Suchergebnis

SWMH-Medienkonzern

Kurzarbeit trifft in Corona-Krise auch Redaktionen

Medienhäuser in Deutschland führen in der Corona-Krise zum Teil Kurzarbeit in ihren Redaktionen ein.

Dazu zählt die „Süddeutsche Zeitung“. Dort werde sie bei allen Redakteuren gleichermaßen angewendet, um den Umfang an Kurzarbeit für einzelne zu reduzieren. Maximal soll die Kürzung 15 Prozent der Arbeitszeit betragen, wie die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), zu der die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) mit Sitz in München gehört, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Digital-Angebote von Medien

Medienhäuser verkaufen mehr Digital-Abos

Das gesteigerte Informationsbedürfnis in der Coronavirus-Krise führt bei Medienhäusern in Deutschland zu mehr Abschlüssen von Digital-Abonnements.

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) teilte auf dpa-Anfrage mit: „Der Verkauf von digitalen Produkten wächst seit Jahren, jetzt jedoch überproportional. Das kann man sicherlich Corona zurechnen.“ Die Zugriffszahlen auf Webseiten von Zeitungen und Magazinen speziell im Informationsbereich sind demnach derzeit viel höher als sonst.

 Beim Neujahrsempfang von Schwäbisch Media in Ravensburg haben rund 350 Gäste wieder miteinander gefeiert, diskutiert und sich d

Schwäbisch Media feiert Neujahrsempfang mit 350 Gästen

Vor einem schleichenden Verlust der Meinungsfreiheit hat der Geschäftsführer von Schwäbisch Media, Lutz Schumacher, beim Neujahrsempfang im Ravensburger Medienhaus gewarnt. „Wir tragen alle Verantwortung, diese Freiheit zu verteidigen“, sagte Schumacher am Dienstagabend vor rund 350 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche.

„Wir Medien haben in der Vergangenheit auch Fehler gemacht“, so Schumacher weiter, der betonte: „Wir alle müssen uns fragen: Was können wir tun, damit Meinungsfreiheit gelebt werden kann?

Eberhard Ebner

Verleger Ebner wird 90: „Journalismus wird noch wichtiger“

Der Ulmer Verleger Eberhard Ebner hat auf die zunehmende Bedeutung des Journalismus im digitalen Wandel hingewiesen. Anlässlich seines 90. Geburtstags am Donnerstag sagte er der „Südwest Presse“: „In der Beliebigkeit der Einzelinformationen im Netz wird Journalismus - also Auswahl, Meinung, Hintergrund, Orientierung - noch wichtiger.“ Ob oder wie lange es die gedruckte Zeitung noch geben werde, sei zwar unklar, denn die Auflagen der Zeitungen würden weiter sinken.

Google

Französische Verleger wollen gegen Google vorgehen

Im Streit um die Anwendung des EU-Urheberrechts wollen französische Verleger Beschwerde gegen Google bei der nationalen Wettbewerbsbehörde einreichen. Das teilten der Verband L'Alliance de la presse d'information générale und andere Medienverbände in Paris mit.

Die im Frühjahr auf EU-Ebene verabschiedete Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern.

Stolze Preisträger: Kongressmoderatorin Christine Richter, Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, Preisträger Dr. Steffen Ehrm

Schwäbische Zeitung mit Nova Innovation Award ausgezeichnet

Schwäbisch Media, das Mutterhaus der Schwäbischen Zeitung, ist auf dem Zeitungskongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin (BDZV) mit dem Nova Innovation Award ausgezeichnet worden. Den Preis gab es für die Entwicklung des „Artikelscore“. Die Software erlaubt, den Erfolg von Texten und Inhalten auf der Webseite von Schwäbische.de beim Leser genau zu messen. So werden nicht nur bekannte Erfolgsfaktoren im Web -  wie die Zahl der Klicks auf Artikel oder die durchschnittliche Lesedauer von Texten – erfasst, sondern zahlreiche ...

Google-Schild

Wegen Copyright-Reform: Google streicht Medien-„Snippets“

Google hat den Hoffnungen der Presseverlage auf neue Erlöse durch die EU-Urheberrechtsreform einen Dämpfer verpasst.

In Frankreich als erstem Land mit den neuen Regeln will der Internet-Konzern auf die Anzeigen der kleinen „Snippet“-Vorschauen verzichten und kein Geld für die Darstellung von Links mit Überschriften in der Websuche zahlen.

Europäische Verleger machen sich Hoffnungen auf Zahlungen von Google, nachdem in der Urheberrechtsreform das sogenannte Leistungsschutzrecht festgeschrieben wurde.

EuGH Luxemburg

EuGH kippt deutsches Leistungsschutzrecht für Verlage

Das 2013 eingeführte deutsche Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist vom Europäischen Gerichtshof gekippt worden.

Es ist nicht anwendbar, da die Bundesregierung den Entwurf nicht vorab an die EU-Kommission übermittelt hatte, wie die Richter feststellten. Suchmaschinen wie Google können damit vorerst wieder Fragmente aus Medieninhalten anzeigen, ohne dafür zu bezahlen.

Mit dem Leistungsschutzrecht wurden Betreiber von Suchmaschinen grundsätzlich verpflichtet, Presseverleger zu vergüten, wenn sie Auszüge aus deren ...

ebay-Zeichen an einer Hauswand

100 Euro Verhandlungsbasis: Zehn Jahre Ebay-Kleinanzeigen

Wer sein altes Fahrrad, den abgenutzten Küchenschrank, oder den überholten Staubsauger loswerden will, hatte es selten so leicht wie heute: Schnell ein paar Fotos mit der Handykamera gemacht und in wenigen Minuten das Angebot online gestellt.

In seinen ersten Monaten zählte der Online-Kleinanzeigenmarkt durchschnittlich acht Millionen Besucher pro Monat.

Ebay

Geht alles gut, ist man schon wenig später um ein paar Euro und etwas Platz in der Wohnung reicher.

Person hält Smartphone in der Hand

So soll ein neues Gesetz vor Kostenfallen schützen

Kürzere Laufzeiten für Handyverträge, keine Abzocke mehr am Telefon – die von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geplante Gesetzesänderung soll Verbraucher vor Kostenfallen schützen. Ein Überblick.

Was ist bei Handyverträgen geplant?

Die Laufzeiten von Handyverträgen sollen künftig auf ein Jahr begrenzt werden. Derzeit sind es zwei Jahre. Wird ein Vertrag nicht mindestens einen Monat vor Ablauf gekündigt, verlängert er sich automatisch nur noch um drei Monate statt bisher um ein Jahr.