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NSU Prozess

NSU-Prozess kostete mehr als 30 Millionen Euro

Der NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte hat unter dem Strich mehr als 30 Millionen Euro gekostet. Der Präsident des Münchner Oberlandesgerichts (OLG), Peter Küspert, bezifferte die bislang addierten Kosten am Donnerstag auf 27,5 Millionen Euro. Diese Summe, darunter etwa die Kosten für Verteidiger und Nebenklage-Anwälte, sei aber noch nicht endgültig, voraussichtlich kämen am Ende nochmals einige Millionen Euro hinzu. Die Kosten des Ermittlungsverfahrens sind dabei nicht eingerechnet.

NSU-Untersuchungsausschuss

Fraktionen diskutieren Prüfauftrag für dritten NSU-Ausschuss

In Baden-Württemberg ist ein dritter NSU-Untersuchungsausschuss nicht ganz ausgeschlossen. Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) sagte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart, es werde derzeit in den Fraktionen ein entsprechender Prüfauftrag als Teil des Abschlussberichts des zweiten NSU-Ausschusses diskutiert. Der Grund ist, dass bislang einige NSU-Helfer im Landtag nicht befragt werden konnten, weil das Urteil des Oberlandesgerichts München gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe und mehrere Mitstreiter noch nicht rechtskräftig ist ...

Ankunft beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe: Die sieben Festgenommenen und der bereits Inhaftierte sollen eine rechtsterroristis

Chemnitz und der braune Sumpf

Chemnitz will den Tag der Deutschen Einheit mit einem „Fest für Toleranz und Demokratie“ begehen. Doch während die lokale Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Vereinen aus der Kultur- und Jugendarbeit Stände und ein Bühnenprogramm organisiert, bereitet sich in der Stadt auch eine Gruppe von Rechtsextremisten auf den Tag vor. Was die Männer aus der örtlichen Hooligan- und Neonazi-Szene genau planten, ist noch nicht bekannt. Fest steht nur: Im September haben sie sich laut Generalbundesanwalt zur Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ ...

Bundesanwaltschaft

Rechtsextreme aus Chemnitzer Szene wegen Terrorverdacht in Haft

Zugriff wegen Terrorverdachts gegen Rechtsextremisten aus Chemnitz: Kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit sind in Sachsen und Bayern sechs Männer wegen des Verdachts der Bildung einer rechten Terrorgruppe festgenommen worden.

Die Gruppe namens „Revolution Chemnitz“ habe am 3. Oktober zuschlagen wollen, teilte die Bundesanwaltschaft am Montag mit. Details zu Anschlagsplanungen gab es noch nicht. Die Mitglieder sollen jedoch bewaffnete Angriffe auf Ausländer und Politiker geplant haben.

NSU-Mord in Dortmund

Rechter Terror in Deutschland

„NSU“ oder „Gruppe Freital“: Rechtsextreme Vereinigungen haben Deutschland immer wieder terrorisiert oder standen im Fokus der Ermittler. Eine Auswahl:

„NSU“: 2011 fliegt der „Nationalsozialistische Untergrund“ auf. Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten fast 14 Jahre lang im Untergrund gelebt - zuletzt im sächsischen Zwickau. Die beiden Männer ermordeten zehn Menschen, begingen zwei Sprengstoffanschläge mit vielen Verletzten und mehrere Raubüberfälle.

SEK-Beamte

Sächsische SEK-Polizisten wählen NSU-Decknamen

Die sächsische Polizei hat am Rande des Deutschlandbesuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für einen Eklat gesorgt.

Zwei Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) wählten für einen Kollegen den Namen des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt als Decknamen für seinen Einsatz in Berlin aus.

Die Beamten hatten die Namensliste für mehrere Kollegen erstellt, wie der Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA), Tom Bernhardt, in Dresden sagte.

Fall Peggy

Geständnis im Fall Peggy bringt Ermittler voran

Ein Geständnis im rätselhaften Mordfall der neunjährigen Peggy hat die Ermittler rund 17 Jahre nach dem Verschwinden des Kindes einen wesentlichen Schritt weitergebracht. Ein 41-Jähriger hat ausgesagt, den leblosen Körper des Mädchens im Mai 2001 in einen Wald gebracht zu haben, wo Jahre später Knochen gefunden wurden.

„Wir sind überzeugt davon, den Mann gefasst zu haben, der den Körper von Peggy in das Waldstück bei Thüringen gebracht hat“, sagte Daniel Götz, Gruppenleiter der Staatsanwaltschaft Bayreuth, am Freitag.

Mordfall Peggy

Geständnis im Fall Peggy bringt Ermittler voran

Ein Geständnis im rätselhaften Mordfall der neunjährigen Peggy hat die Ermittler rund 17 Jahre nach dem Verschwinden des Kindes einen wesentlichen Schritt weitergebracht.

Ein 41-Jähriger hat ausgesagt, den leblosen Körper des Mädchens im Mai 2001 in einen Wald gebracht zu haben, wo Jahre später Knochen gefunden wurden.

„Wir sind überzeugt davon, den Mann gefasst zu haben, der den Körper von Peggy in das Waldstück bei Thüringen gebracht hat“, sagte Daniel Götz, Gruppenleiter der Staatsanwaltschaft Bayreuth.

Fundstelle

Fall Peggy: Durchsuchungen bei 41 Jahre altem Beschuldigten

Im Fall des toten Mädchens Peggy aus Oberfranken hat die Polizei mehrere Anwesen eines 41 Jahre alten Beschuldigten durchsucht.

Der Mann sei bereits früher zum „relevanten Personenkreis“ im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Peggy gezählt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Nun sei er wieder in den Fokus der Ermittler gerückt, weil inzwischen Untersuchungsergebnisse zu Spuren vom Fundort von Peggys Knochen vorliegen und frühere Erkenntnisse neu bewertet wurden.

Mordfall Peggy

Polizei durchsucht Anwesen: Neue Erkenntnisse im Fall Peggy

Im Fall des toten Mädchens Peggy aus Oberfranken hat die Polizei mehrere Anwesen eines 41 Jahre alten Beschuldigten durchsucht. Der Mann sei bereits früher zum „relevanten Personenkreis“ im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Peggy gezählt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Nun sei er wieder in den Fokus der Ermittler gerückt, weil inzwischen Untersuchungsergebnisse zu Spuren vom Fundort von Peggys Knochen vorliegen und frühere Erkenntnisse neu bewertet wurden.