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Landgericht Bonn

Kein Geld zurück an Bund für mangelhafte FFP2-Masken

In dem Streit mit Corona-Maskenhändlern hat der Bund eine Schlappe einstecken müssen. Das Bonner Landgericht wies am Mittwoch eine Klage ab, mit der das Bundesgesundheitsministerium die Rückzahlung von 4,3 Millionen Euro hatte durchsetzen wollen.

Diesen Betrag hatte der Bund an eine Firma aus dem Raum Frankfurt gezahlt, die im Frühjahr 2020 - wie viele andere Unternehmen auch - FFP2-Masken an den Bund geliefert hatte.

Damals hatte der Staat wegen der Corona-Pandemie händeringend nach Schutztextilien gesucht und in einem ...

Greifswalder Rathaus

Berufsbezogene Impfpflicht: Herausforderung für Landkreise

Die bevorstehende Impfpflicht für Medizin- und Pflegepersonal erhitzt angesichts überlasteter Gesundheitsämter die Gemüter. Aussagen seitens des Landkreises Vorpommern-Greifswalds, die Regelungen nicht durchsetzen zu können, haben für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt.

Am Mittwoch erklärte der Landkreis, man habe nie angekündigt, diese «nicht umsetzen zu wollen». Dies sei rechtlich auch gar nicht möglich. «Einen Alleingang des Kreises wird es nicht geben.

Impfung

Nachfrage nach Impfungen bleibt nach Ferienende verhalten

Die Impfkampagne in Bayern hat auch nach den Weihnachtsferien im Januar kaum an Fahrt aufgenommen. In der vergangenen Woche seien im Freistaat rund 539.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden - etwa 5000 weniger als in der letzten Woche der Weihnachtsferien Anfang Januar, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Zum Vergleich: Mitte Dezember 2021 war die Zahl wöchentlicher Corona-Impfungen im Freistaat auf mehr als 1,1 Millionen gestiegen.

Coronavirus - Lollitest

Delta-Variante ließ auch Kinder schwerer erkranken

Die Delta-Variante des Coronavirus hat offenbar auch bei Kindern öfter zu schweren Erkrankungen geführt als die vorherigen Virus-Typen. Das zeigen Patientenzahlen des Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München. Im November 2021 wurden dort 14 Kinder und Jugendliche behandelt - ein Höchststand, wie das Klinikum anlässlich der ersten Corona-Fälle in Deutschland vor zwei Jahren berichtete.

Insgesamt wurden bisher 60 Kinder mit Covid-Infektion im Haunerschen Kinderspital behandelt, 15 von ihnen auf der Intensivstation, hiervon ...

Kanzler Olaf Scholz setzt auf fraktionsübergreifende Vorschläge zur Impfpflicht. Für ihn der einzig gangbare Weg.

Corona in Deutschland: Kanzler Olaf Scholz, die Impfpflicht und das Führungsversprechen

An starken Worten ließ es Olaf Scholz nicht fehlen: „Ohne eine Impfpflicht wird es uns nicht gelingen, die Quote auf das Niveau zu bringen, das nötig ist, damit wir die Pandemie hinter uns lassen können“, sagte er. Genaugenommen ist das nur seine Ansicht als Abgeordneter. Scholz hat als Kanzler nicht vor, einen Gesetzentwurf der Bundesregierung vorzulegen. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hebt die Hände, sieht sich in der überparteilichen Rolle.

Ronja von Rönne

Ronja von Rönne schreibt über Depressionen

Als sich die Autorin Ronja von Rönne vor einiger Zeit in eine psychiatrische Klinik einwies, machte sie das auf Instagram publik. Depressionen sollten nicht tabuisiert werden, sagt sie - und ist damit nicht allein.

Schon länger wächst das Bewusstsein für mentale Gesundheit gerade in den Sozialen Medien. Aber nicht nur dort. Auch eine ganze Reihe Bücher ist darüber in letzter Zeit erschienen. Nun hat auch Ronja von Rönne darüber geschrieben - ihr Roman «Ende in Sicht» erscheint diesen Mittwoch.

 Das Angebot am Impfstützpunkt wird gesenkt.

Impfstützpunkte werden drastisch heruntergefahren

Die Debatte um die Impfstützpunkte reißt nicht ab. Immer wieder entfachen die sich ständig ändernden Umstände neue Themen- und Diskussionsfelder. War anfangs das Angebot rar gesät, ebenso wie die Menge an Impfstoff, sind jetzt aufgrund der mangelnden Nachfrage die ersten Konsequenzen gezogen worden: Wie das DRK mitteilt, wird der Betrieb an manchen Impfstützpunkten drastisch reduziert. Für Machtolsheim bedeutet das: Nur noch für Samstag, jeweils im Zeitraum von 11 bis 18 Uhr, können Impfwillige Termine ausmachen und das frühestens sechs Tage ...

PCR-Test

Laborverband: Jeder dritte Test positiv

In der fünften Corona-Welle in Deutschland sind erneut Höchstwerte bei der Zahl wöchentlicher PCR-Tests und dem Anteil positiver Befunde erreicht.

In der vergangenen Woche seien rund 2,4 Millionen dieser verlässlichen Untersuchungen durchgeführt worden, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit und berief sich auf Daten von rund 180 Laboren. Jeder dritte Befund sei positiv gewesen, in der Woche zuvor rund jeder vierte (bei knapp zwei Millionen PCR-Tests).

Abstrich

Bund arbeitet an Neuregelungen zu Tests in der Omikron-Welle

Angesichts drastisch gestiegener Infektionszahlen in Deutschland ringen Politik und Experten um neue Strategien für den Einsatz von Corona-Tests. Im Blick stehen vor allem PCR-Labortests, die zusehends knapp werden.

Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet an mehreren Neuregelungen, um Kapazitäten noch zu erhöhen und die PCR-Verwendung stärker auf sensible Bereiche zu konzentrieren, wie es am Dienstag hieß. Nach dem Bund-Länder-Beschluss, dass weitreichende Alltagsauflagen generell noch länger bleiben sollen, kündigten erste Länder ...

Corona-Impfung

Israels Expertenrat empfiehlt vierte Corona-Impfung

Ein israelischer Expertenrat hat eine vierte Impfung gegen das Coronavirus für alle Landesbewohner ab 18 Jahren empfohlen.

Die Empfehlung gelte für Erwachsene, die vor mehr als fünf Monaten die Booster-Impfung erhalten haben oder vor diesem Zeitraum genesen seien, teilte das Gesundheitsministerium mit. Der Expertenrat, das sogenannte Team zur Epidemiebekämpfung, besteht unter anderem aus Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums, Vertretern der Krankenkassen sowie Wissenschaftlern.