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 Die Gottesdienst-Besucher müssen Abstand zueinander halten.

Ein denk- und merkwürdiger Gottesdienst

Seit dem vergangenen Sonntag sind Gottesdienste wieder erlaubt – natürlich nur unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

So konnte man sich für den Gottesdienst in der evangelischen Kirche Bad Wurzach anmelden, damit Pfarrerin Barbara Vollmer abschätzen konnte, ob ein zweiter Gottesdienst nötig wäre. Denn es dürfen sich aufgrund der Zwei-Meter-Abstandsregelung der Evangelischen Landeskirche nur 32 Besucher in der Kirche aufhalten.

 Der Gnadenstuhl in der Bad Wurzacher Pfarrkirche St. Verena.

„Als ob die Welt im Tod einen Moment innehält“

Er ist ein wahres Schmuckstück der Bad Wurzacher Pfarrkirche St. Verena: der Gnadenstuhl. Die gefasste Skulptur zeigt den stehenden Gott Vater, der den Leichnam Christi hält, während der Heilige Geist als Taube darüber schwebt. Entstanden ist sie in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in einer von der Ulmer Kunsttradition geprägten Werkstatt, mit dem Schaffen von Hans Mutschler in Zusammenhang zu bringen. Auch die evangelische Pfarrerin Barbara Vollmer berührt die Darstellung sehr, wie sie im Folgenden ausführt.

 Auch in der Kirche in Beuren werden bald wieder Gottesdienste gefeiert.

Gottesdienste werden wieder öffentlich gefeiert

Seit Kurzem ist es wieder möglich, Gottesdienste zu feiern. „Die Sehnsucht danach ist groß“, sagt Pfarrer Karl Erzberger von der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Leutkirch. Aktuell sei man dabei, die Hygiene-, Zugangs- und Abstandsregeln umzusetzen. Der erste Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martinist am Samstag, 9. Mai. Auch in Isny und Bad Wurzach beginnen Gottesdienste wieder.

„In der Kirchengemeinde St. Martin haben wir uns entschieden, zunächst in der Pfarrkirche mit Gottesdiensten zu beginnen.

 Noch sind die Bänke in St. Martin verwaist. Doch das wird sich bald wieder ändern.

Rückkehr in die Kirchen: Beten ja, Singen nein

„Es ist toll, wenn unsere Kirchen nun wieder mit Leben gefüllt werden.“

So wie die Leutkircher Pfarrerin Tanja Götz denken sicherlich alle Geistlichen, seit die Wiederzulassung von Gottesdiensten bekannt gegeben wurde. Nun geht es in den Kirchengemeinden der Region ans Umsetzen der Auflagen, und die haben es durchaus in sich. In allen Gotteshäusern lassen sie sich nicht umsetzen.

„So nicht umsetzbar“„In vielen kleinen Kirchen ist das alles so nicht umsetzbar“, macht der evangelische Pfarrer Stefan Ziegler aus Isny ...

„Wir sind jetzt über 90 Personen“, so die Pfarrerin voller Freude.

Evangelische Fotoaktion kommt gut an

Es sei „sicher eines der denkwürdigsten Osterfeste unseres Lebens“ gewesen, das die Christen in diesem Jahr gefeiert haben, so Pfarrerin Barbara Vollmer von der evangelischen Kirche in Bad Wurzach. Wie alle Geistlichen der christlichen Kirchen in Deutschland war sie zu den Gottesdiensten fast alleine im Gotteshaus. „Am Ostersonntag haben wir zu fünft, anwesend waren Mitglieder des Kirchengemeinderats, eine Osternacht gefeiert, in gebührendem Abstand.

 Die evangelische Kirche in Bad Wurzach.

Pfarrerin will „Gesichter in die Kirche“ bringen

Auf außergewöhnliche Weise will die evangelische Pfarrerin von Bad Wurzach, Barbara Vollmer, wieder „Gesichter in die Kirche“ bekommen. Gläubige können ihr ein Foto von sich zusenden oder im Pfarrhaus abgeben.

„Ein italienischer Priester hatte die Idee“, erklört Vollmer. „Wenn er schon alleine Messe feiern muss, dann holt er sich seine Gemeinde wenigstens per Foto in die Kirche. Die Aktion hat eingeschlagen: mehr Menschen, als sonst in den Gottesdiensten zu finden sind, haben ihr Foto gebracht, die der Priester in die Kirchenbänke ...

Gemeinsamer Aufruf zu sorgsamer Nachbarschaft

Die Mitarbeiter der evangelischen Kirche, der katholischen Seelsorgeeinheit Bad Wurzach, bei Aktion Herz & Gemüt und der Gemeinwesenarbeit „Lebensräume für Jung und Alt“ rufen gemeinsam dazu die Bewohner der Stadt und der Ortschaften auf, sich beim Nachbarn oder bei ihnen zu melden, „falls ihnen die Decke auf den Kopf fallen sollte oder anderweitig Rat benötigt wird“.

Zu erreichen sind sie laut der Pressemitteilung wie folgt: Pfarrer Paul Notz 07564 / 2808, Pfarrerin Barbara Vollmer 07564 / 3575, Susanne Baur 07564 / 3179 oder ...

 Wer des Abends mitbetet, kann als Zeichen der Verbundenheit eine Kerze ins Fenster stellen.

Täglich um 19 Uhr: Bad Wurzacher Christen beten getrennt, aber gemeinsam

Die Christen Bad Wurzachs schließen sich im Gebet zusammen. Das erklären die katholische, die evangelische, die neuapostolische und die Freie Christengemeinde sowie die Patres von Gottesberg in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Gerade in einer Zeit, in welcher sich viele den Besuch der Gottesdienste wünschen würden, müssen die Menschen auf den Trost und die Bestärkung durch die Gemeinschaft untereinander verzichten. Viele fühlen sich allein und abgeschnitten.

 Die evangelische Kirche in Bad Wurzach.

Evangelische Kirche nur für persönliche Andacht geöffnet

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde in Bad Wurzach ist das öffentliche Leben lahmgelegt. Das Gotteshaus hat aber weiterhin geöffnet, ein Einkaufsservice wird angeboten.

Alle Gottesdienste, bis auf Beerdigungen unter freiem Himmel mit nicht mehr als 20 Teilnehmern, auch das Ständchen am kommenden Sonntag, sind ausgesetzt. Predigten und Liturgien des jeweiligen Sonntags veröffentlicht Pfarrerin Barbara Vollmer auf der Internetseite www.

Corona-Absagen: kein Sport, keine Gottesdienst, kein Gemeinderat

Weitere Veranstaltungen sind am Montag aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Die Gemeindeverwaltung hat aufgrund der Corona-Pandemie die öffentliche Gemeinderatssitzung in Aichstetten am Mittwoch, 18. März, abgesagt.

Die für Mittwoch, 18. März, geplante Mitgliederversammlung des Partnerschaftsvereins findet nicht statt. Sie wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, teilt der Verein mit.

Die SG Haidgau hat den gesamten Sportbetrieb bis nach den Osterferien ausgesetzt.