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Kurdenmilizen beginnen Rückzug aus Nordsyrien

Drei Tage nach Verkündung einer Waffenruhe für Nordsyrien hat die Kurdenmiliz YPG mit dem Rückzug aus den umkämpften Gebieten begonnen. Die von der YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte teilten mit, die umkämpfte Grenzstadt Ras al-Ain verlassen zu haben. „Wir haben keine Kämpfer mehr in der Stadt“, schrieb ein SDF-Sprecher bei Twitter. Das türkische Verteidigungsministerium teilte ebenfalls mit, es verfolge den Abzug der YPG. Es gebe dabei „keinerlei Hindernisse“.

Militärischer Konflikt in Nordsyrien

Nordsyrien: Schuldzuweisungen nach Waffenruhe-Verstößen

Die Türkei und kurdische Kämpfer haben sich gegenseitig die Schuld für die Verletzung einer vorläufigen Waffenruhe zugewiesen.

Das türkische Verteidigungsministerium warf den Kurdenmilizen vor, für 14 Anschläge mit schweren Waffen in den Grenzstädten Tal Abiad und Ras al-Ain verantwortlich zu sein. Ankara halte sich an den mit den USA vereinbarten Deal, teilte das Ministerium weiter mit. Die vorläufige Waffenruhe war am Donnerstag in Kraft getreten.

McConnell und Trump

Republikaner-Rüge für Trumps Syrien-Kurs

US-Präsident Donald Trump stößt mit seinem Kurs im Syrien-Konflikt auf zunehmende Kritik in den eigenen Reihen. Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, stellte sich mit ungewohnt harschen Worten gegen Trumps Vorgehen.

„US-Truppen aus Syrien abzuziehen, ist ein schwerer strategischer Fehler“, schrieb McConnell in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“, der am Freitag veröffentlicht wurde. Dies mache Amerika unsicherer, stärke die Feinde der USA und schwäche wichtige Partner.

Personen auf der Ladefläche eines Autos

Der Krieg in Nordsyrien nützt Erdogan

Donald Trump tut derzeit alles, um die Türken in ihrem Hang zu Verschwörungstheorien zu bestärken. Dass der US-Präsident zuerst grünes Licht für den türkischen Einmarsch in Syrien gibt und dann Sanktionen erlässt, um diesen wieder zu stoppen, versteht schon in Washington niemand – wie sollte dann erst die türkische Regierung daraus schlau werden. Trumps Sanktionen stoßen die türkische Wirtschaft nun zwar tiefer in die Krise. Dennoch dürfte Präsident Recep Tayyip Erdogan innenpolitisch erst einmal profitieren, denn die Strafen bestätigen viele ...

USA verhängen Sanktionen gegen Türkei und fordern Waffenruhe

Die USA haben wegen der Militäroffensive in Nordsyrien Sanktionen gegen die Türkei verhängt und eine sofortige Waffenruhe gefordert. US-Präsident Donald Trump will seinen Vize, Mike Pence, schnellstmöglich zur Vermittlung zwischen den Kurden und den Türken nach Ankara schicken. Sanktionen wurden gegen Verteidigungsminister Hulusi Akar, Energieminister Fatih Donmez sowie Innenminister Süleyman Soylu verhängt. Zudem seien das Verteidigungsministerium und das Energieministerium der Türkei mit Sanktionen belegt worden, erklärte das ...

Ras al-Ain

Erdogan setzt seine Offensive gegen Kurden fort

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Militäroffensive im Nachbarland Syrien trotz US-Sanktionen unbeirrt fortgesetzt.

In Nordsyrien lieferte sich die türkische Armee auch am Dienstag weiter erbitterte Gefechte mit der Kurdenmiliz YPG. Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer sofortigen Waffenruhe blieb zunächst folgenlos. US-Truppen setzten sich unterdessen aus der Stadt Manbidsch Richtung Irak ab.

Künstler bei der Arbeit

Genug vom Rommel-Mythos? Wie der „Wüstenfuchs“ 75 Jahre nach seinem Tod für Ärger sorgt

In Blaustein haben sie genug: „Genug vom Rommel-Mythos, genug Gerede und genug von der Verehrung des sogenannten Wüstenfuchs, genug vom Missbrauch des Rommel-Bildes bis heute!“ Manfred Kindl ist Archivar der kleinen Stadt in der Nähe von Ulm und beschäftigt sich qua Beruf mit der Person des Generalfeldmarschalls Erwin Rommel, der in Blaustein-Herrlingen wohnte und dort vor 75 Jahren, am 14. Oktober 1944, auf Befehl Adolf Hitlers in den Suizid gezwungen wurde: „Wir wollen zeigen, dass Herrlingen in der ersten Hälfte des 20.

Militäroffensive der Türkei

Merkel fordert Ende der türkischen Syrienoffensive

Angesichts erbitterter Gefechte der türkischen Armee mit Kurdenmilizen in Syrien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum sofortigen Stopp der Militäroffensive aufgefordert.

Die Kanzlerin habe sich am Sonntag in einem Telefonat mit Erdogan für eine „umgehende Beendigung der Militäroperation“ ausgesprochen, teilte eine Regierungssprecherin mit.

Als Reaktion auf den Einmarsch stoppte Deutschland seine Rüstungsexporte an den Nato-Partner teilweise.

Frankreich schränkt Ausfuhr von Waffen für die Türkei ein

Angesichts des Einmarsches der Türkei in Nordsyrien schränkt auch Frankreich die Ausfuhr von Waffen nach Ankara ein. Bis zur Beendigung der Offensive habe Frankreich beschlossen, jegliche Pläne zum Export von Kriegsmaterial in die Türkei auszusetzen, das als Teil der Offensive in Syrien verwendet werden könnte, teilte das Verteidigungsministerium in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Außenministerium mit. Zuvor hatte bereits die Bundesregierung angekündigt, keine neuen Genehmigungen für Rüstungsgüter zu erteilen, die durch die Türkei in ...

Beerdigung

Türkei: Strategisch wichtige Stadt in Nordsyrien eingenommen

Die Türkei hat am vierten Tag ihrer Militäroffensive in Nordsyrien nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Grenzstadt Ras al-Ain eingenommen.

Bei dem erfolgreichen Einsatz „Operation Friedensquelle“ hätten türkische Truppen den Ort unter ihre Kontrolle gebracht, erklärte das Verteidigungsministerium in Ankara am Samstag. Menschenrechtsaktivisten bestätigten lediglich die Ankunft der Truppen in Ras al-Ain und bestritten dabei, dass diese die Stadt eingenommen hätten.