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Eine Mitarbeiterin der US-Firma Regeneron, der ein neuartiges Medikament gegen Corona produziert.

Deutschland bestellt neue Antikörper-Medikamente: über Wirkung und Nebenwirkungen

In den USA ist der Einsatz von sogenannten monoklonalen Antikörpern im Kampf gegen Corona bereits genehmigt. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte die Mittel in höchsten Tönen gelobt. In der Europäischen Union läuft noch nicht einmal der Zulassungsprozess. Nun hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zwei der Mittel für die Anwendung nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung in Deutschland bestellt. Fragen und Antworten zu der neuen Therapie.

Pflegerin behandelt Seniorin, die im Bett liegt

Viele Pfleger wollen sich offenbar vorerst nicht impfen lassen

Auf diesen Tag hat Matthias Kroner gewartet. Er wollte unbedingt zu den Ersten gehören. Am Dienstag kam schließlich der Anruf, am Donnerstag war es so weit: Der Krankenpfleger aus Ravensburg hat die Impfung gegen das Coronavirus bekommen. „Ich habe das Angebot gleich dankend angenommen“, sagt der 62-Jährige.

Wenn Pfleger wie Kroner beteuern, sie haben sich impfen lassen oder wollen es noch tun, klingt es wie eine Rechtfertigung. Denn über ihren Berufsstand wird derzeit viel diskutiert, manchmal auch wenig wohlwollend.

Antikörper-Cocktail

Spahn kauft Antikörper-Medikamente

Deutschland hat 200.000 Dosen eines neuen Corona-Medikaments gekauft. „Ab nächster Woche werden die monoklonalen Antikörper in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt.

Zunächst in Uni-Kliniken“, kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der „Bild am Sonntag“ an. „Die Gabe dieser Antikörper kann Risikopatienten in der Frühphase helfen, dass ein schwerer Verlauf verhindert wird“, erläuterte Spahn. Die Kosten belaufen sich demnach auf 400 Millionen Euro.

Landkreis Altötting: Erster digitaler Impfpass vergeben

Während in der EU über einen möglichen digitalen Impfpass und zu erfassende Daten diskutiert wird, hat der Landkreis Altötting eine erste digitale Impfkarte vergeben. Ein 71-jähriger Kinder- und Jugendmediziner, der noch praktiziert, bekam am Freitagnachmittag seine zweite Corona-Impfung sowie die Impfkarte mit QR-Code, wie ein Sprecher des Landratsamtes erläuterte.

Erfasst werden demnach auf der Karte Namen, Geburtsdatum, Wohnort, Fotos des Geimpften, Impfstoff und die beiden Impftermine.

Hinweisschilder mit der Aufschrift „Bitte sofort testen lassen!“

Landkreise erhöhen Schnelltest-Kapazitäten für Grenzgänger

Seit Montag gilt im Freistaat wieder eine Corona-Testpflicht für Grenzgänger. Die könnte an der Grenze zu Tschechien ab Sonntag verschärft werden - sofern der Nachbarstaat vom Robert Koch-Institut als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird. Der Landkreis Cham und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg gehen wegen der hohen Infektionszahlen in Tschechien von dieser Maßnahme aus.

Pendler müssten dann - der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes entsprechend - bei jeder Einreise nach Bayern einen negativen Coronatest ...

Angela Merkel

Glaubwürdigkeit in der Corona-Krise

Zuhause seit Monaten fast allein, aber dennoch dicht gedrängt in Bus oder U-Bahn? Belebte Innenstadtstraßen und ein Verbot für den weiter entfernten Waldspaziergang im Schnee? Und dann das Hin und Her in der Diskussion um Masken als Corona-Schutz.

Dass die vergangenen Monate voller Widersprüche waren, macht weitere Verschärfungen zur Belastungsprobe. Auch das Zahlenwerk der Regierungen in Bund und Ländern - die 15-Kilometer-Regel und Grenzwerte für die Neuansteckungen - wird von manchen angezweifelt.

Christine Lambrecht

Lambrecht: Einschränkungen für Geimpfte möglichst aufheben

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat sich dafür ausgesprochen, Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte möglichst aufzuheben.

„Es geht hier nicht um Privilegien, sondern um die Rücknahme von Grundrechtsbeschränkungen“, sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Nicht die Ausübung von Grundrechten bedarf der Rechtfertigung, sondern die Einschränkung der Grundrechte durch den Staat.“

Allerdings kommt die Aufhebung von Einschränkungen für Lambrecht nur in Frage, wenn wissenschaftlich sicher ...

Millionen Spezialmasken für Schulen im Südwesten in Aussicht

Grundschulen in Baden-Württemberg könnten bald millionenfach mit Spezialmasken aus dem Gesundheitsministerium ausgestattet werden. In einem Brief an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), der der dpa vorliegt, schreibt Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne), dass sein Ministerium dem Kultusministerium „wie zuletzt angefordert“ weitere 5 Millionen OP-Masken und 1,8 Millionen Schutzmasken des Typs KN95 für einen Bedarf von drei Monaten zur Verfügung stellen könne.

Coronavirus - Forschung

Bundeswehr-Forscher suchen nach weiteren Corona-Mutationen

Wissenschaftler der Bundeswehr beteiligen sich an der Suche nach Mutationen des Coronavirus. Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München leiste einen Beitrag zur Genomsequenzierung und werde damit intensiver in die wissenschaftliche und operative Arbeit bei der Bewältigung der Pandemie eingebunden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Genomsequenzierung diene dazu, Übertragbarkeit, Entwicklung von Krankheitsverläufen, diagnostische Verfahren und die Wirksamkeit von ...

Manne Lucha (Die Grünen)

Masken minderer Qualität an Schulen?

Hat das Gesundheitsministerium im Südwesten möglicherweise Masken mit mangelhafter Qualität an Schulen geliefert? Diesen Verdacht hatte der Philologenverband Ende vergangenen Jahres geäußert und Tests der Masken vom Typ KN95 gefordert. Nun konnte Minister Manne Lucha (Grüne) nach eigenen Angaben die Zweifel mit Hilfe der Prüfer von Dekra ausräumen. In einem Brief an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), der der dpa vorliegt, schreibt der Grünen-Politiker: Die Bedenken des Lehrerverbands konnten nicht bestätigt werden.