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 Am Morgen nach dem Guss reinigt Ragna Asmus mit einer groben Bürste die Glocke von den Lehmresten der Gussform.

Besucher sehen die fertige Glocke

Der Campus Galli zeigt ab Samstag die im Frühjahr gegossene Bronzeglocke, die nun auf den Campus Galli zurückgekehrt ist. Mit Spannung wurde Ende April der dritte Versuch erwartet, eine frühmittelalterliche Bronzeglocke zu gießen, und tatsächlich gelang es endlich. Über den Sommer hatte der Kunstgießer und Archäologe Bastian Asmus die Glocke in seine Werkstatt mitgenommen, um sie dort in Ruhe säubern und polieren zu können und um die Angüsse zu entfernen.

Archäologen gießen mittelalterliche Glocke auf dem Campus Galli

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Das hat auch auf den Glockenguss im Campus Galli zugetroffen. Im dritten Anlauf hat es das Team um Archäometallurg Bastian Asmus und Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala geschafft: Die nach althergebrachter Art hergestellte Bronzeglocke für die Holzkirche konnte im Laufe der Samstagnacht gegossen und fertiggestellt werden.

„Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Napierala am Sonntagmorgen in einem Gespräch.

Endlich geht es los. Die Töpfe mit der glühenden Bronze können in die Gussform eingefüllt werden.

Beim dritten Mal gelingt der Glockenguss

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Das hat auch auf den Glockenguss im Campus Galli zugetroffen. Im dritten Anlauf hat es das Team um Archäometallurg Bastian Asmus und Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala geschafft: Die nach althergebrachter Art hergestellte Bronzeglocke für die Holzkirche konnte im Laufe der Samstagnacht gegossen und fertiggestellt werden.

„Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Napierala am Sonntagmorgen in einem Gespräch.

Archäologen gießen mittelalterliche Glocke auf dem Campus Galli

Aller guten Dinge sind Drei, sagt der Volksmund und hatte wieder einmal Recht: Die ersten beiden Versuche im vergangenen Jahr sind gescheitert, doch nun hat sich der Aufwand gelohnt. Beim dritten Anlauf hat das Archäologenteam um den Geschäftsführer des Campus Galli, Hannes Napierala und Archäometallurg Bastian Asmus Glück und Können auf ihrer Seite gehabt und die lang ersehnte Glocke fertigstellen können. SZ-Mitarbeiterin Susanne Grimm war mit der Kamera dabei.

Campus Galli startet in die neue Saison

Zum Start der Osterferien in Baden-Württemberg öffnet der Campus Galli am Samstag, 24. März, seine Tore. Das Projekt geht in die sechste Saison, in der es auf der Mittelalter-Baustelle durch vieler Hände Arbeit weiter vorangehen soll. Dieses Jahr wird als Saisonziel die 95 000-Besucher-Marke angepeilt. Im vergangenen Jahr kamen fast 80  000 Gäste.

„Das Areal um die Obstgartenmauer und den Gemüsegarten ist einer der Schwerpunkte 2018“, sagt der Geschäftsführer Hannes Napierala.

Archäometallurge Bastian Asmus (liegend) will Ende April erneut versuchen, eine mittelalterliche Bronzeglocke zu gießen.

Glockenguss soll im April stattfinden

Der Campus Galli befindet sich in der Winterpause. Trotzdem gehen die Arbeiten an der Mittelalterbaustelle bei Meßkirch auch während der kalten Jahreszeit weiter. „Wir sind mit dem Richten und Herstellen von kleinen Dingen beschäftigt, wie etwa Möbeln“, sagt Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. Diese werden momentan in einer Werkstatt im Trockenen gefertigt, nach den mittelalterlichen Handwerksmethoden des 9.

Archäometallurge Bastian Asmus (links liegend) bringt vor dem Glockenguss den Kanal in Position, über den die flüssige Bronze sp

Glockenguss misslingt erneut

Der Guss einer mittelalterlichen Glocke auf dem Campus Galli hat am Dienstagabend wieder nicht geklappt. Wie im vergangenen Jahr ist der promovierte Archäometallurge Bastian Asmus aus Freiburg auf die Klosterstadtbaustelle bei Meßkirch gekommen, um das Experiment erneut anzugehen.

Vor fast einem Jahr war der erste Glockenguss gescheitert, weil zu viel flüssige Bronze aus einem kleinen Loch in der Form in den Boden entweichen konnte (die SZ berichtete).

Wie wird Eisenerz zerkleinert? Auf diese und andere Fragen bekamen die Campus-Galli-Besucher am Wochenende eine Antwort.

Thementage Feuer fallen nass aus

Beim Campus Galli hat das vergangene Wochenende unter dem Motto „Feuer und Flamme“ gestanden. Feuer und Flamme für das Mittelalter und für das, was die Mitarbeiter der werdenden karolingischen Klosterstadt auf die Beine gestellt haben, waren auch die Besucher, die in Scharen zu den Thementagen gekommen waren. Und das trotz der unbeständigen Witterung, denn in der Nacht hatte ein heftiges Unwetter Teilbereiche des Klosterstadtareals in Matsch verwandelt.

Beim Anheizen des mittelalterlichen Grubenmeilers auf dem Campus Galli schlagen große Flammen empor.

Feuer lodert auf dem Campus Galli

Auf dem Campus Galli wird es heiß: Am 25. und 26. Juni findet zum zweiten Mal das Themenwochenende „Feuer“ statt. An beiden Tagen wird Eisen verhüttet. In den Rennöfen, die aus Lehm vor Ort aufgebaut werden, wird mittels Holzkohle und Blasebälgen eine Temperatur von fast 1500 Grad erreicht. Dabei trennt sich Erz in weißglühendes Eisen und geschmolzenes Gestein.

Das Öffnen des Ofens am Ende der „Ofenreise“ sei ein beeindruckendes Erlebnis, teilt Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala mit.

Der Glockenguss gehöret für den Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala zu den Höhepunkten der Saison.

48 058 Gäste besuchen die Klosterstadt

Seit Sonntagabend ist die diesjährige Saison des Campus Galli beendet. Die Klosterstadt befindet sich in der Winterpause. Am Freitag, 1. April 2016, sollen sich ihre Tore wieder öffnen. Im Gespräch mit SZ-Redakteur Sebastian Musolf zieht Campus-Galli-Geschäftsführer Hannes Napierala Bilanz.

Wie ist die diesjährige Saison verlaufen?

Das Ergebnis ist super: Wir hatten dieses Jahr mit 45000 Besuchern geplant und 48058 sind gekommen.