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Ruinen: Rechnungshof gegen unterschiedliche Verantwortung

Der Rechnungshof Baden-Württemberg hat das Kompetenzwirrwarr der Ministerien beim Erhalt von Burgruinen kritisiert. Er schlägt vor, die Zuständigkeit für alle Ruinen auf die Finanzverwaltung zu übertragen. Dem stimmte das Finanzministerium aber nicht zu, wie es in der «Denkschrift 2021» der Karlsruher Behörde heißt. «Eine engmaschige und lückenlose Betreuung der Ruinen im Forstvermögen sei durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg nicht zu leisten», habe das Ministerium mitgeteilt.

Geht es nach der baden-württembergischen Umweltministerin, dann sollte es viel mehr Dächer mit Solaranlagen geben.

Umweltministerin zu Solardachpflicht: „Der Häuslebauer merkt schnell, dass sich das lohnt“

Ein neues Gesetz soll in Baden-Württemberg den Klimaschutz voranbringen. Am Mittwoch wurde es vom Landtag beschlossen. Geht es nach der grünen Umweltministerin Thekla Walker könnte das neue Klimaschutzgesetz in vielen Bereichen Vorbild für den Bund sein.

Die Photovoltaik-Pflicht für neue Dächer etwa müsse künftig bundesweit gelten, sagt sie im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ – und fordert ihre Parteikollegen auf, in den Sondierungsverhandlungen ein 100-Tage-Sofortprogramm für den Klimaschutz aufzulegen.

Weinlese

Frankreichs Weinbauern fahren historisch schlechte Ernte ein

Für Frankreichs Winzer zeichnen sich bei der laufenden Ernte historisch schlechte Erträge nach einer Frostperiode im Frühjahr ab.

Wie das Landwirtschaftsministerium in Paris am Donnerstag mitteilte, könnten diese um 27 Prozent geringer als im Vorjahr und um 22 Prozent geringer als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre ausfallen.

Mit erwarteten 34,4 Millionen Hektolitern läge die Ernte auf dem Niveau von 1977 und wäre damit noch schlechter als die ebenfalls von Frost beeinträchtigten Ernten 1991 und 2017, hieß es.

 Winfried Blum hat zum 50er-Fest seine frühere Heimat besucht, als 80er-Jubilar. Auch der Berg mit dem „Fernseher“ war natürlich

Ein lebendiges Lexikon ohne Spur von Eitelkeit: Ex-Spaichinger Winfried Blum zu Besuch beim 50er-Fest

„Spaichingen war eine prägende Zeit für mich“, so die dankbare Erinnerung des 80er Jubilars Winfried Blum. Dabei hat er ganze zwölf Jahre seiner Kindheit im alten Forsthaus in der Balgheimer Straße 13 verbracht („seither eine ausgesprochene Glückszahl für mich“) - , in den Jahren von 1945 bis 1957. Sein Vater war zuvor Vize-Forstmeister in Wehingen und nutzte nach Kriegsende die Gelegenheit, in Spaichingen „Erster“ zu werden.

An die Grundschule in Hofen, („wo die Katholiken unterrichtet wurden“), hat er ebenso gute Erinnerungen wie ...

Damit auch in Krisensituationen eine gute Wasserversorgung gesichert ist, erarbeitet das Land momentan einen Masterplan. Der Lan

Wenn Wasser ungenießbar und zur Mangelware wird: Kreis will Versorgungslücken aufdecken

Von morgens bis abends brauchen wir Wasser – sei es zum Trinken, zur Körperhygiene oder zum Kochen. Um eine funktionierende Versorgung zu gewährleisten, wollen das Umweltministerium und das Landwirtschaftsministerium in den kommenden Jahren einen Masterplan erstellen. Eine der Pilotregionen für dieses Projekt ist der Landkreis Tuttlingen.

„Wir sind wirklich froh, dass wir als Pilotlandkreis bei dem Projekt ,Masterplan Wasserversorgung’ dabei sein dürfen“, sagt Bernd Mager, Sozialdezernent des Landkreises Tuttlingen.

Generation zwei und drei der Winzerfamilie Aufricht aus Stetten am Bodensee: Manfred Aufricht (links) und Sohn Johannes im Weinb

Qualität vor Quantität: Im Südwesten beginnt die Weinlese

„Das sieht traumhaft aus.“ Johannes Aufricht vom gleichnamigen Weingut in Stetten am Bodensee legt sich fest: Qualität und erwarteter Ernteertrag deuten auf ein gutes Jahr hin. Die Analysen von Zucker, Säuregehalt und Geschmack der Trauben, die er und seine Familie in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder durchgeführt haben, ließen darauf schließen.

„Jetzt darf es nur nicht mehr regnen“, sagt der Winzer im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Nach Maikäferplage

Nach Maikäferplage: Landwirte zählen Engerlinge

Nach der Maikäferplage in diesem Sommer fürchten Landwirte im Bayerischen Wald um ihre Wiesen. Mit einem Monitoring wollen sie herausfinden, wie viele Larven - Engerlinge genannt - im Boden leben und welche Schäden zu erwarten sind. Die Engerlinge ernähren sich von Graswurzeln. Bei massenhaftem Befall sterben Wiesen großflächig ab. Die Ergebnisse der Zählungen bestätigen die Befürchtungen der Bauern.

Insbesondere in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau sind seit August Landwirte mit Spaten und Schaufeln auf ihren Wiesen ...

 Bauern müssen heutzutage nicht nur gute Betriebswirte sein, sondern sich auch mit der digitalen Technik auskennen.

Angehende Landwirte können bald in Ravensburg studieren

Ein Bauer muss heutzutage eine Menge drauf haben: Er sollte ein guter Unternehmer sein, sich mit Tierpflege und digitaler Technik auskennen und außerdem über Ökologie und Marketing Bescheid wissen. Mit einem neuen Studiengang will die Duale Hochschule Baden-Württemberg DHBW in Ravensburg jungen Leuten all diese Kompetenzen vermitteln. Folgendes ist geplant.

Lange wurde am Studiengang getüftelt Gut zwei Jahre lang haben Experten aus Landwirtschaft und Obstbau, Professoren, die hiesigen Landtagsabgeordneten und nicht zuletzt ...

Apfelernte am Bodensee hat begonnen

Obstbauern am Bodensee erwarten durchschnittliche Apfelernte

Am Bodensee hat die Apfelsaison begonnen. Die Obstbauern rechnen in diesem Jahr mit einer durchschnittlichen Ernte von rund 257.000 Tonnen Äpfeln, wie das bayerische Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mitteile. Die Qualität der Äpfel fällt demnach gut bis sehr gut aus.

Zusammen mit Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) und der baden-württembergischen Staatssekretärin im Agrarministerium, Sabine Kurtz (CDU), läuteten die Obstbauern am Donnerstag im bayerischen Lindau den Start der Apfelernte ein.

Degermoos im Allgäu

Umweltministerium will Moore stärker schützen

Das Bundesumweltministerium hat erstmals eine nationale Strategie vorgestellt, um Moore in Deutschland besser zu schützen und wiederherzustellen.

Im Fokus steht dabei die nachhaltige Bewirtschaftung, um ihren Beitrag zum Klimaschutz sicherzustellen. «Moore in Deutschland sind in einem erbärmlichen Zustand», sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am Mittwoch. Aktuell seien 90 Prozent von ihnen «degradiert und entwässert».

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Land- und Forstwirtschaft.