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Stuttgart aus der Vogelperspektive

Wie Geldwäscher das Wohnen in Deutschland massiv verteuern

Es gibt viele Ursachen für den starken Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland. Dazu gehören die niedrigen Zinsen, das bis zuletzt ordentliche Wirtschaftswachstum und das gestiegene Interesse ausländischer Investoren.

Ein weiterer Grund wird aber oft ausgeblendet: Geldwäsche. Schwache Kontrollen, Intransparenz und satte Renditen machen Deutschland zu einem Geldwäsche-Paradies. Leidtragende sind Mieterinnen und Mieter sowie private Immobilienkäufer.

Fahrkartenautomat

Bahn günstiger, Fliegen teurer - Koalition drückt aufs Tempo

Die Koalition will Bahnkunden ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machen. Denn Zugtickets im Fernverkehr sollen von Anfang 2020 an günstiger werden. Wer dagegen einen Urlaub plant und dazu das Flugzeug nehmen will, der soll draufzahlen.

Flugtickets vor allem für Kurzstrecken sollen ab April teurer werden. Im Gegenzug für teurere Spritpreise ab 2021 soll zudem die Pendlerpauschale erhöht werden - das sind wesentliche Punkte von Änderungen, die das Kabinett am Mittwoch beschlossen hat.

Studie zu Retourenentsorgung

Millionen Online-Retouren landen im Müll

Mit nur ein paar Klicks können sich Verbraucher ein ganzes Sortiment nach Hause bestellen: Pullover in drei verschiedenen Farben, den Fernseher aus der Werbung oder eine Matratze zum Probeliegen. Alles auf Rechnung.

Wenn die Farbe nicht gefällt oder die Matratze doch nicht so bequem ist, geht die Bestellung einfach wieder an die Händler zurück. In der Regel sogar portofrei. Meistens wird die Ware weiterverkauft. Doch fast 20 Millionen zurückgeschickte Artikel landeten vergangenes Jahr in Deutschland auf dem Müll.

Zwei Personen sitzen an einem Redepult mit Mikrofon

Neuer Landeshaushalt: Mehr Lehrer, mehr Polizei, mehr Richter

Nach langem Feilschen hat sich die grün-schwarze Landesregierung auf den Entwurf für den Landeshaushalt 2020 und 2021 geeinigt. Das Kabinett beschloss das Zahlenwerk am Dienstag in Stuttgart.

Wie hoch sind die Ausgaben?

Das Land gibt im Jahr 2020 rund 50,4 Milliarden Euro aus; im Jahr 2021 sind es rund 52,2 Milliarden Euro. Das ist auf dem Papier weniger als 2018 und 2019. Die Zahlen lassen sich aber nicht direkt miteinander vergleichen.

Svenja Schulze

Abschwächung oder großer Wurf? Aufregung um Klimaschutzpaket

„Aufgeweicht“, „massiv abgeschwächt“, „kastriert“ gar sei das Klimaschutzgesetz - die Umweltverbände gehen auf die verbalen Barrikaden. Anlass ist der Entwurf für das neue Bundes-Klimaschutzgesetz, den das Umweltministerium am Wochenende veröffentlicht hat.

Auf Betreiben der Unionsfraktion seien die Pläne abgeschwächt worden, schrieb der „Spiegel“. Das sei falsch, hielt Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Montag auf Twitter dagegen: „Das #Klimapaket, so wie es am 20.

Manfred Lucha

Lucha für geplante Steuerermäßigung für Hygieneartikel

Nach der Ankündigung einer Steuerermäßigung auf Hygiene-Produkte wie Tampons mehren sich auch im Südwesten die Stimmen für mehr Steuergerechtigkeit. „Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass auf Hygieneartikel für Frauen der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent erhoben wird, aber auf echte „Luxusgüter“ wie Trüffel nur der ermäßigte Satz von 7 Prozent“, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Er betonte: „Menstruationsartikel sollten ganz klar als Dinge des täglichen Bedarfs gelten und damit nur ...

Klimaaktivisten sprühen Kunstblut auf Londoner Ministerium

Mitglieder der Gruppe Extinction Rebellion haben 1800 Liter künstliches Blut vor dem britischen Finanzministerium versprüht. Die Klimaaktivisten rückten mit einem ausgemusterten Feuerwehrauto im Regierungsviertel an und richteten einen Schlauch auf das Gebäude. Auf Bildern war eine großer Strahl roter Flüssigkeit zu sehen. An dem Fahrzeug war ein Banner angebracht mit der Aufschrift „Hören Sie auf, den Klima-Tod zu finanzieren“.

Pressemitteilung Extinction Rebellion

CO2-Preis plus X - Bundeskabinett beschliesst Finanzierung

Der geplante CO2-Preis fürs Heizen und den Verkehr reicht in den kommenden Jahren lange nicht aus, um alle Klimaschutz-Vorhaben der Bundesregierung zu finanzieren. Das Finanzministerium erwartet dadurch bis 2023 Einnahmen von 18,8 Milliarden Euro - damit wäre nur gut ein Drittel der Gesamtkosten für das geplante Klimapaket von 54,4 Milliarden Euro gedeckt. Neue Schulden will Finanzminister Olaf Scholz im kommenden Jahr dennoch erneut nicht machen.

Stau

CO2-Preis plus X: Wie Berlin das Klimapaket finanzieren will

Der geplante CO2-Preis fürs Heizen und den Verkehr reicht in den kommenden Jahren lange nicht aus, um alle Klimaschutz-Vorhaben der Bundesregierung zu finanzieren.

Das Finanzministerium erwartet dadurch bis 2023 Einnahmen von 18,8 Milliarden Euro - damit wäre nur gut ein Drittel der Gesamtkosten für das geplante Klimapaket von 54,4 Milliarden Euro gedeckt. Am Ende steht unter Haushalt und Ergänzungshaushalt trotzdem eine schwarze Null. Und das, obwohl schon der Haushaltsentwurf, den Finanzminister Olaf Scholz (SPD) vor dem ...