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Michael Jürgs

Ein Unbestechlicher: Der Publizist Michael Jürgs ist tot

Er war neugierig, fleißig, wortgewandt, aber nicht geschliffen - kurzum: Er brachte viele Talente mit, die für eine journalistische Karriere den Weg bereiten können. Er ist ein Klartexter, beschrieben Journalistenkollegen den Publizisten, der im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit in Hamburg gestorben ist.

Als engagierten Verteidiger des unabhängigen Journalismus würdigte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger den früheren „Stern“-Chefredakteur (1986 bis 1990), als er Jürgs 2019 den Theodor-Wolff-Preis für dessen ...

Ola Källenius

Källenius setzt auf Digitalisierung und CO2-Neutralität

Der neue Daimler-Chef Ola Källenius hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Vorstandsvorsitzender die Bedeutung der Digitalisierung und Umweltverträglichkeit für die Autobranche betont. So stehe man etwa vor einem Durchbruch beim Autonomen Fahren, sagte er am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin. Zudem standen bei seiner Rede auch Umweltaspekte im Vordergrund.

Bis 2022 soll die Produktion in Europa eine CO2-neutral werden.

Kramp-Karrenbauer

Äußerung zu Meinungsmache im Netz: CDU-Chefin bekommt Ärger

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für ihren Vorstoß zu Regeln für Meinungsmache im Netz von vielen Seiten massiven Ärger eingehandelt - auch aus der eigenen Partei.

CDU-Bundesvize Armin Laschet twitterte: „70 Jahre alt und doch wie für YouTube formuliert. Das Grundgesetz schützt unsere Meinungsfreiheit - in allen Medien.“ Und der CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann nannte die Äußerungen Kramp-Karrenbauers „unglücklich“.

Google

Google startet Job-Suche in Deutschland

Google bietet nun auch in Deutschland die gezielte Suche nach Stellenausschreibungen an.

Zum Start der neuen Funktion seien Job-Anzeigen hunderter Partner, darunter Verlagshäuser wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Südwestdeutsche Medienholding sowie Jobbörsen wie Xing, LinkedIn und Monster verfügbar, kündigte der Internet-Konzern in Berlin an.

Über Suchbegriffe wie „Jobs in meiner Nähe“ oder „Bäcker Stellenanzeigen“ listet Google im oberen Bereich der Ergebnisse entsprechende Vorschauen auf die ...

ARD und ZDF

Beiträge jetzt länger in öffentlich-rechtlichen Mediatheken

Der an diesem Mittwoch in Kraft tretende neue Rundfunkstaatsvertrag bringt nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) Vorteile sowohl für Mediennutzer als auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Zeitungsverlage.

In dem neuen Vertrag wird beispielsweise geregelt, dass Beiträge in den Mediatheken künftig länger abrufbar sein dürfen. Bislang habe nach sieben Tagen alles gelöscht werden müssen, das ändere sich nun.

Edward Snowden

Trauer und Jubel nach Ja des EU-Parlaments zum Urheberrecht

Das Ja des Europaparlaments zur umstrittenen Reform des Urheberrechts sorgt für empörte Reaktionen, erfährt aber auch viel Lob. Auch der besonders umstrittene Artikel 13 blieb Teil der Richtlinie. Er soll Plattformen wie YouTube beim Schutz der Urheberrechte von Kreativen und Autoren stärker in die Pflicht nehmen. Wichtige Reaktionen:

- „Jetzt geht es darum, die Richtlinie so umzusetzen, dass Künstlerinnen und Künstler tatsächlich davon profitieren und Meinungsfreiheit und Vielfalt im Netz erhalten bleiben.

Google

Copyright-Streit: Was das Ja des EU-Parlaments bedeutet

Eigentlich sollte mit einem neuen Urheberrecht alles besser werden. Stattdessen hat die Copyright-Reform auf EU-Ebene für heftigen Streit gesorgt. Das Wichtigste im Überblick.

Worüber hat das Europaparlament abgestimmt?

Mitte Februar hatten Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten nach langen Verhandlungen einen Kompromiss bei der Reform des angestaubten Urheberrechts erzielt. Mit diesem Vorhaben soll das Copyright ans Internet-Zeitalter angepasst werden.

Protest

Europaparlament sagt Ja zu neuem Urheberrecht mit Artikel 13

Ungeachtet des heftigen Widerstands im Netz und auf der Straße hat das Europaparlament der Reform des Urheberrechts ohne Änderungen zugestimmt. Die Abgeordneten bestätigten am Dienstag in Straßburg unter anderem die besonders umstrittenen Artikel 11 und 13.

Der eine sieht ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage vor, der andere nimmt Plattformen wie YouTube beim Schutz von Urheberrechten stärker in die Pflicht. Kritiker sprachen nach der Abstimmung von einem schlechten Tag für die Freiheit des Internets, Befürworter hingegen von ...

Gebhard Fürst

Kirche und Zeitungsverleger fordern: Urheberrecht schützen

Die katholische Kirche hat sich in den Streit über die geplante Reform des EU-Urheberrechts eingeschaltet. Zum christlichen Menschenbild gehöre es, das geistige Eigentum anderer zu wahren, erklärte Medienbischof Gebhard Fürst, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Daher sei es „wichtig, dass mit menschlicher Arbeit Geschaffenes geschützt und gerecht entlohnt wird. Dies gilt ganz klar auch für Werke im Bereich des Journalismus, der Literatur, Musik und Kultur.

Wikipedia

Harte Fronten und Wikipedia-Protest vor Urheberrechts-Votum

Im Europaparlament bleiben wenige Tage vor der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform die Fronten zwischen Befürwortern und Gegnern des aktuellen Vorschlags verhärtet.

Der Streit entzündet sich vor allem um den Artikel 13, in dem es um die Haftung von Online-Plattformen für Urheberrechtsverletzungen geht - und um die Frage, ob die Vorgaben nur mit sogenannten Upload-Filter umgesetzt werden können. Unterdessen gehen die Proteste gegen den Plan weiter: Am Donnerstag blieb die deutsche Webversion der Wikipedia den ganzen Tag ...