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Mundschutzpflicht

Verunsicherung im Südwest-Handwerk über neue Corona-Regeln

Im Handwerk des Südwestens gibt es Verunsicherung über die verschärften Corona-Regeln am Arbeitsplatz. «Die Hotlines unserer Handwerkskammern und der Fachverbände laufen heiß», sagte der Hauptgeschäftsführer beim Baden-Württembergischen Handwerkstag, Peter Haas, dem Radiosender SWR Aktuell.

Im Kampf gegen die Pandemie gelten seit Mittwoch bundesweit schärfere Regeln am Arbeitsplatz. Folgen hat das vor allem für Ungeimpfte. Denn Zugang zu einem Betrieb sollen Beschäftigte nur bekommen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Handwerksbetriebe können kaum noch Stellen besetzen

Das baden-württembergische Handwerk findet nach eigenen Angaben kaum noch geeignete Arbeitskräfte. Nur zwei Prozent der Betriebe, die in jüngster Zeit nach Fachkräften gesucht haben, konnten ihre offenen Stellen auch «problemlos» besetzen, wie der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags, Peter Haas, am Donnerstag in Stuttgart unter Verweis auf eine neue Umfrage sagte.

Bei einem knappen Viertel der Betriebe (24 Prozent) sei die Besetzung von Stellen immerhin «mit erhöhtem Aufwand und längeren Prüfzeiten» ...

Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek

Land informiert Asylbewerber über Möglichkeiten

Tausende gut integrierte, aber abgelehnte Asylbewerber in Baden-Württemberg werden in den kommenden Wochen Post von der Landesregierung bekommen. Mit den Schreiben soll den insgesamt rund 10.000 Männern und Frauen nach Angaben von Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) geholfen werden, trotz des negativen Asylbescheids eine Perspektive in Baden-Württemberg zu bekommen.

«Wir haben uns im Koalitionsvertrag geeinigt, Menschen in Beschäftigung unter bestimmten Umständen Bleibeperspektiven aufzuzeigen», sagte Lorek der Deutschen ...

Handwerk wünscht „kalkulierbare Stufenpläne für Pandemien“

Der Baden-Württembergische Handwerkstag wünscht sich in Pandemie-Zeiten mehr Planungssicherheit und wirbt um Auszubildende. Die sich ständig ändernden Corona-Verordnungen seien absolut kontraproduktiv für kleine und mittelständische Betriebe gewesen. «Für die Zukunft brauchen wir kalkulierbare Stufenpläne für Pandemien, die dann umfassend und flächendeckend gelten», sagte Hauptgeschäftsführer Peter Haas der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch).

Bundespräsident der Schweiz, Guy Parmelin

Enttäuschung über geplatzten EU-Schweiz-Rahmenvertrag

Die Enttäuschung über das Aus des geplanten Rahmenvertrags zwischen EU und Schweiz ist groß in Baden-Württemberg. Einen Tag nach dem offiziellen Ende der jahrelangen Verhandlungen werden Schuldzuweisungen laut. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg macht die fehlende Kompromissbereitschaft der EU verantwortlich. Die europapolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sabine Hartmann-Müller, bemängelt hingegen Starrsinn aufseiten der Schweiz.

Stuttgarter Landtag: Für 2021 rechnen die Steuerschätzer aktuell mit Netto-Steuereinnahmen von 30,74 Milliarden Euro in Baden-Wü

Wieder mehr Geld in der Staatskasse — Rufe nach Investitionen werden lauter

Die Corona-Krise hat ein gewaltiges Loch in die Staatskassen gerissen — aber allmählich steigen die Steuereinnahmen im Land wieder auf das Vorkrisenniveau. Nach Angaben der Steuerschätzer fließen in diesem Jahr 657 Millionen Euro mehr Einnahmen in den Staatssäckel als im laufenden Landeshaushalt veranschlagt.

Die Steuereinnahmen ziehen jetzt langsam nach.

Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne)

Das teilte das Finanzministerium am Montag in Stuttgart mit.

Horst Schurr war Präsident der Handwerkskammer Ulm. Am Montag wird er 80 Jahre alt.

Horst Schurr wird 80 Jahre alt

Der frühere Aalener Automobilunternehmer und ehemalige Präsident der Handwerkskammer Ulm, Horst Schurr, wird an diesem Montag, 17. Mai, 80 Jahre alt. Als ehrenamtlicher Präsident der Handwerkskammer Ulm vertrat Schurr zehn Jahre lang, von 1998 bis 2008, die Interessen des Handwerks. Zuvor war Schurr bereits zwölf Jahre Kreishandwerksmeister in der Region Ostalb. Am Beginn dieser Karriere stand die Kfz-Innung Aalen, für die er 13 Jahre als Obermeister tätig war.

 Wer seine Haare schneiden lassen möchte, kann sich vor Ort testen lassen.

Neue Regel: Selbsttest beim Friseur genügt

Die Regeln für den Friseurbesuch sind nach Angaben der Handwerkskammer gelockert worden. Neu ist, dass nun auch vor Ort im Salon ein Schnelltest gemacht werden kann. Bislang mussten Kunden einen tagesaktuellen Schnelltest eines Testzentrums vorlegen. In Abstimmung mit den Behörden hat die Handwerkskammer diese Erleichterung erreicht.

Der Sigmaringer Friseur Andreas Schmauder berichtet von massiven Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent, die die Testpflicht seinen Geschäften beschert habe.

Hilferuf im Schaufenster eines Geschäfts in der Erfurter Innenstadt.

Scharfe Kritik der Südwest-Wirtschaft an neuen Corona-Beschlüssen

Timo Sternagel betreibt einen Edeka-Markt in der Gemeinde Grünkraut im Landkreis Ravensburg und ist ziemlich irritiert angesichts der neuen Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern. Die sehen unter anderem einen harten Lockdown an Ostern vor. Der Lebensmitteleinzelhandel soll auch am Gründonnerstag „einen Ruhetag“ einlegen – also komplett schließen. Nur am Ostersamstag darf er öffnen.

Noch ist unklar, inwieweit Baden-Württemberg die Regelungen übernimmt und ausgestaltet.

Rainer Reichhold

Unbeantwortete Corona-Fragen: Handwerkstag fassungslos

Der Baden-Württembergische Handwerkstag zeigt sich erschüttert, dass die Umsetzung der neuesten Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern im Südwesten weiter teils unklar ist. «Dass die Landesregierung heute nicht in der Lage ist zu erklären, was die Beschlüsse konkret für das Land und seine Unternehmen bedeuten, macht uns fassungslos», teilte Handwerkstagspräsident Rainer Reichhold am Dienstag mit. Als Beispiel nannte er den zum Ruhetag erklärten 1.