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NSU

NSU-Mordserie ist bis heute Bezugspunkt für Extremisten

Die Mordserie der Neonazi-Terrorzelle NSU wirkt als Bezugspunkt für Extremisten bis heute nach.

Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht, hat die Polizei zwischen Anfang Juni 2018 und Mitte Juli 2019 bundesweit 35 politisch rechts motivierte Straftaten registriert, bei denen die Täter Bezug auf den „Nationalsozialistischen Untergrund“ nahmen.

Die Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, dass es dabei meist um Drohungen ...

Beate Zschäpe

Mordserie des NSU ist bis heute Bezugspunkt für Extremisten

Die Mordserie der Neonazi-Terrorzelle NSU wirkt als Bezugspunkt für Extremisten bis heute nach. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht, hat die Polizei zwischen Anfang Juni 2018 und Mitte Juli 2019 bundesweit 35 politisch rechts motivierte Straftaten registriert, bei denen die Täter Bezug auf den „Nationalsozialistischen Untergrund“ nahmen. Die Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, dass es dabei meist um Drohungen ging oder es wurde ...

Beate Zschäpe

Ein Jahr nach Zschäpe-Urteil: Grüne fordern mehr Aufklärung

Ein Jahr nach dem Urteil gegen Beate Zschäpe im Münchner NSU-Prozess fordern die Grünen weitere Aufklärung über rechtsradikale terroristische Strukturen in Deutschland. „Bis heute sind zahlreiche Fragen rund um die rechtsterroristische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds, seiner Mitglieder und Unterstützer noch immer ungeklärt“, sagte Bundestags-Fraktionsvize Konstantin von Notz der Deutschen Presse-Agentur. Der Staat stehe in der Pflicht, dem aller Entschiedenheit weiter nachzugehen - auch mit Blick auf den Mord am Kasseler ...

Carsten S.

NSU-Urteil gegen Carsten S. ist rechtskräftig

Das erste Urteil aus dem Münchner NSU-Prozess ist rechtskräftig: Carsten S., der im Juli 2018 als einer der Waffenbeschaffer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt wurde, hat seine Revision schon vor einigen Monaten zurückgezogen. Das Urteil habe schon im Januar Rechtskraft erlangt, sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts (OLG) am Dienstag. Als erstes hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet - und diesem Bericht zufolge hat S.

Podcast: Dieser „Anwalt der Bösen“ spricht über Autobomben, Angst und Ausländer

Süleyman Yildirim ist Strafverteidiger. Der Ravensburger ist in ganz Deutschland als Anwalt tätig - und in den meisten Fällen vertritt er nicht die Opfer, sondern die Täter. 

Im Fall einer Autobombe, die im Jahr 2008 in Ravensburg in die Luft ging, war das allerdings anders: Damals übernahm der Anwalt die Vertretung des Mannes, dessen Auto in die Luft flog. Dass er an diesen Mandanten kam, war kein Zufall, denn dieser war selbst kein Unschuldslamm.

Nannen-Sonderpreis für NSU-Prozessberichte

Für ihre Berichterstattung über den NSU-Prozess wird ein Autoren-Team der „Süddeutschen Zeitung“ mit einer Sonderauszeichnung bei der Nannen-Preisverleihung in Hamburg bedacht. Die vier Berichterstatter hätten den Prozess vom ersten bis zum letzten Tag begleitet und vorbildlich aufbereitet, teilte „Stern“-Chefredakteur Florian Gless am Mittwoch in Hamburg mit. Das Magazin und das Verlagshaus Gruner + Jahr verleihen die Nannen-Preise in mehreren Kategorien am 25.

Beate Zschäpe

Bundesanwaltschaft: Ermittlungen im NSU-Komplex gehen weiter

Im NSU-Prozess gehen nach der Verurteilung der Hauptangeklagten Beate Zschäpe die Ermittlungen zu den Taten der Rechtsterroristen weiter. „Wir machen da den Aktendeckel nicht zu“, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank dem „Tagesspiegel“ (online/Samstag). Es gebe noch offene Fragen, etwa woher die Waffen der Gruppe stammten, sagte er. „Wenn wir neue Anhaltspunkte haben, dann werden wir denen auch nachgehen.“ Zudem sagte Frank, es werde „gegen neun namentlich bekannte Beschuldigte“ ermittelt.

Justizzentrum Potsdam

„Bürger exekutieren“: Mutmaßliche Rechtsextremisten drohen

„Bürger exekutieren“, „Bundesweit Briefbomben verschicken“: Deutsche Politiker, Gerichte, Institutionen und Behörden sind offensichtlich seit Monaten Ziel von Gewaltdrohungen aus mutmaßlich rechtsextremen Kreisen.

Die federführende Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt in 78 Fällen, etwa wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und der Volksverhetzung. Von der bundesweiten Serie sind auch Anwaltskanzleien und Verlage betroffen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.

Rechtsextremisten

Bundesweite Serie mutmaßlich rechtsextremer Drohmails

Seit mehreren Wochen gibt es nach Medienberichten eine bundesweite Serie mutmaßlich rechtsextremer Gewaltdrohungen gegen Politiker und andere öffentlich herausgehobene Personen.

Es gehe um mehr als 100 verschickte E-Mails, die mit „Nationalsozialistische Offensive“, „NSU 2.0“ oder „Wehrmacht“ unterzeichnet worden seien, berichteten am Mittwochabend die „Süddeutsche Zeitung“ und der NDR. Darunter seien auch Bombendrohungen. Bei Durchsuchungen seien aber bisher keine Bomben gefunden worden.

Seda Basay-Yildiz und Frank-Walter Steinmeier

Drohschreiben an Anwältin - Bundespräsident informiert sich

An der langen Tafel ist gemütlich eingedeckt: Die Menschen, die sich in einem Café unweit der Frankfurter Paulskirche versammelt haben, sind so bunt wie die Bevölkerung der Bankenstadt.

Frauen mit Kopftuch oder ohne, Gesichter mit heller oder dunkler Hautfarbe: Sie alle warten auf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Ungefähr eine Stunde lang wird er mit ihnen über Themen wie Integration und Zuwanderung diskutieren, aber auch über den Alltag im Frankfurter Bahnhofsviertel mit seiner Drogenkriminalität.