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Die Bürgeles-Hexa durften natürlich nicht fehlen.

Kirchener feiern gemütlich Hausfasnet mit Freunden

Vor drei Wochen zum 20. Geburtstag der Kirchener Narrenzunft Bürgeleshexen hat es ein Riesenaufgebot von befreundeten Narren zum Jubiläumsumzug gegeben. Dieses Mal zum traditionellen Rosenmontagsumzug war man in „Kilichheim“ mit guten Freunden eher unter sich und feierte aber ebenso ausgelassen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung waren gekommen wie die Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer und Hilde Mattheis, der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel, Oberbürgermeister Alexander Baumann und Bürgermeister Sebastian Wolf.

 Der Biber war Thema dieses Fasnetswagens beim Äpfinger Umzug.

Äpfinger Umzug: Narren nehmen das IGI Rißtal und die Biber aufs Korn

In einem farbenprächtigen Umzug sind am Sonntagnachmittag 3000 Maskenträger und andere Narren in 60 Gruppen durch die Straßen von Äpfingen gezogen. Geschätzte 4500 gut gelaunte Besucher säumten beim 56. Äpfinger Narrensprung der Weckafresser-Zunft die Straßen und sorgten für prächtige Stimmung.

Laute Discomusik schallte schon vor Umzugsbeginn aus den Lautsprechern im ganzen Ort. Zu den aktuellen Fasnetshits strömten viele Besucher an die besten Zuschauerplätze sowie die Narren zum Aufstellungsplatz.

Die Jungnarren der Moorochsenzunft hatten sich eine witzige Nummer ausgedacht, die gut beim Publikum ankam.

Große Bühne für die Jungnarren

Nachdem die Starkbiermusik aus Dürnau unter der Leitung von Helmut Sontheimer zum Mittagessen in Bad Buchau mit zünftiger Blasmusik bereits für närrische Stimmung gesorgt hatte, ist gleich im Anschluss der Familiennachmittag der Moorochsen gestartet. Svenja Grübel von den Jungnarren führte als Moderatorin charmant durch das kleine Programm.

Den Anfang machten die Mädels der Mini-Garde. Sie ernteten viel Applaus und absolvierten ihren zweiten Auftritt mit Bravour.

 Schlussbild eines besonderen Gottesdiensts: Als das Moorochsenlied ertönt, schunkeln alle Gottesdienstbesucher mit.

Ein Predigt zum Mitschunkeln

Der Gottesdienst zur Fasnetszeit in der übervollen Bad Buchauer Stiftskirche ist immer wieder bewegend. Unter dem Thema „Narrenfreiheit macht nicht die Narren frei, sie macht die Freien zu Narren“ durften die Gottesdienstbesucher an einer einmaligen Messe teilhaben.

Als vor der damalige Stadtpfarrer Prälat Erich Endrich zum ersten Mal einen Gottesdienst zur Fasnetszeit zelebrierte, damals ein Novum in der ganzen Region, ahnte wohl niemand, dass dies genau 47 Jahre später fast überall Brauch sein würde.

Hinter Gittern: Bürgermeister Peter Diesch wird entmachtet und muss ins Rathaustürmle.

Vater Federsee ist jetzt in Bad Buchau an der Macht

Mit der offiziellen Ausrufung der Buchauer Fasnet, der Absetzung des Schultes und der Abholung von Vater Federsee geht nun die närrische Zeit in die heiße Phase. Im Beisein einer großen Narrenmenge und vielen Zuschauern ging das Spektakel am Mittwochabend über die Bühne.

Mit riesen Schritten nimmt die Fasnet jetzt Anlauf für die tollen Tage. Zuvor muss natürlich das Narrenrecht auf Buchaus Straßen ausgerufen werden. Am Mittwochabend war es soweit.

Gottesdienst zur Fasnetszeit

Unter dem Thema „Narren Gottes“ feiert die Moorochsenzunft Bad Buchau am Sonntag, 23. Februar, ihren 47. Gottesdienst zur Fasnetszeit. Beginn ist um 10.15 Uhr in der Stiftskirche. Neben einer Abordnung der Stadtkapelle wird der Kinder- und Jugendchor der katholischen Kirchengemeinde mit dabei sein. Auch werden Mitglieder der Moorochsenzunft den Gottesdienst mitgestalten und Pfarrer Martin Dörflinger wird mit seiner Gitarre musikalische Akzente setzen.

Von Kindern für Kinder: Die Gardemädels und die Minigarde haben auf dem Kinderball ihren großen Auftritt.

Ein Ball von Kindern für Kinder

Nachdem die Bad Buchauer Brauchtumsnarren der Moorochsen am Vormittag des Glombigen Donnerstags den Kindergarten und das Seniorenheim erfreut, die Schulen befreit und anderen Institutionen ihren Besuch abgestattet haben, steht am Nachmittag die Buchauer Kinderfasnet mit dem großen Kinderball auf dem Programm. „Von Kindern für Kinder“ – unter diesem Motto steht der seit Jahren beliebte Kinderball am 20. Februar in der Festhalle der Federseeschule. Herzlich eingeladen hierzu sind alle Kinder im Alter bis zu etwa zwölf Jahren.

 Im Goldenen Saal der Schlossklinik, also praktisch am Ort des Geschehens, referierte Charlotte Mayenberger über „Stift, Schloss

Für die Buchauer war das Stift einst eine fremde Welt

Im Jubiläumsjahr lädt die Stadt Bad Buchau zu allerlei Streifzügen durch ihre schillernde Historie ein. Den Anfang der Vortragsreihe widmete Charlotte Mayenberger nun einem besonders eindrucksvollen Kapitel der Stadtgeschichte: In ihrem anschaulichen Vortrag, ergänzt durch alte Stadtansichten, Karten und Bilder, skizzierte die Heimathistorikerin die Entwicklung von „Stift, Schloss, Klinik“ – und das praktisch im Herzen des Geschehens, im Goldenen Saal der Schlossklinik.

Zwei Männer sitzen nebeneinander an einem Schreibtisch

Sie springen ein, wenn’s nicht rund läuft

Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Mit ihnen beginnt der Ernst des Lebens. Sprüche, die – so pauschalisierend sie sind – einen wahren Kern haben. Denn der Übergang vom Schul- ins Berufsleben ist oft ein schwieriger Schritt. Lehrlinge müssen sich anpassen, in Hierarchien eingliedern – und arbeiten. Der Griff zum Smartphone ist verboten, der zur Zigarette außerhalb der Pausen auch. Und der Werktag beginnt morgens um acht Uhr und zwar jeden Morgen. Und wenn dann der Lehrherr noch auf Pünktlichkeit, Fleiß und Korrektheit besteht, bleiben Konflikte ...