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In Ludwigsburg ermahnt ein Schild zur Maskenpflicht. Die Länder Baden-Württemberg und Bayern sind bei Corona-Regeln strenger als

Bayern und Baden-Württemberg verhängen noch striktere Kontaktbeschränkungen als der Bund

Am Montag ist es so weit: Dann beginnt in der Bundesrepublik der begrenzte Lockdown. Worauf sich die Bürger einstellen müssen und was die Südländer anders machen wollen als andere.

Was soll ab Montag in Bayern und Baden-Württemberg gelten?

Beide Bundesländer folgen den Verabredungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin vom Mittwoch. Das heißt: Die Gastronomie muss schließen, ebenso wie Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Kommentar: Es braucht harte Debatten um Merkels Vorgaben

Die Kanzlerin macht Vorgaben, die Bundesländer folgen. Für ein Wirtshaus in Biberach gilt ab Montag dasselbe wie in Berlin, auch wenn die Infektionszahlen sich erheblich unterscheiden. Damit sind selbst entschiedene Verfechter des Föderalismus wie Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vom Prinzip abgewichen, möglichst regionale Lösungen zu finden.

Katalysator dafür sind die Vorzeichen. Die täglichen Infektionszahlen könnten sich ohne Eingriff bis kommende Woche verdoppeln.

Intensivbett

77 448 Corona-Infektionen im Südwesten

In Baden-Württemberg haben sich nach jüngsten Zahlen insgesamt 77 448 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 2311 mehr als am Mittwoch. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg dabei um 10 auf 2009. Das teilte das Landesgesundheitsamt am Donnerstag mit.

Im Schnitt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 99 Personen pro 100 000 Einwohner mit dem Virus angesteckt. Von den 44 Stadt- und Landkreisen liegen 42 Meldekreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Landtagswahl in Bayern

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Donnerstag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 18.560 (75.164 Gesamt - ca. 54.600 Genesene - 2.000 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 2.000 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 131.540 (481.013 Gesamt - ca. 339.200 Genesene - 10.272 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 10.

Neue Corona-Beschlüsse stellen Gastronomie vor große Probleme

Die deprimierenden Bilder vom vergangenen März, sie kehren wieder: verrammelte Wirtshäuser, auf den Tischen hochgestellte Stühle, leere Gassen und Plätze. Die vergangenen acht Monate haben besonders die professionellen Gastgeber der Region auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Nicht wenige Unternehmer leben seither mit dem Gefühl, der Wagen rase ungebremst über gewellte Schienen. Es rumpelt. Es dröhnt.

Hinter der nächsten scharfen Biegung kann es sein, dass der Betrieb endgültig aus der Kurve fliegt.

Der Württembergische Fußballverband hat die sofortige Unterbrechung des Spielbetriebs beschlossen.

WFV stoppt Fußballspielbetrieb ab sofort

Jetzt also doch: Am Mittwoch hat es vom Württembergischen Fußballverband (WFV) keine Stellungnahme zum Corona-Maßnahmenpaket der Bundesregierung gegeben. Am Donnerstag gab es dann eine Entscheidung: Ab sofort wird der Spielbetrieb von der Oberliga abwärts gestoppt.

Bund und Länder hatten am Mittwoch entschieden, ab dem kommenden Montag (2. November) unter anderem den Amateursportbetrieb für mindestens vier Wochen zu untersagen. Der Handballverband Württemberg hatte schon vorab reagiert und seine Spiele mit sofortiger Wirkung ...

Klappe, die letzte? Filmschaffende und ihre Arbeit in der Corona-Pandemie

Noch laufen die Biberacher Filmfestspiele. Nach der Preisverleihung am Sonntagabend sind die Kinoleinwände allerdings wieder für vier Wochen dunkel. Wer das Treiben derzeit beobachtet, dem kommen möglicherweise Szenen aus dem Film „Titanic“ in den Sinn.

Die Bordkapelle spielt noch, obwohl alle wissen, was passiert. Die SZ hat mit einigen Filmschaffenden am Rand der Filmfestspiele darüber gesprochen, wie sie sich über Wasser halten und wie sie mit den Lockdown-Szenarien umgehen.

Die Infektionszahlen steigen inzwischen auch im Kreis Sigmaringen starkt an.

Auch 15 Mitarbeiter im Landratsamt sind positiv

Nachdem am Montag nach langer Zeit gar kein positiver Coronatest im Kreis gemeldet worden war, hat sich die Lage im Kreis Sigmaringen am Mittwoch deutlich zugespitzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Der Landkreis erreichte am Donnerstag erstmals die kritische Marke von 50 Neuinfizierten innerhalb von sieben Tagen pro 100000 Einwohner. Bereits ab Freitag gilt eine verlängerte Sperrstunde ab 23 Uhr. Im Landratsamt in Sigmaringen wurden inzwischen Infektionen bei 15 Mitarbeitern bestätigt.

Seerosenteichpflege in der Wilhelma

Schlösser, Gärten und Wilhelma schon ab Samstag geschlossen

Die staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg werden wegen der Corona-Pandemie schon ab Samstag geschlossen. Die Schließung zunächst bis Ende November gelte auch für die Wilhelma in Stuttgart sowie das Blühende Barock in Ludwigsburg, teilte das Finanzministerium am Donnerstag mit. „Das Land nimmt so seine Verantwortung wahr, um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst schnell und effektiv einzudämmen, weshalb die Schließung bereits am Wochenende erfolgt und nicht erst zu Beginn der kommenden Woche“, hieß es.

Mia Braunbart holte sich bei den Mädchen die Goldmedaille.

Mia und Fabio Braunbart holen Goldmedaille

Der Baden-Württembergische Gewichtheber-Verband hat jüngst in einem Pilotprojekt die erste Landesmeisterschaft im Gewichtheben für Kinder und Jugendliche online ausgerichtet. Über vier Stützpunkte – Eisenbach, Schwarzach, Nagold und Leimen – wurde diese Meisterschaft live via Youtube übertragen. Die Geschwister Mia und Fabio Braunbart von der SV Tuttlingen holten in ihren Klassen die Goldmedaile. Fabio Braunbart sicherte sich den Landesmeistertitel zum dritten Mal in Folge.