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Wolf

Drei Schafe im Odenwald von Wolf gerissen

Ein Wolf hat im Neckar-Odenwald-Kreis drei Schafe gerissen. Das hat eine genetische Untersuchung der Spuren ergeben, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte. Die toten Schafe waren Mitte September in Mudau entdeckt worden. Der männliche Wolf stammt demnach aus den Alpen oder einer Population aus Italien. Ob sich der bislang nicht erfasste Wolf noch in der Region aufhält oder weitergezogen ist, war nicht klar. Wölfe können auf der Suche nach einem eigenen Territorium weite Strecken zurücklegen.

Mit Motorunterstützung auf den Berg. Das will der Bund Naturschutz deutlich einschränken.

Naturschützer wollen E-Bikes aus den Alpen verbannen

Der allmählich zu Ende gehende Bergsommer in den bayerischen Alpen war nicht immer friedlich. Mangels vieler ausländischer Urlaubsziele wurden die Berge von Erholungssuchenden geradezu überrannt, was da und dort zu Konflikten führte. Ein Freizeitgerät ist dabei besonders ins Visier geraten: das elektrifizierte Mountainbike, kurz E-MTB genannt.

Es erlaubt auch untrainierten Fahrern das Erklimmen luftiger Höhen, wovon diese auch reichlich Gebrauch machen.

Pilotanlage zur Rückgewinnung von Phosphor geplant

Phosphor ist ein unverzichtbarer Pflanzennährstoff. Weil die weltweit abbaubaren Vorräte begrenzt sind, soll künftig verstärkt Phosphor aus Klärschlamm gewonnen werden. In Breisach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) fördert das Land jetzt eine große Pilotanlage mit 1,4 Millionen Euro, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte. Weitere 2,8 Millionen Euro kommen von der EU.

Phosphor ist vor allem in Urin enthalten. Eine direkte Düngung von Feldern mit Klärschlamm würde auch Schadstoffe wie Schwermetalle in den Boden bringen.

Die symbolische Aussaat im ersten „Summspannwerk“ mit (v.l.) Matthias Wucherer (Netzwerk Blühende Landschaft), Helmfried Meinel

Vom Umspannwerk zum „Summspannwerk“

Sie haben eine Schlüsselrolle für die Stromversorgung, aber ihre Schönheit erschließt sich meist nur technisch Interessierten: die über 300 Umspannwerke der Netze BW (EnBW-Tochter) in Baden-Württemberg. Das könnte sich bald ändern. Die Netze BW und das Netzwerk Blühende Landschaft wollen die vorhandenen Grünflächen systematisch ökologisch aufwerten und die „Umspannwerke“ zu lebendigen und für Insekten attraktiven „Summspannwerken“ machen. In Dornstadt fiel jetzt mit einer symbolischen Aussaat der Startschuss für das landesweite Projekt.

Bayern tritt „Allianz Entwicklung und Klima“ bei

Der Freistaat Bayern tritt der 2018 gegründeten „Allianz für Entwicklung und Klima“ bei. Dies teilte das Umweltministerium am Montag in München mit. Die von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ins Leben gerufene Allianz, hat das Ziel, freiwillige nicht-staatliche Beiträge für nachhaltige Entwicklung und globalen Klimaschutz zu mobilisieren. Rund 700 Unterstützer sind dem Bündnis bereits beigetreten. Sie alle eint der Wunsch und Plan, Klimaneutralität zu erreichen, indem sie Emissionen vermeiden und mindern.

Verbot von Einweg-Plastik

Kleinere Müllberge, mehr Recycling: Diese Regeln sollen bald gelten

Spätestens im kommenden Sommer sollen sie aus den Supermarkt-Regalen verschwinden: Plastikteller und -gabeln, genauso wie Wattestäbchen und Strohhalme aus Kunststoff.

Das EU-weite Verbot für bestimmte Wegwerfprodukte stand am Donnerstag ebenso auf der Tagesordnung des Bundestages wie Maßnahmen gegen die Vernichtung zurückgeschickter Kleidung oder Vorgaben für staatliche Behörden, umweltfreundlicher einzukaufen. Das Ziel: In Deutschland soll weniger Müll entstehen, und was nicht mehr genutzt wird, soll vermehrt wiederverwertet ...

Sie ziehen an einem Strang beziehungsweise an einer Leitung (von links): Alexander- Florian Bürkle (Geschäftsführer Stadtwerk am

Friedrichshafen als Vorreiter in Sachen ökologische Wärmegewinnung

Einen weiteren, großen Schritt in Richtung positiver Ökobilanz ist die Stadt Friedrichshafen mit der Inbetriebnahme des Nahwärmenetzes Nordstadt gegangen. Damit ist die zweite Bauphase des seit 2014 von Land und EU geförderten Projektes „Nahwärme zwischen Wohnen und Arbeiten in Friedrichshafen“ abgeschlossen.

Zu einer kleinen Feierstunde versammelten sich nun am Mittwochnachmittag neben den Vertretern des Bauherrn, Stadtwerk am See, und Ministerialdirektor Helmfried Meinel, Amtschef im Umweltministerium des Landes Baden- ...

„In Aalen ist es praktisch nicht mehr möglich, die Milchstraße zu sehen“, sagt Hubert Hoefer von der Astronomischen Arbeitsgemei

Licht aus! Warum heute die dunkelste Nacht des Jahres werden soll

Nachts ist es viel zu hell. Das beklagt die Initiative "Paten der Nacht". Deshalb hat sie die Earth Night ins Leben gerufen. Heute Abend sollen daher aber 22 Uhr möglichst alle Lichter ausgehen.

Was steckt hinter der Earth Night? Mit der Aktion sollen Menschen versuchen, wenigstens eine ganze Nacht im Jahr auf Kunstlicht zu verzichten. Immer zum September-Neumond, pünktlich um 22 Uhr, sollen dazu künftig alle Lichter ausgeknipst werden.

Franz Untersteller

Untersteller: Mehr Anstrengungen beim Ausbau der Stromnetze

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat bundesweit größere Anstrengungen beim Ausbau der Stromnetze gefordert. Die bisher geplanten Nord-Süd-Verbindungen reichten nicht aus, teilte er am Mittwoch zur Grundsteinlegung für einen Konverter auf dem Gelände des stillgelegten Atomkraftwerks Philippsburg (Kreis Karlsruhe) mit.

Künftig sollen große Mengen Windstrom aus Norddeutschland in den Süden transportiert werden. Der Konverter in Philippsburg ist der Endpunkt der Gleichstromleitung Ultranet.

Continental und Bosch: Keine überhöhten Bleiwerte in Autoteilen

Continental und Bosch: Überhöhte Bleiwerte entfernt

Continental und Bosch haben Autoteile mit zu hohen Bleiwerten aus ihren Lieferketten entfernt und damit nach eigener Aussage frühere Verstöße gegen eine EU-Richtlinie bereinigt.

„Die Umstellung der betroffenen Komponenten erfolgte vollumfänglich“, heißt es bei Conti. Man verringere die Menge des Schwermetalls in den Produkten inzwischen auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, so das Unternehmen zur Deutschen Presse-Agentur über den aktuellen Stand der Aufarbeitung.