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Verbraucherschutz-Staatssekrtär Christian Kastrop will die Verhandlungsmacht der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Digitalkon

Verbraucherschutz-Staatssekretär über Digitalkonzerne: „Es gibt ein Ungleichgewicht der Macht“

Selbstverwaltete Datentreuhänder sollen die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger gegenüber Firmen wie Facebook und Google vertreten, sagt Christian Kastrop, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Im Gespräch mit Hannes Koch und Wolfgang Mulke macht der oberste Anwalt der Verbraucher in der Bundesregierung einen Vorschlag zur Regulierung der Digitalkonzerne.

Herr Kastrop, wer heute auf Instagram oder Google unterwegs ist, sei diesen Plattformen ziemlich ausgeliefert, sagen Kritiker.

Lothar Wieler

Mit „Lockerungsstimmung“ in dritte Welle?

Der Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland droht wieder an Dynamik zu gewinnen. Binnen eines Tages meldeten Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.356 Ansteckungen, wie aus Daten vom Donnerstag hervorgeht. Höhere Tageswerte waren zuletzt Ende Januar erfasst worden.

Zudem hat die ansteckendere und wohl auch tödlichere Corona-Variante B.1.1.7 die Oberhand hierzulande gewonnen, das RKI beziffert den seit Wochen wachsenden Anteil auf mittlerweile circa 55 Prozent.

Modelle eines Coronavirus (bearbeitet mit Photoshop)

Mann aus Baden-Württemberg stirbt nach erneuter Corona-Infektion: Weitere Details

Eine erste Corona-Infektion hatte der Mann aus dem Schwarzwald überstanden, die zweite aber überlebte er nicht. Sorgen um einen ausreichenden Schutz machen sich Virologen nach seinem Tod allerdings nicht. Warum eigentlich nicht?

Und bedeutet der Fall aus dem Kreis Freudenstadt, dass selbst einmal Erkrankte nicht geschützt sind vor einer weiteren Ansteckung? Die wichtigsten Fragen - und die Antworten dazu:

Was ist passiert? Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) ist ein 72-jähriger Covid-Patient aus dem Kreis ...

Todesfall nach Reinfektion

Experten: Tödliche Reinfektion mit Corona seltene Ausnahme

Eine erste Corona-Infektion hatte der Mann aus dem Schwarzwald überstanden, die zweite aber überlebte er nicht. Der Fall ist tragisch, aber Experten zufolge kein Grund zu größerer Beunruhigung.

„Das ist ein Ausnahmefall, nach dem ich keine Alarmglocken läuten lassen würde“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, am Donnerstag der dpa.

Reinfektionen - also eine Ansteckung nach bereits durchgemachter Infektion - seien selten, aber auch nicht ganz ausgeschlossen.

Corona-Impfstoff

Was kann der Biontech-Impfstoff?

Wird der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer auch in der EU zugelassen?

In Großbritannien, den USA und Kanada ist der Impfstoff bereits im Rahmen von Notfallzulassungen auf dem Markt, in der Schweiz erteilten die zuständigen Behörden die erste ordentliche Zulassung. Am Montag (21. Dezember) gibt die Europäische Arzneimittelagentur EMA nun ihre Beurteilung zu dem Impfstoff ab. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet die Zulassung durch die EU-Kommission am Dienstag.

Grundrente

Das ändert sich 2021: Grundrente, Soli-Abbau, teures Benzin

Ältere Menschen mit kleiner Rente bekommen einen Zuschlag. Die meisten Bürger müssen keinen Soli mehr zahlen. Mit Maßnahmen zum Klimaschutz könnten Sprit und KfZ-Steuer teurer werden. Diese und weitere Änderungen hat die Bundesregierung auf den Weg gebracht.

Die wichtigsten Änderungen ab 2021 im Überblick:

GRUNDRENTE: Rund 1,3 Millionen mit kleiner Rente bekommen einen Aufschlag. Es profitieren diejenigen, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung und Pflegetätigkeit aufweisen.

Coronavirus - Moderna-Impfstoff

Wie lange wirken die Covid-19-Impfstoffe?

Die Schlagzeilen stimmen zuversichtlich: 90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer bieten, ein Vakzin des britisch-schwedische Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet rund 70 Prozent Wirksamkeit.

Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen.

Impfung

Wie lange wirken die Covid-19-Impfstoffe?

Die Schlagzeilen stimmen zuversichtlich: 90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer bieten, ein Vakzin des britisch-schwedische Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet immerhin mindestens 70 Prozent Wirksamkeit. Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen.

Remdesivir

WHO rät von Remdesivir bei Covid-19 ab

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rät vom Einsatz des einst vielversprechenden Medikaments Remdesivir bei Covid-19-Erkrankungen ab.

Nach eingehender Prüfung sei ein Expertengremium der WHO zu dem Schluss gekommen, dass das Mittel „keinen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit“ habe. Das gelte auch für andere wichtige Faktoren wie den Bedarf an künstlicher Beatmung oder die Zeit bis zu einer Besserung, teilte die WHO mit. Es sei zudem noch nicht ausgeschlossen, dass das Medikament auch Schaden anrichten könnte.

Hautkrebs-Früherkennung

Krebs: Behandlungsverzögerung erhöht Sterberisiko deutlich

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden weltweit viele nicht dringliche Operationen und Behandlungen verschoben. Gerade für Krebs-Patienten könne dies allerdings schwerwiegende Folgen haben, warnen kanadische und britische Mediziner im Fachblatt „The BMJ“.

Schon ein Monat Verzögerung in der Krebstherapie könne das Sterberisiko um 3 bis 13 Prozent erhöhen, so das Fazit der Wissenschaftler - und es wachse umso mehr, je später die Behandlung beginne.