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Bundestag stimmt über Millionenförderung für Verlage ab

Millionenförderung für digitalen Wandel in Verlagen

Mehr als ein halbes Jahr wartete die Medienbranche. Auf ein Konzept des Bundes, wie genau 40 Millionen Euro Förderung für die Zustellung von Zeitungen und Anzeigenblättern 2020 verteilt werden würden.

Der Staat wollte so helfen, dass die Zustellnetze in Deutschland weiter funktionieren - seit Jahren sind die Auflagen rückläufig. Digitale Transformation ist in aller Munde. Die Medienbranche investiert in den digitalen Journalismus mit Bezahlschranken und Online-Abomodellen.

Google

Google kauft erstmals Inhalte bei Zeitungsverlagen ein

Google wird erstmals in seiner Geschichte mit Zeitungsverlagen Lizenzverträge abschließen und Geld für die Präsentation von journalistischen Inhalten ausgeben.

Das kündigte der Internet-Konzern in einem Blog-Eintrag an. Die Inhalte sollen auf Google News und Google Discover erscheinen. Wie die Präsentation der Inhalte für die Nutzer genau aussehen wird, teilte Google noch nicht mit.

Das Programm startet in Deutschland, Australien und Brasilien.

Theodor-Wolff-Preis

„SZ“-Journalistin gewinnt Theodor-Wolff-Preis

Der renommierte Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an fünf Journalistinnen und Journalisten. Preisträger sind Katrin Langhans von der „Süddeutschen Zeitung“, Julia Schaaf von der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, Hans-Georg Gottfried Dittmann vom „Mindener Tageblatt“, Katja Füchsel von der Zeitung „Der Tagesspiegel“ und Tina Kaiser von der „Welt am Sonntag“, wie der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Donnerstag mitteilte.

DFL

DFL will sich für Medienvertreter in Stadien einbringen

Die Deutsche Fußball Liga will sich bei der Politik dafür einsetzen, dass bei den Geisterspielen wieder mehr Medienvertreter in die Stadien dürfen. Dies teilte die Dachorganisation der 36 Proficlubs via Twitter mit.

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und verschiedene Sportredaktionen hatten an die jeweils zuständige Landespolitik und die DFL appelliert, die Zahl der Berichterstatter und vor allem Fotografen deutlich zu ...

SWMH-Medienkonzern

Kurzarbeit trifft in Corona-Krise auch Redaktionen

Medienhäuser in Deutschland führen in der Corona-Krise zum Teil Kurzarbeit in ihren Redaktionen ein.

Dazu zählt die „Süddeutsche Zeitung“. Dort werde sie bei allen Redakteuren gleichermaßen angewendet, um den Umfang an Kurzarbeit für einzelne zu reduzieren. Maximal soll die Kürzung 15 Prozent der Arbeitszeit betragen, wie die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), zu der die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) mit Sitz in München gehört, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Digital-Angebote von Medien

Medienhäuser verkaufen mehr Digital-Abos

Das gesteigerte Informationsbedürfnis in der Coronavirus-Krise führt bei Medienhäusern in Deutschland zu mehr Abschlüssen von Digital-Abonnements.

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) teilte auf dpa-Anfrage mit: „Der Verkauf von digitalen Produkten wächst seit Jahren, jetzt jedoch überproportional. Das kann man sicherlich Corona zurechnen.“ Die Zugriffszahlen auf Webseiten von Zeitungen und Magazinen speziell im Informationsbereich sind demnach derzeit viel höher als sonst.

 Beim Neujahrsempfang von Schwäbisch Media in Ravensburg haben rund 350 Gäste wieder miteinander gefeiert, diskutiert und sich d

Schwäbisch Media feiert Neujahrsempfang mit 350 Gästen

Vor einem schleichenden Verlust der Meinungsfreiheit hat der Geschäftsführer von Schwäbisch Media, Lutz Schumacher, beim Neujahrsempfang im Ravensburger Medienhaus gewarnt. „Wir tragen alle Verantwortung, diese Freiheit zu verteidigen“, sagte Schumacher am Dienstagabend vor rund 350 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche.

„Wir Medien haben in der Vergangenheit auch Fehler gemacht“, so Schumacher weiter, der betonte: „Wir alle müssen uns fragen: Was können wir tun, damit Meinungsfreiheit gelebt werden kann?

Eberhard Ebner

Verleger Ebner wird 90: „Journalismus wird noch wichtiger“

Der Ulmer Verleger Eberhard Ebner hat auf die zunehmende Bedeutung des Journalismus im digitalen Wandel hingewiesen. Anlässlich seines 90. Geburtstags am Donnerstag sagte er der „Südwest Presse“: „In der Beliebigkeit der Einzelinformationen im Netz wird Journalismus - also Auswahl, Meinung, Hintergrund, Orientierung - noch wichtiger.“ Ob oder wie lange es die gedruckte Zeitung noch geben werde, sei zwar unklar, denn die Auflagen der Zeitungen würden weiter sinken.

Google

Französische Verleger wollen gegen Google vorgehen

Im Streit um die Anwendung des EU-Urheberrechts wollen französische Verleger Beschwerde gegen Google bei der nationalen Wettbewerbsbehörde einreichen. Das teilten der Verband L'Alliance de la presse d'information générale und andere Medienverbände in Paris mit.

Die im Frühjahr auf EU-Ebene verabschiedete Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern.

Stolze Preisträger: Kongressmoderatorin Christine Richter, Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, Preisträger Dr. Steffen Ehrm

Schwäbische Zeitung mit Nova Innovation Award ausgezeichnet

Schwäbisch Media, das Mutterhaus der Schwäbischen Zeitung, ist auf dem Zeitungskongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin (BDZV) mit dem Nova Innovation Award ausgezeichnet worden. Den Preis gab es für die Entwicklung des „Artikelscore“. Die Software erlaubt, den Erfolg von Texten und Inhalten auf der Webseite von Schwäbische.de beim Leser genau zu messen. So werden nicht nur bekannte Erfolgsfaktoren im Web -  wie die Zahl der Klicks auf Artikel oder die durchschnittliche Lesedauer von Texten – erfasst, sondern zahlreiche ...