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 Pfarrer Issa Gharib, in der purpurroten Robe in der Mitte, ist nun Dekan der syrisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Pfullendorf.

Pfarrer Issa Gharib wird zum Dekan geweiht

Mit einem über zweieinhalbstündigen öffentlichen Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Jakobus ist Pfarrer Issa Gharib zum Dekan für die syrisch-orthodoxe Kirchengemeinde St. Maria in Pfullendorf und Umgebung geweiht worden. Die Dekanatsweihe wurde von den Eminenzen Mor Philoxenus Mattias Nayis aus Marburg, Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Christen in Deutschland, und Mor Qlimis Donyiel Gouriye vollzogen, der aus diesem Anlass aus der libanesischen Hauptstadt Beirut angereist war.

Luigi Di Maio

Verhärtete Fronten zwischen Paris und Rom

In der diplomatischen Krise zwischen den EU-Partnern Frankreich und Italien sind die Fronten verhärtet.

Der französische Regierungssprecher Benjamin Griveaux machte den italienischen Vize-Regierungschef Luigi Di Maio und seinen unangemeldeten Besuch bei Aktivisten der „Gelbwesten“ in Frankreich für den Rückruf des französischen Botschafters verantwortlich. „Das ist kein dauerhafter Rückruf“, sagte er dem Radiosender Europe 1. Aber man wolle ein Signal nach Italien senden.

Die Band Beirut um den US-amerikanische Sänger Zach Condon klingt auch auf dem neuen Album „Gallipoli“ nach Fernweh.

Gallipoli“ ist vertontes Fernweh

Zach Condon hat schon in jungen Jahren die Welt bereist. Und immer schon spielte das Reisen auch für die Musik seiner Band Beirut eine Rolle: Geografische Bezeichnungen als Titel ziehen sich durch die Geschichte der Gruppe, die sich selbst nach der Hauptstadt des Libanon benannt hat.

Auch auf dem fünften Album bleibt die Band, die sich wohl am ehesten dem Folk zuordnen lässt – mit Pop-, Polka- und Orchestereinflüssen –, diesem Schema treu: „Gallipoli“, so der Titel, ist auch der Name einer Stadt in Apulien im Süden Italiens, die die ...

Germania-Pleite trifft Münchner Flughafen kaum

Die Insolvenz der Fluggesellschaft Germania hat für den Flughafen München keine große Bedeutung. Mit neun Flügen pro Woche oder 0,3 Prozent der Flüge ab München sei ihr Angebot wenig ins Gewicht gefallen, sagte ein Flughafensprecher am Dienstag. Weil die Nachfrage von Passagieren da sei, würden sicherlich bald andere Fluggesellschaften entsprechende Angebote machen, sofern sie nicht ohnehin schon im Programm seien.

Nach dem Aus der damals zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin im Oktober 2017 „wurde das Angebot ...

Airline Germania insolvent

Flughafen Nürnberg: Lücken durch Germania-Pleite ausgleichen

Angesichts der Insolvenz der Fluglinie Germania bemühen sich die bayerischen Flughäfen, die entstehenden Ausfälle auszugleichen. Vor allem den Albrecht-Dürer-Airport in Nürnberg trifft die Pleite hart. Hier war Germania nach dem Aus von Air Berlin zur größten Urlaubs-Airline aufgestiegen und mit einem Marktanteil von elf Prozent der drittgrößte Anbieter.

Nach erfolgloser Investorensuche hatte die Berliner Fluglinie mit zuletzt mehr als 1670 Mitarbeitern in der Nacht zu Dienstag einen Insolvenzantrag eingereicht und den Flugbetrieb ...

 Das Bild zeigt von links Andrea Böhm, Corinna Kreidler und Agnieszka Brugger

Krieg und Frieden sind ein Thema

Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen und die Stadtbuchhandlung hatten zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Krieg und Frieden – Deutschlands Rolle in der Welt“ eingeladen, heißt es in der Pressemitteilung. Corinna Kreidler, Sprecherin des Grünen-Ortsverbandes und Moderatorin des Abends, stellte einleitend die Frage, ob dies möglicherweise ein zu großes Thema für das kleine Bad Waldsee sei. Ihrer Meinung nach hatte Bad Waldsee spätestens Ende 2015 sein „Rendezvous mit der Globalisierung“ (Wolfgang Schäuble), als die Stadthalle zur ...

Capernaum - Stadt der Hoffnung

„Capernaum“: Libanesischer Oscarbeitrag

Der kleine Zain ist etwa zwölf Jahre alt und lebt unter ärmsten Bedingungen in Beirut. Seine Eltern zwingen ihn zum Klauen und Betrügen.

Als sie dann noch seine jüngere Schwester an einen älteren Mann verkaufen, haut Zain ab und schlägt sich allein durch die libanesische Hauptstadt - und verklagt schließlich seine Eltern, ihn überhaupt auf die Welt gebracht zu haben. „Capernaum - Stadt der Hoffnung“ von Regisseurin Nadine Labaki ist Libanons Beitrag für den diesjährigen Auslands-Oscar und gewann beim Filmfest Cannes 2018 den Preis ...

Capernaum - Stadt der Hoffnung

„Capernaum“: Oscarbeitrag aus dem Libanon

Kinder können bekanntlich nichts dagegen tun, von ihren Eltern in die Welt gesetzt zu werden. Was aber, wenn sie lieber nie geboren worden wären?

Genau das denkt sich der junge Zain aus dem Libanon - und verklagt seine Eltern, ihn in diese furchtbare und menschenunwürdige Welt gebracht zu haben. Es ist der Auftakt für das bemerkenswerte Drama „Capernaum - Stadt der Hoffnung“, das beim Filmfest Cannes bereits mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde und als Libanons Beitrag ins Oscarrennen geht.

Thalia Theater Hamburg

„Lessingtage“ blicken auf die Krisenregionen der Welt

Das Festival „Um alles in der Welt - Lessingtage“ des Hamburger Thalia Theaters beschäftigt sich in diesem Jahr mit den Krisenregionen in der Welt.

Vom 18. Januar bis zum 3. Februar stehen Gastspiele und Koproduktionen aus Russland, Nigeria, von der Elfenbeinküste, aus dem Libanon, aus Frankreich und Deutschland auf dem Programm. „Die Stücke setzen sich mit den Stimmen derjenigen Menschen auseinander, die sich in einer aus den Fugen geratenen Welt nicht gehört fühlen“, teilte das Theater mit.

 Der syrische Präsident Baschar al-Assad (re.) ist wieder salonfähig geworden. Hier traf er Ende Dezember Falih Alfayyadh, Berat

Arabische Welt geht auf Schmusekurs mit Diktator Assad

Sechs Jahre lang hatte der saudische Hassprediger Mohammed al-Arifi für den „heiligen Krieg“ gegen „Assad, den Ungläubigen“ geworben. Der auch in der Schweiz und Deutschland agitierende „Doktor des Glaubens“ galt mit über 20 Millionen Follower bei Twitter als Star der internationalen Dschihadistenszene. Auch über arabische Fernsehsender erreichte er ein Millionenpublikum – bis ihm um die Jahreswende von der saudischen Regierung ein Maulkorb verpasst wurde.