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US-Außenminister Pompeo

USA verhängen nach Angriffen neue Sanktionen gegen Teheran

Nach den iranischen Angriffen auf US-Truppen im Irak verhängen die USA weitere Sanktionen gegen Teheran. Das teilten US-Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin in Washington mit.

Die neuen Strafmaßnahmen betreffen demnach unter anderem den Stahl- und Eisensektor des Landes. Außerdem würden acht hochrangige Vertreter des iranischen Regimes, die in die jüngsten Attacken auf US-Truppen involviert gewesen seien, mit Sanktionen belegt.

Israelische Soldaten

Israel wappnet sich für Irans Reaktion auf Soleimani-Tötung

Nirgendwo hat die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch das US-Militär wohl so viel Freude und Erleichterung ausgelöst wie in Israel.

Überschwänglich lobt Regierungschef Benjamin Netanjahu seinen engsten Bündnispartner, US-Präsident Donald Trump, für dessen „entschlossenes, starkes und schnelles Vorgehen“ gegen Israels Erzfeind. „Soleimani hat viele Terroranschläge im ganzen Nahen Osten und anderswo initiiert, geplant und ausgeführt“, betont der 70-Jährige am Sonntag.

Israels Sicherheitskabinett berät über Lage

Das israelische Sicherheitskabinett versammelt sich heutezu einer Beratung über die möglichen Auswirkungen der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani im Irak durch das US-Militär. Der engste Kabinettskreis um Regierungschef Benjamin Netanjahu will sich nach Medienberichten mit der Vorbereitung auf mögliche Racheangriffe des Irans auf israelische Ziele befassen. Seit dem US-Angriff in Bagdad ist Israel in erhöhter Alarmbereitschaft. Für Israel ist der Iran Erzfeind Nummer eins.

Trauerzug in Bagdad

Tausende bei Trauerzug für General Soleimani in Bagdad

Tausende Iraker haben an einem Trauerzug für den bei einem US-Raketenangriff getöteten iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen.

Zu der Prozession in Bagdad kamen am Samstag auch der geschäftsführende irakische Regierungschef Adel Abdel Mahdi und weitere hochrangige Politiker. Unterdessen wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Die Bundeswehr und die Nato setzten ihre Ausbildungsmissionen vorerst aus, mehrere Regierungen rieten von Reisen in die Region ab.

Raketenangriff auf Ghassem Soleimani

Droht neuer Krieg? US-Militär tötet iranischen Top-General

Nach der Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff im Irak wächst im Nahen Osten die Sorge vor einem neuen Krieg.

Die USA verlegen mehr Soldaten in die Region, die oberste Führung in Teheran und verbündete Milizen drohen Washington mit Vergeltung. „Soleimanis Weg wird auch ohne ihn weitergeführt, aber die Kriminellen erwartet eine schwere Rache“, schrieb Ajatollah Ali Chamenei in einem Beileidsschreiben.

Treffen in Athen

Drei Mittelmeerstaaten unterzeichnen Gas-Pipeline-Abkommen

Zypern, Griechenland und Israel haben am Donnerstag ein Grundsatzabkommen für den geplanten Bau der Mittelmeer-Gas-Pipeline Eastmed unterzeichnet. Als nächstes soll das Projekt ausgeschrieben werden, für das sich dann private Investoren bewerben können.

Israel geht davon aus, dass die Pipeline 2025 in Betrieb gehen könnte. An einer feierlichen Zeremonie in der griechischen Hauptstadt Athen zur Unterzeichnung des Abkommens nahmen der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der ...

Netanjahu legt alle Ministerposten nieder

Angesichts einer Korruptionsanklage hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu alle Ministerposten niedergelegt, die er zusätzlich innehatte. Das Büro des 70-Jährigen bestätigte, in der kommenden Woche sollten seine Nachfolger bekanntgegeben werden. Das Amt des Ministerpräsidenten will Netanjahu trotz der Anklage behalten. Vier weitere Ämter - Gesundheit, Soziales, Landwirtschaft und Diaspora - gab er jedoch ab. Netanjahu hatte als erster Ministerpräsident in der Geschichte Israels beim Parlament Immunität beantragt, um sich vor ...

Benjamin Netanjahu

Opposition dringt auf Entscheidung zu Netanjahus Immunität

Der Druck auf Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu steigt: Nach seinem Antrag auf Immunität gegen Strafverfolgung dringt die Opposition auf eine Entscheidung noch vor der Parlamentswahl am 2. März.

Die israelischen Bürger hätten „ein Recht darauf, vorher zu wissen, ob einer der Kandidaten für den Posten des Regierungschefs vom Parlament Immunität gewährt bekommt“ oder sich drei Korruptionsanklagen stellen müsse, schrieb die Oppositionspolitikerin Revital Swid in einem Brief am Mittwochabend.

Netanjahu beantragt Immunität gegen Strafverfolgung

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat beim Parlament Immunität beantragt, um sich angesichts einer Korruptionsanklage vor Strafverfolgung zu schützen. Vor Ablauf einer Frist übermittelte er ein entsprechendes Schreiben an den Parlamentspräsidenten Juli Edelstein. Der 70-Jährige verteidigte den Schritt zuvor vor Journalisten und betonte, es handele sich um eine zeitlich begrenzte Immunität, sie ende mit der jeweiligen Legislaturperiode. Er werde vor Gericht seine Unschuld beweisen, sagte Netanjahu.

Drei Mittelmeerstaaten unterzeichnen Gas-Pipeline-Abkommen

Zypern, Griechenland und Israel unterzeichnen heute in Athen ein Abkommen für den Bau der Mittelmeer-Gas-Pipeline Eastmed. An der feierlichen Zeremonie werden der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der zyprische Präsident Nikos Anastasiades teilnehmen. Dies teilte das Büro des griechischen Premiers mit. Über die gut 2000 Kilometer lange Pipeline Eastmed, die in bis zu 3000 Meter Tiefe durch das Mittelmeer verlaufen soll, will Israel von 2025 an Erdgas nach Europa liefern.