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Drüsiges Springkraut

Pflanzenvielfalt in Deutschland geht zurück

Die Pflanzenvielfalt in Deutschland ist auf dem rückzug. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von Gefäßpflanzen, zu denen unter anderem alle Samenpflanzen gehören.

Bei über 70 Prozent von mehr als 2000 untersuchten Arten sind demnach in den vergangenen 60 Jahren deutschlandweit Rückgänge zu beobachten. Seit den 1960er Jahren hätten die rückläufigen Arten Einbußen von durchschnittlich 15 Prozent zu verzeichnen, teilte am Mittwoch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn mit.

Wolf

128 Wolfsrudel in Deutschland

In Deutschland leben nach der jüngsten amtlichen Zählung 128 Wolfsrudel, 35 Paare und 10 sesshafte Einzel-Wölfe - deutlich mehr als ein Jahr zuvor. In 15 von 16 Bundesländern wurden im Monitoring-Jahr 2019/20 Wölfe nachgewiesen, wie das Bundesamt für Naturschutz mitteilte.

Wölfe leben demnach vor allem in Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Es gibt aber auch Territorien in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Feldhamster

Ein Drittel der Säugetiere ist im Bestand gefährdet

Knapp ein Drittel der Säugetierarten in Deutschland ist in ihrem Bestand gefährdet. Das geht aus der aktuellen Roten Liste der Säugetiere hervor, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Rote-Liste-Zentrum (RLZ) am Donnerstag in Bonn vorstellten.

Die Autoren haben für 97 in Deutschland heimische Säugetiere die Bestandssituation und das Ausmaß der Gefährdung ermittelt.

Unter den bestandsgefährdeten Arten sind unter anderem Feldhase, Iltis, Bechsteinfledermaus, Feldhamster, Gartenschläfer und Schweinswal.

 Der Nationalpark Schwarzwald: 77 Prozent sehen in Schutzgebieten einen wichtigen Teil der Heimat.

Die Deutschen lieben ihre Natur wie nie zuvor

Beim Naturschutz sind sich die Deutschen einig wie wohl noch nie zuvor. Das ist das Ergebnis der aktuellen „Naturbewusstseinsstudie 2019“, die SPD-Umweltministerin Svenja Schulze am Freitag in Berlin vorstellte. Demnach ärgern sich 91 Prozent über den sorglosen Umgang anderer Menschen mit der Natur. Ein „fast sozialistischer Wert“, kommentierte Bundesnaturschutzamtspräsidentin Beate Jessel.

Mit solchen Werten wartet die repräsentative Studie in vielen Bereichen auf: 93 Prozent der Befragten halten Naturschutz für notwendig, um dem ...

 In den Alpen befinden sich laut „Bericht zur Lage der Natur 2020“ viele Lebensräume in gutem Zustand, davon profitiert auch der

Artenvielfalt unter Druck: Wenigstens dem Steinbock geht es gut

Gerade während der Corona-Pandemie ziehe es viele Menschen in die Umgebung, in die Parks und Wälder, sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Wir erleben in diesen Zeiten, wie schön und wichtig die Natur für uns sein kann“, schwärmt die SPD-Politikerin. Sie habe den Eindruck, dass die Wertschätzung für die Natur gewachsen sei. Und das sei richtig, denn gesunde Ökosysteme seien auch eine Art „Lebensversicherung“ für den Menschen.

Doch so richtig gesund ist die Natur in Deutschland nicht.

Bericht zur Lage der Natur

Schlechte Noten für Deutschlands Landwirtschaft

Zu viel Dünger, zu viele Pestizide, riesige Felder mit wenig Abwechslung: Die intensive Landwirtschaft in Deutschland nimmt immer mehr Tieren den Lebensraum.

Das Verschwinden artenreicher Wiesen und Weiden stehe am Anfang einer Kette, sagte Umweltministerin Svenja Schulze in Berlin, wo sie einen umfangreichen Bericht zur Lage der Natur vorstellte. „Besonders kritisch ist die Lage bei Schmetterlingen, Käfern, Libellen.“ Während im Wald und auch in Städten die Zahl der Vögel wachse, nehme sie in der Agrarlandschaft ab.

Wolf

Mehr Wolfsrudel in Deutschland gezählt

In Deutschland leben 105 Wolfsrudel. Diese Zahl habe die Auswertung des Monitoringjahres 2018/19 ergeben, teilten das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) in Bonn mit.

Demnach konzentriert sich das Vorkommen der streng geschützten Tiere weiter auf ein Gebiet, das von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen reicht.

Luchs

Leichter Anstieg: Mindestens 135 Luchse in Deutschland

Mindestens 135 Luchse sind im vergangenen Jahr durch Deutschlands Wälder gestreift. Das geht aus einer Erhebung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hervor. Demnach wurden 43 Jungtiere und 85 ältere Luchse gezählt. Bei sieben weiteren Tieren konnte das Alter nicht bestimmt werden.

Für den Vorjahreszeitraum hatte das Amt noch insgesamt 114 Tiere gezählt. Derzeit gibt es in Deutschland zwei größere Bestände: Eine Population lebt in Ostbayern, eine zweite erstreckt sich vom Harz bis nach Nordhessen und Nordrhein-Westfalen.

«Lonesome George»

Alarmierender Erdreport will Menschen wachrütteln

„Lonesome George“ starb 2012 mit weltweiter Aufmerksamkeit als letzte Pinta-Riesenschildkröte. Der Mensch habe schon mindestens 680 Wirbeltierarten zum Aussterben gebracht, ermittelten 145 führende Experten für die erste weltweite Öko-Inventur seit 14 Jahren.

Derzeit ist demnach etwa eine Million von geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit vom Aussterben bedroht. „Die Verluste von Ökosystemen und Arten schaffen eine direkte Bedrohung des Wohlergehens der Menschheit in allen Regionen der Welt“, mahnt einer der ...

Zoll zeigt beschlagnahmte Souvenirs

Neue Webseite informiert über verbotene Urlaubsouvenirs

Bei welchen Urlaubssouvenirs Ärger droht, darüber informiert eine neue Internetseite des Zolls und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). „Reisende erfreuen sich an der Artenvielfalt ferner Länder, doch viele Tiere und Pflanzen stehen unter Schutz“, betonte BfN-Präsidentin Beate Jessel bei der Vorstellung des neuen Angebots am Mittwoch in Nürnberg. Wer Souvenirs nach Deutschland mitbringen will, solle sich deshalb genau über die Artenschutzbestimmungen informieren.