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Krankenscheine

Bundesregierung: Deutlich mehr Krankschreibungen

Die Zahl der Tage mit Arbeitsunfähigkeit nach Krankschreibungen in deutschen Unternehmen und Behörden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

In den neun Jahren zwischen 2008 und 2016 betrage die Zunahme mehr als 60 Prozent auf fast 560 Millionen, wie aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, die der „Rheinischen Post“ vorliegt.

Der dadurch ausgelöste volkswirtschaftliche Schaden habe nach Angaben der Bundesregierung in dem Zeitraum um 75 Prozent zugenommen.

Bertelsmann

Bertelsmann geht bei Call-Centern mit Marokkanern zusammen

Bertelsmann legt sein Call-Center-Geschäft mit einem Partner aus Nordafrika zusammen.

Der Medien- und Dienstleistungskonzern bringt laut Mitteilung seine Tochter Arvato CRM (Customer Relationship Management) in ein Gemeinschaftsunternehmen ein, für das künftig etwa 48.000 Mitarbeiter in 25 Ländern rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften sollen. Partner ist die Saham-Gruppe aus Casablanca in Marokko.

Bertelsmann und Saham halten jeweils 50 Prozent.

Ein Schild mit dem Schriftzug Bitte nicht stören

Rege Nachfrage nach Hebammenbonus

Der Hebammenbonus der Staatsregierung stößt auf rege Nachfrage: Laut Gesundheitsministerium haben 75 Hebammen einen Antrag auf die Unterstützung gestellt. Seit dem 1. September haben freiberufliche Hebammen die Möglichkeit, einen jährlichen Zuschuss von 1000 Euro zu bekommen. „Mit dem Geld wollen wir auch unsere Anerkennung für den Einsatz der Hebammen für Mutter und Kind deutlich machen. Denn Hebammen leisten vor, während und nach der Geburt Großartiges für die Familien“, sagte Ministerin Melanie Huml (CSU).

Palästinensischer Jugendlicher erliegt seinen Verletzungen

Ein 16-jähriger Palästinenser ist am Abend an den Folgen seiner bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten erlittenen Verletzungen gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Der Teenager war am 3. August bei anti-israelischen Protesten an der Gaza-Grenze angeschossen worden. Seit Ende März wurden bei Protesten und Konfrontationen nach Angaben des Gesundheitsministeriums 178 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und mehr als 19 000 verletzt.

Ein dickes Problem

Ein dickes Problem - Thailands Mönche sollen abnehmen

Es ist sechs Uhr morgens, noch vor Sonnenaufgang. Die Straßen von Thailands Hauptstadt Bangkok sind noch verhältnismäßig ruhig. Auf dem Gehweg, mitten in einem der sonst hektischen Stadtteile, sitzen drei buddhistische Mönche in orangefarbenen Roben.

In den Armen trägt jeder eine große Schüssel aus Edelstahl - eine Bettelschale für Almosen. Sie warten, wie jeden Tag, auf andere Gläubige, die ihnen Essen spenden. Viele machen das gern. Das Problem: Das Fertigessen macht dick.

Gaza-Grenze

Tote und Verletzte bei Protesten im Gazastreifen

Nach Konfrontationen mit israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze ist nach palästinensischen Angaben ein weiterer Jugendlicher seinen Verletzungen erlegen.

Ein 16-Jähriger sei im Krankenhaus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza am Samstag mit. Den Angaben zufolge wurde er am Freitag lebensgefährlich durch Schüsse verletzt. Zuvor war bekanntgeworden, dass ein 17-Jähriger tödlich an der Brust getroffen worden war.

Nach Angaben der israelischen Armee waren am Freitag rund 7000 Palästinenser an verschiedenen ...

Erstklässler

Schulanfänger sprechen immer eintöniger

Der Wortschatz von Schulanfängern wird immer eintöniger. „Wir beobachten seit mehreren Jahren, dass die Sprachgewandtheit der Kinder abnimmt“, sagte Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) wenige Tage vor Start des neuen Schuljahres. „Das bedeutet nicht zwangsweise, dass die Mädchen und Buben nicht sprechen können, aber die Vielfalt der Wörter und die Flexibilität im Wortschatz sinkt: Die Kinder sprechen immer eintöniger.

Bundessozialministerium prüft bayerisches Landespflegegeld

Nach dem Streit über das bayerische Familiengeld nimmt das Bundessozialministerium nun auch das Landespflegegeld genauer unter die Lupe. „Die Anrechnung des bayerischen Pflegegeldes auf die Grundsicherung wird derzeit geprüft“, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag in Berlin. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Es geht um die Frage, ob die 1000 Euro jährlich auf Sozialleistungen angerechnet werden. Schon beim Familiengeld ist das Bundessozialministerium der Ansicht, dass die Zahlungen mit der ...

Astrid Giesen

Hebammen bekommen Geld vom Freistaat

Bayerns freiberufliche Hebammen können seit diesem Samstag finanzielle Unterstützung vom Freistaat bekommen. Der „Bayerische Hebammenbonus“ in Höhe von 1000 Euro pro Jahr kann rückwirkend für 2017 beantragt werden, wie das Gesundheitsministerium in München mitteilte. Der Betrag soll erstmals im Oktober ausgezahlt werden. Rund vier Millionen Euro würden 2018 bereitgestellt, um freiberufliche Hebammen zu helfen, die im Jahr mindestens vier Geburten betreut haben.

Illustration Impfung

Regierung wirbt für Masernimpfung

Kurz vor dem Ende der Sommerferien hat die bayerische Staatsregierung die Eltern von Kindern aus Kitas und Kindergärten nochmals zur Impfung ihres Nachwuchses aufgefordert. Mit einem Newsletter an alle entsprechenden Einrichtungen im Freistaat wollen Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) skeptische Eltern von Impfungen insbesondere gegen Masern überzeugen.

Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag berichtete, geht es insbesondere um den Schutz vor Masern.