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 Handysündern auf der Spur war die Polizei am Donnerstag. Etwa 120 Mal hieß es in Ravensburg: „Guten Tag, Polizeikontrolle bitt

„Ich telefoniere sonst nie am Steuer“

Handy-Sünder im Visier hatte am Donnerstag die Polizei. Denn: „Jeder Augenblick zählt“ – wie eine kleine Infobroschüre der Polizei erklärt. Und jeder Blick aufs Handy, jedes noch so kurze Gespräch kann katastrophale Folgen haben, wenn der Verkehrsteilnehmer sich doch eigentlich auf die Straße konzentrieren sollte. Ein kurzer Stopp an einem Kontrollposten bringt Aufschluss darüber, wie ernst die Ravensburger das Handyverbot am Steuer nehmen.

Die Herbstsonne steht gegen zehn Uhr morgens noch recht tief, wirft dunkle Schatten auf den ...


 Wolfgang Blüher (stehend) als Sprecher des Agenda-Arbeitskreises Mobilfunk erörterte die Gefahren den neuen Mobilfunktechnik 5

Mobilfunktechnik 5G: Lager sind gespalten

„Der Agenda-Arbeitskreis Mobilfunk warnt vor den Risiken durch die geplante Mobilfunktechnik 5G“, so lautete die Einladung zu einer Informationsveranstaltung am Dienstagabend, zu der sich neben den Arbeitskreismitgliedern etwa ein Dutzend Interessierte im großen Sitzungssaal des Rathauses eingefunden hatten. Auch Ravensburgs Baubürgermeister Dirk Bastin und Helmut Hertle, technischer Geschäftsführer der TWS (Technische Werke Schussental), standen der kleinen Runde für Fragen zur Verfügung.

 Benedikt (links) und Erwin Bauhofer bewiesen, dass das U&D familientauglich ist.

Ein Festival mit Bier- und Nuckelflasche

Etwa 5000 Menschen haben sich am vergangenen Freitag und Samstag auf dem sechsten Umsonst-und-Draußen-Festival (U&D) in Nessenreben amüsiert. Und wie immer ist der Plan der Organisatoren aufgegangen: Nicht das typische Festival-Publikum sondern ein buntes, gut gelauntes Völckchen pilgerte auf das alte Hofgut-Gelände. Um Musik zu hören selbstverständlich. Aber auch um zu essen und zu trinken, um zu spielen und zu klettern, zu staunen und sich zu treffen.

 Im digitalen Prüfmobil des ADAC haben etwa 150 Autofahrer ihren Wagen in Weingarten auf Herz und Nieren checken lassen.

„Wir sprechen Empfehlungen für die Fahrer aus“

„Vorbeugen ist besser als Pannen beheben“ – damit wirbt der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) für den mobilen Prüfzug, in dem Autofahrer ihr heiliges Blechle kostenlos auf Herz und Nieren prüfen lassen können. Anfang der Woche stand der gelbe Truck auf dem Festplatz in Weingarten, davor regelmäßig lange Auto-Schlangen. Auch Barbara Sohler hat sich beziehungsweise ihr Fahrzeug mutig unter die Prüf-Lupe nehmen lassen.

Als der letzten Wagen vor mir im offenen Rachen des Prüfmobils verschwindet und KfZ-Prüfer Thomas Müller ...


 Maren Tschinkel

Ravensburgerin will Miss Earth werden

Maren Tschinkel ist die deutsche Teilnehmerin an der Miss-Earth-Wahl 2018. Die 19-Jährige wird am 3. November gegen knapp 100 andere junge Frauen aus aller Herren Länder antreten, im Kampf um die Krone, eine Schärpe und einen Miss-Titel, der mit der Verpflichtung einhergehen soll, für ein Jahr lang nicht nur die Schönheit sondern auch den Umweltgedanken in die Welt hinaus zu tragen. Barbara Sohler hat die Miss-Anwärterin getroffen.

Eine zarte Person sitzt da und um es vorweg zu nehmen, erst als sie zu Ende des Gespräches aufsteht ...

 Mary Köberle-Mainusch (rechts) und ihre Schwester Monika Kretschmer hadern noch immer damit, ob die Krebserkrankung von Christ

Ehefrau klagt an: Ehemann hätte ohne Fehler der Ärzte vielleicht gerettet werden können

Dass sie heute, nach über anderthalb Jahren, noch immer unglücklich ist, über den Verlust ihres Ehemanns Christian, das ist normal. Die Trauer versucht Mary Köberle-Mainusch auszuhalten. Was für die 61-jährigen Ravensburgerin viel schwerer wiegt: dass ihr Mann eine jahrelange Odyssee durch Arztpraxen hinter sich hat, als Simulant abgetan wird – bevor endlich, beinahe zufällig die Diagnose „Bauchspeicheldrüsen-Krebs“ gestellt wird. Knapp sieben Monate später ist ihr Ehemann tot.

Ravensburg spielt

Weingarten ist zweiter Gewinner

„Ravensburger Viehathlon“: Den tierisch-vergnüglichen Städtewettkampf auf dem Marienplatz haben wieder einmal die Ravensburger für sich entscheiden können. Um Haaresbreite zwar, mit nur einer Skispitze Vorsprung, derart eng, dass sogar das Foto-Finish des Zeitungsfotografen entscheiden musste. Aber gewonnen ist gewonnen. Und wenn man dem fröhlichen Team um Ravensburgs Mannschaftskapitän Egon Streicher glauben mag, dann kann das nur an einem gelegen haben: „Am sonnigen Wetter“ nämlich.


Alle Generationen hatten am Wochenende Spaß bei „Ravensburg spielt“, wie hier bei „Kakerlacula“.

„Ravensburg spielt“ lockt mit mehr als 1000 Spielen

Am letzten Ferienwochenende ein Spielefest in der „Stadt der Spiele“ zu veranstalten, das steht Ravensburg bestens zu Gesicht. Zum 30. Mal bereits hat sich die Innenstadt am Wochenende unter dem Motto „Ravensburg spielt“ in einen fröhlichen Spielegarten verwandelt. Blauem Spätsommerhimmel sei Dank und mit Hilfe hunderter Ehrenamtlicher, zahlloser Vereine und Geschäfte vergnügten sich wieder geschätzte 30.000 Besucher auf und rund um den Marienplatz.


Alles so schön bunt und retro hier: Beim Boogie Woogie fliegen Beine und Petticoats.

Elvis lebt nicht mehr – aber das Stadtfest

Zwei Tage lang haben Weingartner Vereine wieder die Innenstadt in eine große Festmeile verwandelt. Und verlässlich hat das Stadtfest-Wochenende wieder für jeden etwas zu bieten. Je nach Gusto können sich Tanzfans an der bunte Boogie-Woogie-Tanzfläche tummeln, über den Flohmarkt schlendern, sich beim öffentlichen Karaoke erproben oder zu Festzelt-Mucke schunkeln. Alles wie immer, alles beim Alten. Selbst das Wetter zeigte – quasi „weingarten-typisch“ alle Facetten.

Gutes Geschäft beim Nachtflohmarkt in Ravensburg – für Verkäufer und Schnäppchenjäger gleichermaßen.

Auch Fehlkäufe finden ein neues Zuhause

Nachtflohmarkt in Ravensburg – das ist für viele Schnäppchenjäger mittlerweile ein fixer Termin im Jahreskalender. Weil auch in Keller und Garage von Barbara Sohler etliche Schätze nicht mehr die nötige Wertschätzung erfahren, weil der Nachhaltigkeitsgedanke auch gelebt und nicht nur propagiert werden will, deshalb hat sich unsere Chronistin am vergangenen Samstag selbst als Verkäuferin beim Nachtflohmarkt versucht. Ein Erlebnisbericht.

In halber Fußgängergeschwindigkeit schleichen wir die Bachstraße hinauf.