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Niedersachsen, Hannover: Auf einem Display in einem VW-Bus des Ridesharing-Anbieters MOIA werden die nächsten Stationen angezeig

Im Sammeltaxi durch die Stadt: Was bringt Ridepooling wirklich?

Billiger als das Taxi, komfortabler als der Bus und klimafreundlicher als das eigene Auto: Die Idee des Ridepooling klingt verlockend und hat mittlerweile etliche deutsche Städte erreicht. Durch Hamburg, Berlin, München oder Hannover fahren Hunderte moderne Elektro-Sammeltaxis, Kunden können einfach per App buchen, Algorithmen bestimmen die effektivsten Routen. Ist das der Aufbruch in die Zukunft der urbanen Mobilität? Und vor allem: Funktioniert die Idee?

 Niedersachsen, Wolfsburg: Eine Mitarbeiterin schraubt am neuen Volkswagen Golf 8 an einer Produktionslinie im VW Werk. Foto: Ju

Der große (Um-)Bruch: Autoindustrie hadert mit dem Wandel

Schöne neue Autowelt: Surrende E-Mobile schaffen Hunderte Kilometer, CO2-neutrale Sammeltaxis drängen den Individualverkehr zurück, vernetzte Wagen warnen sich gegenseitig vor Unfallgefahren. Noch mag dieses Szenario zu schön klingen, um wahr zu sein. Der Strukturbruch der Branche zu E-Modellen, Digitalisierung und automatisiertem Fahren ist aber in vollem Gange – und hat nicht nur Gewinner. Gerade erst kündigte auch Audi einen Stellenabbau an. Auf viele weitere Beschäftigte dürften unruhige Zeiten zukommen.

Lutz und Doll in Berlin

Bahn-Aufsichtsrat will Führungsstreit in Sondersitzung lösen

Im Führungsstreit bei der Deutschen Bahn tritt der Aufsichtsrat heute (14 Uhr) wieder zu einer Sondersitzung zusammen. Im Mittelpunkt steht die Zukunft des Finanzvorstands Alexander Doll.

Der Aufsichtsrat legt dem früheren Banker zur Last, dass es nicht gelungen ist, die internationale Konzerntochter Arriva zu verkaufen. Das sollte mehr Geld für die Eisenbahn in Deutschland bringen. Doll hat nach dpa-Informationen einen Auflösungsvertrag unterschrieben, mit dem sich nun der Aufsichtsrat befasst.

 Alexander Doll

Machtkampf im Vorstand der Bahn entschieden

Wenn der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn kein Veto einlegt, verlässt Finanzvorstand Alexander Doll nach nur eineinhalb Jahren den Konzern. Einen Aufhebungsvertrag hat der frühere Banker bereits unterschrieben. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Manager dazu gedrängt, nachdem es im Vorstand zu erheblichen Querelen zwischen Doll und Bahnchef Richard Lutz gekommen war. Auf einer Sondersitzung am kommenden Montag muss der Aufsichtsrat der Vertragsauflösung noch zustimmen.

Neues Trikot

EM-Trikot in Berlin - Schreibfehler: Adidas-Entschuldigung

Manuel Neuer hielt das neue Nadelstreifen-Trikot in einem BVG-Bus einem überraschten Fahrgast vors Gesicht, Toni Kroos ließ sich mit dem EM-Leibchen in einem Café ablichten.

Sechs deutsche Nationalspieler präsentierten die Spielerhemden für die Fußball-Europameisterschaft auf ungewöhnliche Art in Berlin.

Der Münchner Serge Gnabry wagte im neuen Look ein Kartenspiel in einer Hauptstadt-Kneipe. Der Dortmunder Nico Schulz stattete einem Späti einen Besuch ab.

Sigrid Nikutta

Im Bahnvorstand wird aufgeräumt

Jetzt ist es amtlich. Die bisherige Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta, wechselt in den Vorstand der Deutschen Bahn und leitet dort ab dem 1. Januar 2020 den Güterverkehr. Das hat der Aufsichtsrat des Konzerns am Donnerstag beschlossen. Bisher verantwortete Alexander Doll dieses Ressort und auch die Finanzen der Bahn. Der frühere Investmentbanker habe den Rückhalt des Verkehrsministers ebenso verloren wie den von Bahnchef und Aufsichtsrat, heißt es aus Konzernkreisen.

Arriva

Bahn will Konzerntochter Arriva nun vorerst doch behalten

Die Deutsche Bahn stoppt nach dpa-Informationen vorerst den geplanten milliardenschweren Verkauf ihrer Auslandsverkehrstochter DB Arriva und kämpft mit einer Führungskrise.

Der Aufsichtsrat will in einer Sondersitzung voraussichtlich in der übernächsten Woche über Arriva und die Zukunft von Finanzvorstand Alexander Doll beraten, wie aus Kreisen des Kontrollgremiums verlautete. Er sollte den Verkauf einfädeln. Die Probleme beschäftigten bereits die Bahn-Aufseher bei einer Sondersitzung.

Berliner Verkehrsmanagerin Nikutta soll in den Bahn-Vorstand

Die Pläne der Bahn für ein eigenes Vorstandsressort Güterverkehr werden konkret. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats wolle dem Kontrollgremium empfehlen, dafür Sigrid Nikutta zu bestellen, die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Aufsichtsratskreisen, nachdem Nikutta sich dem Ausschuss vorgestellt hatte. Die 50-Jährige solle demnach möglichst zum 1. Januar bei der Bahn anfangen und bei der Gütersparte DB Cargo auch operativ Verantwortung übernehmen.

Mann in Berlin vor U-Bahn gestoßen

Tod am U-Bahnhof - Mann in Berlin vor Zug gestoßen

Tödlicher Streit in der U-Bahn: Am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg ist ein 30 Jahre alter Mann vor einen Zug gestoßen worden. Das Opfer und ein Begleiter waren in der Nacht zum Mittwoch mit einer größeren Gruppe in Streit geraten.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, soll ein Mann aus dieser Gruppe den 30-Jährigen ins Gleisbett „geschubst“ haben. Der einfahrende Zug der Linie U8 verletzte den Mann so schwer, dass Rettungsversuche nicht mehr halfen.

Autofreie Sonntage in mehreren deutschen Städten

In mehreren deutschen Städten haben sich die Einwohner an einem „Autofreien Sonntag“ beteiligt. In der Hauptstadt etwa sorgte der Aktionstag für einen Fahrgastschub in Bussen und Bahnen. BVG-Fahrgäste durften ein Einzel- als Tagesticket nutzen. Aktionen gab es unter anderem auch in Stuttgart. Auf der zentralen Theodor-Heuss-Straße wurde der erste autofreie Sonntag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mit tausenden Besuchern begangen.