Suchergebnis

Veränderungen soll es beim Vincentiushaus (links), beim Kindergarten-Gebäude (Mitte) sowie beim Gemeindehaus (rechts) geben.

Wird das katholische Gemeindehaus in Leutkirch abgerissen?

Drei zentrale Gebäude der katholischen Kirchengemeinde St. Martin stehen derzeit auf dem Prüfstand. Gemeint sind das Vincentiushaus, der Kindergarten St. Vincenz sowie das Gemeindehaus. Alle befinden sich am Oberen Graben. Umbau oder Neubau? So lautet die entscheidende Frage. Im Gespräch sind drei Bauvarianten, die jeweils aus einem gemeinsamen Konzept für alle drei Häuser bestehen.

Bei einer Gemeindeversammlung hat Pastoralreferent Benjamin Sigg am Dienstagabend rund 20 Mitgliedern die drei Varianten vorgestellt, die zu einem neuen ...

 Freuen sich über die Entscheidung (von links): Ehepaar Miller-Weber, Christof Janz, Rolf Seeger, Christian Joos, Dennis Hemer,

Mutmacher-Projekt wird verlängert

Bei der Mutmacher-Feier anlässlich der Verlängerung des Projektes hat Pfarrer Karl Erzberger Vertreter von sechs Stiftungen sowie Jugendliche aus den Jugendgruppen im Karlistal begrüßt. Dem Mutmacher-Team um Benjamin Sigg und Dennis Hemer war es gelungen, die Zusage der Stiftungen einzuholen.

Mit dabei sind: Bischof-Moser-Stiftung, Bürgerstiftung Leutkirch, Familie Miller-Weber Stiftung, Siegfried-Gebhart Stiftung, Stiftung Volksbank Allgäu-Oberschwaben und die Thussi-Drexler Stiftung.

Das Filmteam vom Mutmacher-Projekt auf dem Weg zur Galluskapelle.

Kurzfilm zeigt die Galluskapelle

Zum Start in die Sommerferien haben Jugendliche des Mutmacher-Projektes ein Ferien-Video gedreht. Darin schaut das Team laut Pastoralreferent Benjamin Sigg auf die vergangenen Wochen zurück – das Video endet mit einem Feriensegen. Ben Stoppel und Darius Pfeffer hätten den Weg zur Galluskapelle mit Drohne und mehreren Kameras begleitet. Das Video sei auf der Instagram-Seite (#mutmacher_st_martin) des Projektes oder unter www.leutekirche.drs.de zu sehen.

Das in den gespaltenen Baumstamm gehauene Kreuz an der sechsten Station sagt aus: Das Glück kann man verdoppeln, indem man es wi

Katholische Kirchengemeinde St. Martin feiert Fronleichnam

Auch wenn in diesem Jahr die festliche Prozession, die Stationen in der Innenstadt und die schönen Blumenteppiche fehlen, ist zu Fronleichnam für die katholischen Christen mit der Wandlung von Brot und Wein der Sohn Gottes grundsätzlich präsent.

„Dieses Geheimnis ist ein sinnliches Fest, das wir nicht greifen können“, sagte Pastoralreferent Benjamin Sigg in seiner Predigt beim Festgottesdienst, den Pfarrer Karl Erzberger und Pater Hubertus Freyberg gemeinsam zelebrierten.

 Die „Schnipsel“ liegen verteilt auf der Wilhelmshöhe.

„Schnipsel“ verunstalten die Wilhelmshöhe

Jugendliche der Kirchengemeinde St. Martin haben ein Mitmach-Angebot für Kinder- und Familien entwickelt. Teil davon ist auch eine Schnitzeljagd entlang des Leutkircher Besinnungsweges. Diese habe in der Vorbereitung den Namen „Schnipseljagd“ bekommen, weil die Teilnehmer unterwegs „Schnipsel“ sammeln, die am Ende zusammengefügt werden, teilt die Kirchengemeinde mit.

In der Nacht auf Dienstag seien die Stationen dann Opfer von Vandalismus geworden.

 FSJler Tobias Koch und KjGler Tobias Ries bei den Rohbauarbeiten im Februar – noch ohne Einschränkungen, zusammen mit anderen H

„Wir müssen neu denken“

„Jetzt haben wir einen neuen Jugendraum, aber keine Jugendlichen die ihn nutzen können.“ So lautet das Fazit von Dennis Hemer, Jugendreferent in der Kirchengemeinde St. Martin, mit Blick auf den neuen Jugendraum. Seit Februar laufen die Umbauarbeiten im Dachgeschoss des ehemaligen Kaplaneihauses am Marienplatz 15, unter Jugendlichen auch als „Chillix“ bekannt.

Um die neuen Räumlichkeiten für möglichst viele Person zugänglich zu machen, musste zuerst das alte Dachgebälk verstärkt und ein Boden verlegt werden, heißt es in einem ...

 Benjamin Sigg

Geistliches Wort zum Karfreitag: Durchkreuzte Welt

Niemand geht gerne zu einer Beerdigung. Beerdigungen sind traurig. Ich bin beruflich oft auf dem Friedhof und erlebe dort, wie das Leben durchkreuzt wird. Die Kinder, die um ihre Mutter trauern oder viel schlimmer, die Eltern, die ein Kind verloren haben.

Normal versuche ich da Abstand zu halten. Aber zurzeit ist nichts normal und mir treten die Tränen in die Augen. Da sterben Menschen und fast niemand kann Abschied nehmen. Die Kontaktsperre schützt vor der Ausbreitung des Virus und doch entstehen Wunden, die wir noch gar nicht ...

 FSJler Tobias Koch geht bei der Mutmacheraktion für eine Seniorin einkaufen.

Nachbarschaft in Leutkirch neu entdeckt

Seit dem Start der Mutmacher-Aktion vor gut einer Woche meldeten sich 65 Helferinnen und Helfer, aber nur zehn Hilfesuchende. Pastoralreferent Benjamin Sigg beobachtet laut einer Mitteilung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dass zahlreiche Senioren, solange sie fit sind, den Weg zum Einkaufen lieber selbst nutzen, um vor die Türe zu kommen. Andererseits erfährt er in Telefonaten, dass Hilfsbedürftige von ihren Nachbarn Unterstützung bekommen, die ihnen auch schon vor der Corona-Krise zur Hand gingen.

 An Bestattungen unter freiem Himmel dürfen derzeit maximal zehn Personen teilnehmen.

Abschied nur mit Abstand: Was die Corona-Regeln für Trauernde bedeuten

Es ist nicht einfach, von einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu müssen. In Zeiten der Corona-Krise gestaltet sich die Situation noch schwieriger. Bei Erd- oder Urnenbestattungen dürfen derzeit maximal zehn Personen anwesend sein. Und das auch nur, wenn die Zeremonie unter freiem Himmel stattfindet. Wie Trauernde damit umgehen, erklären Bestatter und Pfarrer im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

„Das ist eine ganz schwierige Situation“, weiß Oliver Bayer vom Bestattungsinstitut Gredler, das sowohl in Leutkirch als auch ...

 Erste „Mutmacher“ aus Isny beim Einkauf für Mitbürger.

So werden die Corona-Hilfsangebote bisher angenommen

Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind bei einer Coronavirus-Infektion besonders gefährdet. Damit Bürger, die zur Risikogruppe zählen, oder auch Infizierte ihr Haus nicht verlassen müssen, wurden in Leutkirch und Isny vor wenigen Tagen Hilfsprojekte gestartet.

Dabei übernehmen Helfer, die nicht zur Risikogruppe zählen, beispielsweise Einkäufe, Erledigungen oder sonstige Hilfen. Auch in Bad Wurzach ist mittlerweile eine solche Initiative entstanden.