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Die Zuckerrübenernte ist ohne Pflanzenschutzmittel offenbar in Gefahr. Denn die Zuckerrübe leidet unter einem Virus.

Dieses Pestizid ist für Bienen gefährlich - aber darf im Südwesten teilweise eingesetzt werden

Deutlich weniger Pflanzenschutzmittel: Das ist erklärtes Ziel des Landes. Doch nun dürfen Landwirte eine Chemikalie einsetzen, die besonders für Bienen gefährlich ist. Der Grund: ohne das Mittel wäre eine komplette Zuckerrübenernte in Gefahr.

Die Zuckerrübe leidet unter einem Virus. Ist eine Pflanze befallen, färben sich ihre Blätter gelb und werden brüchig. Viröse Vergilbung nennt sich die Krankheit. Die Folge für Rübenbauern: Ertragsausfälle von bis zu 50 Prozent.

Bei einer Pressekonferenz informiert Bundesministerin Julia Klöckner über die Internationale Grüne Woche und agrarpolitische Sch

Kückenschreddern, Glyphosat, Bauernproteste - Viel los auf Klöckners Bühne der Agrarpolitik

Hochleistungskühe oder Streichelferkel können aufatmen. Sie werden in diesem Jahr nicht nach Berlin gefahren, um den Besuchern der Grünen Woche das Landleben zu veranschaulichen. Die Leistungsschau der Ernährungswirtschaft fällt der Pandemie zum Opfer. Statt Spezialitäten aus vielen Ländern der Welt wartet auf das Fachpublikum der Monitor am heimischen Schreibtisch. Die Konferenzen der Grünen Woche finden nur virtuell statt, etwa zur Sicherung der Welternährung.

Teilweise angefaulte Weintrauben hängen in einem Weinberg

Versicherung gegen Fröste: Geld für Winzer und Obstbauern

Angesichts massiver Schäden durch Spätfröste appelliert Frankens Weinbaupräsident Artur Steinmann an die Winzer, sich gegen dieses Risiko zu versichern. „Wer das nicht macht, ist selber schuld“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Würzburg. „So ein Frost wirft einen um drei Jahre zurück.“

Von 2021 an unterstützt Bayern seine Obstbauern und Winzer finanziell beim Abschluss einer Versicherung gegen immensen Frost und Starkregen. Jährlich sollen 1,5 Millionen Euro fließen, damit Betroffene die teils kostenintensiven Versicherungen ...

Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk»

Vogelgrippe-Verdacht auch in Tuttlingen: Landratsämter verhängen Stallpflicht

Bei einem Wildvogel im Schwarzwald-Baar-Kreis ist die tödliche Vogelgrippe nachgewiesen worden. Ein schwer erkrankter Mäusebussard sei bei einem Weiher bei Donaueschingen gefunden worden, teilte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart am Freitag mit. Auch in Tuttlingen soll ein Tier infiziert sein. In diesem Fall steht eine offizielle Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) aber noch aus. 

Um eine Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern, haben die Landratsämter in ...

Friedlinde Gurr-Hirsch

Stopp der Lebensmittel-Verschwendung: Ministerium gibt Tipps

Gerade zu den Festtagen mag manch einer zu üppig eingekauft haben und Überbleibsel nun wegwerfen wollen. Das es auch anders gehen kann, darauf macht das Landwirtschaftsministerium aufmerksam. In Deutschland landen jährlich rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Etwa 60 Prozent davon entfallen demnach auf Privathaushalte, das sind im Schnitt 82 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Ein großer Teil davon sei dabei zum Zeitpunkt des Wegwerfens aber noch genießbar, betonte Agrarstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU) in Stuttgart.

Geflügelpest

Vogelgrippe im Südwesten nachgewiesen

Bei einem Wildvogel im Schwarzwald-Baar-Kreis ist die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Ein schwer erkrankter Mäusebussard sei bei einem Weiher bei Donaueschingen gefunden worden, teilte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart am Freitag mit. Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und des Chemischen Veterinäruntersuchungsamts Freiburg hätten den Befund des Influenzavirus (HPAIV) bestätigt.

Das Landwirtschaftsministerium schätzt das Risiko als hoch ein, dass sich die Geflügelpest unter Wildvögeln ...

Massengräber

Dänemark will gekeulte Nerze wieder ausgraben und verbrennen

Die dänische Regierung hat sich eine politische Mehrheit für einen Plan gesichert, die Kadaver von Millionen Nerzen auszugraben und zu verbrennen, die wegen der Corona-Pandemie getötet worden waren. Das teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

Am Montag sollte außerdem ein Gesetz verabschiedet werde, dass die Zucht von Nerzen in Dänemark bis zum 31. Dezember 2021 verbietet.

Nachdem festgestellt wurde, dass sich eine mutierte Form des Coronavirus bei Nerzen auf den Menschen übertrug, wurden seit November in Dänemark über ...

Rolf-Jürgen Ahlers

Raumfahrtbranche hofft auf mehr Unterstützung der Politik

Die Raumfahrtindustrie im Südwesten wünscht sich von der Politik mehr Unterstützung, um die Bedeutung des Standorts Baden-Württemberg für die Branche öffentlich sichtbar zu machen. Zu oft werde bei dem Thema nur an Bremen und Bayern gedacht, sagte der Vorstandsvorsitzende des Forums Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg, Rolf-Jürgen Ahlers, der Deutschen Presse-Agentur.

Dabei arbeiteten 40 Prozent der Beschäftigten in der deutschen Raumfahrt in Baden-Württemberg.

 Hafen von Konstanz mit Konzilgebäude: Die Stadt am Bodensee sieht sich im Klimanotstand.

Vogelgrippe: Konstanz lässt Tierkadaver untersuchen

Die Stadt Konstanz bereitet sich auf eine mögliche Vogelgrippe-Welle vor. Das Risiko von Fällen im Südwesten gilt derzeit als groß. Deswegen sollen nun tot aufgefundene Wasser- oder Großvögel von der Stadtverwaltung eingesammelt und zur näheren Untersuchung in das Veterinäramt nach Radolfzell gebracht werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Mindestabstand von 1,5 Metern zu toten Tieren einhalten Von den toten Tieren gehe keine Gefahr aus, solange man einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalte.

 Missstände beim Tierwohl wie in Biberach sind nach Ansicht der Landesregierung kein systematisches Problem.

Kein Einzelfall

Immer wieder stoßen Veterinärärzte auf Missstände beim Tierschutz im Land. Die FDP-Fraktion fordert: Es muss mehr kontrolliert werden. Doch dafür fehlen die Amtsärzte – obwohl deren Zahl in der Vergangenheit stark gewachsen ist. Die Landesregierung sieht sich auf einem guten Weg.

Die Zahl der Amtstierärzte, die bei den Veterinärämtern unter anderem für die Kontrolle von Schlachthöfen zuständig sind, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.