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Ein Auktionator hält einen Hammer in der Hand

Staatsarchiv ersteigert Hitlers Münchner Mietvertrag

Für 6400 Euro hat das Bayerische Hauptstaatsarchiv den Münchner Mietvertrag von Adolf Hitler und andere Dokumente aus dem Nachlass des Diktators ersteigert. Hitler hatte im März 1933 als Reichskanzler eine Wohnung am Prinzregentenplatz gemietet, sagte Andreas Nestl von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns am Mittwoch. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Der Vertrag selbst sei dem Archiv gar nicht so wichtig gewesen, es sei vielmehr um die anderen Dokumente gegangen, die aus dem Nachlass von Hitlers ...

Randvoll mit Schicksalen: Vermisstenbücher jetzt im Archiv

Die Bücher sind randvoll mit Schicksalen: Seit den 1920er Jahren hat die Polizei in dicken Wälzern Tausende Vermisstenfälle aus ganz Bayern eingetragen. Bislang lagerten sie im Landeskriminalamt (LKA), nun wurden die Bände dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München übergeben. Damit stehe eine zentrale Quelle mit Nachweisen aller in Bayern Vermissten, unbekannten Toten und unbekannten hilflosen Personen aus rund 60 Jahren für die historische Forschung zur Verfügung, teilten die Archive anlässlich der Übergabe am Dienstag in ...

Dokumente lagern im Bayerischen Hauptstaatsarchiv

Hauptstaatsarchiv stellt neues Verzeichnis vor

Im Bayerischen Hauptstaatsarchiv lagern unzählige Dokumente, Urkunden und Briefe berühmter Persönlichkeiten und Familien. Welche das sind, darüber informiert jetzt ein neues Nachlassverzeichnis. Der alphabetisch geordnete Band solle einen schnellen Überblick geben und biete biografische Basisdaten sowie kurze Angaben zum Inhalt der meist schriftlichen Unterlagen, teilte das Kunstministerium am Dienstag in München mit.

Im Archiv finden sich Unterlagen von Politikern wie dem bayerischen Staatsreformer Maximilian von Montgelas ...


Ursula Erdt hat einen Aufsatz über Gertrud von Schenk-Castell, die erste Äbtissin des Klosers Urspring, verfasst und veröffentl

Die Äbtissin von Urspring

Schelklingen - Ursula Erdt, Archivarin des Zweckverbands Archivbetreuung Blaubeuren-Schelklingen-Munderkingen-Allmendingen hat für die Buchreihe „Lebensbilder in Baden-Württemberg“ über Gertrud von Schenk-Castell, ehemalige Äbtissin des Klosters Urspring (1664 bis 1709), recherchiert. Im 25. Band der Reihe ist nun ihre Arbeit auf zwölf Seiten erschienen.

Eigentlich ist Ursula Erdt studierte Geschichtslehrerin. Doch als Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre die Stellen knapp werden, ist sie akut von Arbeitslosigkeit bedroht.

Ahnenforschung im Staatsarchiv

Ahnenforschung: Privatleute erforschen ihre Wurzeln

Familienforschung gewinnt auch in Bayern an Bedeutung. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei kommunalen und staatlichen Archiven im Freistaat. „Die Familienforschung spielt bei uns eine wichtige Rolle“, sagt Margit Ksoll-Marcon, Generaldirektorin der Staatlichen Archive Bayerns.

Ob für den Aufbau eines Stammbaums oder die Recherche zu einzelnen Vorfahren - Privatleuten stehen im Freistaat viele Quellen zur Verfügung, um ihre Biografien zu füllen.

Der Sammler Manfred Erb, aufgenommen in seinem Kabinett mit konstruktivistischer Kunst. Im Hintergrund rechts hängt eine Farbser

Bedeutende Ravensburger Kunstsammlung wird versteigert

Nur Eingeweihte wussten Bescheid: Ein unscheinbares Altstadthaus in Ravensburg beherbergte eine Kunstsammlung von beträchtlichem Wert. Aber das war ein gut gehütetes Geheimnis. Ihr Besitzer, Lehrer für Latein, Griechisch und Religion am Spohn-Gymnasium, hatte Angst davor, das Interesse der Falschen zu wecken. Schließlich war sein Haus völlig ungesichert. Nur wenige alte Freunde, manche davon ehemalige Schüler, lud er ein, um sich mit ihnen gemeinsam in die Kunst zu versenken, die er so liebte.

Unbekannte Handschrift von Leibniz entdeckt

Ein Wissenschaftler vom Max Weber-Kolleg der Universität Erfurt ist auf eine unbekannte Handschrift des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) gestoßen. Gábor Gángó entdeckte die Handschrift bei seinen Forschungen zu Leibniz und Osteuropa im Geheimen Hausarchiv des Bayerischen Hauptstaatsarchivs in München, wie die Universität Erfurt am Mittwoch mitteilte. Die Entdeckung der frühen Handschrift hielten Wissenschaftler für eine kleine Sensation.

König Ludwig II.

Wohl letzter Brief von Ludwig II. aufgetaucht

Der womöglich letzte Brief von „Märchenkönig“ Ludwig II. ist aufgetaucht. Ein Schreiben des Königs vom 10. Juni 1886 an Ludwigs Vetter Prinz Ludwig Ferdinand, das der Öffentlichkeit bislang unbekannt war, ist inzwischen im Besitz des Bayerischen Hauptstaatsarchives.

Das sagte der Leiter des Geheimen Hausarchivs, Gerhard Immler, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatten die Zeitungen „Die Welt“, die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Bild“ darüber berichtet.

Bild von König Ludwig II.

Wohl letzter Brief von Ludwig II. aufgetaucht

Der womöglich letzte Brief von „Märchenkönig“ Ludwig II. ist aufgetaucht. Ein Schreiben des Königs vom 10. Juni 1886 an Ludwigs Vetter Prinz Ludwig Ferdinand, das der Öffentlichkeit bislang unbekannt war, ist inzwischen im Besitz des Bayerischen Hauptstaatsarchives. Das sagte der Leiter des Geheimen Hausarchivs, Gerhard Immler, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatten die Zeitungen „Die Welt“, die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Bild“ darüber berichtet.