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 Die Argenbühler Franziskaner-Schwester Ingeborg hilft in Indonesien Not leidende Kinder und ihren Familien. Geld aus der Aktion

Aktion „Helfen bringt Freude“: So kam das Geld aus dem Allgäu im vergangenen Jahr an

„Fluchtursachen bekämpfen“ – so lautet auch 2021 und damit zum sechsten Mal in Folge das Motto der SZ-Weihnachtsaktion, das angesichts der mehr als 82 Millionen Flüchtlinge weltweit aktueller ist denn je. Wie in den Vorjahren fließen die Spenden der Leser der „Schwäbischen Zeitung“ zum einen in die SZ-Projekte der SZ-Camps im Nordirak, zum anderen aber auch an knapp 100 lokale Initiativen. Unter ihnen werden auch wieder vier Organisationen aus der hiesigen Region sein.

Humboldt Forum

Fehlstart à la Humboldt Forum

Das Humboldt Forum hat einen Fehlstart hingelegt. Das aktuell wichtigste Kulturprojekt Deutschlands mit erhofft internationaler Wirkung würde gern überzeugen durch bahnbrechende Ausstellungen oder richtungsweisende Debatten.

Doch das 680 Millionen Euro teure Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft hinter der historisierenden Schlossfassade kommt nicht raus aus den negativen Schlagzeilen. Neuer Tiefpunkt für das Forum in Berlins Mitte: Von Großspender Ehrhardt Bödecker wurden antidemokratische Äußerungen bekannt.

Herkunft von Benin-Bronzen auf Prüfstand

Die Herkunft weiterer als Raubgut geltender Benin-Bronzen soll untersucht werden. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste bewilligte Mittel für kurzfristig beantragte Forschungsprojekte der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, des Museums Fünf Kontinente München und des Übersee-Museums Bremen zu rund 90 Benin-Bronzen. Zudem seien rund 912.000 Euro für acht langfristige Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten bewilligt worden, teilte das Zentrum am Donnerstag in Magdeburg mit.

Benin-Bronzen

Deutschland will sämtliche Benin-Bronzen übereignen

Mit einem beispiellosen Schritt will Deutschland die Eigentumsrechte an den als Raubgut aus der Kolonialzeit geltenden Benin-Bronzen den nigerianischen Verhandlungspartnern übereignen.

In einer Absichtserklärung (Memorandum of understanding) wurden die Eckpunkte dafür von Vertretern beider Seiten in der nigerianischen Hauptstadt Abuja unterzeichnet. Zudem sind weiter «substanzielle Rückgaben» vorgesehen. Einzelheiten sollen beim nächsten Treffen voraussichtlich im Dezember vereinbart werden, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin ...

Weitere Schätze im Humboldt Forum zu sehen

Museen im Humboldt Forum eröffnen weitere Räume

Mit einem weiteren Öffnungsschritt im Berliner Humboldt Forum sind von diesem Donnerstag an erstmals auch wegen kolonialer Hintergründe umstrittene Objekte der beteiligten Museen zu sehen.

Das Ethnologisches Museum und das Museum für Asiatische Kunst öffnen in der zweiten und dritten Etage des Westflügels ihre ersten Räume. Aus Sicht von Hartmut Dorgerloh, Intendant des Zentrums für Kunst, Kultur und Wissenschaft, sind die Museen von «entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Gesamtprojekts».

Weitere Schätze im Humboldt Forum zu sehen

Umstrittene Museen im Humboldt Forum öffnen

Mit einer weiteren Öffnung sind im Berliner Humboldt Forum von diesem Donnerstag an erstmals auch wegen kolonialer Hintergründe umstrittene Objekte der beteiligten Museen zu sehen.

Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst öffnen in der zweiten und dritten Etage des Westflügels ihre ersten Räume. Aus Sicht von Hartmut Dorgerloh, Intendant des Zentrums für Kunst, Kultur und Wissenschaft, sind die Museen von «entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Gesamtprojekt».

Blick in das Lager Benz-Vi in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, in dem auf einer Fläche von etwa zwei gr

Entwicklungshilfe nicht immer sinnvoll: Wie man Afrika wirklich helfen könnte

Ein Thema, das mich schon seit meiner Schulzeit beschäftigt: Wie kann es sein, dass ein großer Teil der Bevölkerung in unermesslichem Reichtum und Wohlstand lebt und der Rest häufig nicht weiß, wie er den Tag überleben soll. Dieses Ungleichgewicht finde ich unglaublich und beängstigend. In der Realschule habe ich meine Fachkompetenzprüfung über das Thema „Armut in Afrika, eine Herausforderung für das Christentum?!?“ gehalten.

In der Ausarbeitung, die wir in der Gruppe erstellen mussten, war das zentrale Thema, ob das Christentum – ...

Benin-Bronzen

Baden-Württemberg will Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben

Baden-Württemberg will aus dem ehemaligen Königreich Benin geraubte Bronzen an Nigeria zurückgeben. Das Stuttgarter Linden-Museum erhält den Auftrag, konkrete Skulpturen und Reliefs für eine Rückgabe zu identifizieren und in Gespräche mit der nigerianischen Seite einzutreten, wie das Kunstministerium am Mittwoch mitteilte. Damit soll die in der Benin-Erklärung getroffene Verabredung zum Umgang mit Benin-Bronzen in deutschen Museen umgesetzt werden.

Humboldt Forum

Humboldt Forum mit sechs Ausstellungen

Das Berliner Humboldt Forum will sich nach Worten seines Generalintendanten Hartmut Dorgerloh künftig kritischen Debatten auch über die eigene Arbeit stellen.

Kernthema sei etwa «die Auseinandersetzung mit Kolonialismus und den andauernden Auswirkungen der imperialen und kolonialen Aneignung und Ausbeutung der Welt bis heute», sagte Dorgerloh am Montag, einen Tag vor der Eröffnung des Zentrums für Kultur, Kunst und Wissenschaft an diesem Dienstag.

Benin-Bronzen? Reiss-Engelhorn-Museen lassen prüfen

Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen haben möglicherweise Benin-Bronzen in ihrem Besitz. Wie die Stadt Mannheim am Freitag mitteilte, will das Museum die in Frage kommenden Objekte prüfen lassen. Es hat beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (DZK) einen Forschungsantrag gestellt. Mit dem vorhandenen Personal lasse sich die aufwendige Arbeit nicht bewältigen, hieß es. Die Reiss-Engelhorn-Museen besitzen der Mitteilung zufolge etwa 30 Objekte, die «möglicherweise mit den Plünderungen von 1897 in Zusammenhang stehen beziehungsweise aus dem ...