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Der Langenargener Bürgermeister Achim Krafft (hier beim Bürgerempfang seiner Gemeinde im Jahr 2019) hat am vergangenen Sonntag e

Amtierender Bürgermeister von der Ostalb muss am See um sein Amt kämpfen

Der frühere Rainauer Bürgermeister, der aus Hüttlingen stammende Achim Krafft, muss am Bodensee um sein Amt kämpfen. Seit acht Jahren ist er Bürgermeister in Langenargen. Am vergangenen Sonntag hat er die erhoffte Wiederwahl knapp verpasst: Für ihn votierten 1903 Wählerinnen und Wähler (49,07 Prozent).

Sein Mitbewerber holte zwar 25 Stimmen mehr als er, da aber keiner von beiden die absolute Mehrheit schaffte, muss die Entscheidung in einem zweiten Wahlgang am 29.

Grundversorgung mit politischen Informationen unter Corona-Bedingungen: Die Bürgermeisterkandidaten Achim Krafft (vorne links),

Kandidatenvorstellung in Langenargen: Die Wähler wollen Antworten

Dass in Zeiten von Corona nichts ist, wie es vorher war, hat die Kandidatenvorstellung am Montag eindrucksvoll verdeutlicht. Nur ein Vergleich: Bei der Veranstaltung der Gemeinde zur Langenargener Bürgermeisterwahl vor acht Jahren saßen 700 Zuhörer in der Festhalle. Dieses Mal kamen etwa 90, die durchgehend Maske tragen mussten. Die drei Kandidaten, Achim Krafft, Ole Münder und Michael Maragudakis waren während ihrer Redezeit vom Mund-Nasen-Schutz befreit und sprachen mehr oder weniger frei.

Rund 180 Besucher verfolgten die Gemeinderatssitzung im Oktober 2019 im Haus am Stadtsee.

Oktober 2019: Der Rasthof-Bürgerentscheid wird diskutiert

Der geforderte Bürgerentscheid zum geplanten Rasthof hat im Oktober 2019 für viel Gesprächsstoff gesorgt. Was vor einem Jahr in der Kurstadt noch so diskutiert wurde, verrät ein Blick ins Archiv der „Schwäbischen Zeitung“.

Für viel Aufsehen sorgte die Entscheidung um den geforderten Bürgerentscheid. Bekanntlich bekamen die Initiatoren innerhalb kurzer Zeit 1800 Unterschriften für das Bürgerbegehren zusammen, das aufgrund eines Formfehlers und dem Abstimmungsergebnis im Gemeinderat nicht durchgeführt wurde.

„Auf alle Fälle“: Ole Münder will sich den Herausforderungen des Bürgermeisteramtes stellen.

Ole Münder: „Sonst hätte ich mich nicht beworben“

Ole Münders Bewerbung für das Langenargener Bürgermeisteramt sorgt für Gesprächsstoff. Denn jetzt ist klar, dass Amtsinhaber Achim Krafft bei der Wahl am 8. November mindestens einen Gegenkandidaten hat. Ein weiterer Grund: Der 48-Jährige wurde im Oktober 2019 zum Ersten Beigeordneten der Stadt Bad Waldsee gewählt, trat die Stelle im Januar aber aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig nicht an. Inzwischen habe er die Erkrankung jedoch vollständig überwunden und könne sich den Aufgaben in Langenargen mit voller Kraft widmen, betont Ole Münder.

 Will es nun in Langenargen wissen: Ole Münder, der im Herbst 2019 in Bad Waldsee zum Ersten Beigeordneten gewählt wurde und die

Erst die Kurstadt, jetzt der Bodensee: Ole Münder bewirbt sich als Bürgermeister in Langenargen

Es war kurz vor Jahreswechsel ein Paukenschlag für Bad Waldsee: Am Tag vor Silvester hatte der erst im Oktober zum neuen Ersten Beigeordneten gewählte Ole Münder verkündet, dass er die Stelle im Waldseer Rathaus aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten kann. Mehrere Wochen sorgte die Absage für Fragezeichen und Gesprächsstoff in der Kurstadt, bis sich Münder im März erstmals noch einmal öffentliche äußerte und sein Bedauern darüber mitteilte, dass er seine „Traumstelle“ habe absagen müssen (die SZ berichtete mehrfach).

 Will es nun in Langenargen wissen: Ole Münder, der im Herbst 2019 in Bad Waldsee zum Ersten Beigeordneten gewählt wurde und die

Langenargener Bürgermeisterwahl: Ole Münder bewirbt sich

Jetzt sind es offiziell zwei: Ole Münder hat am Sonntagabend seine Bewerbung für das Bürgermeisteramt in Langenargen abgegeben. Wie der Oberverwaltungsrat aus Würzburg mitteilt, will er sich mit seiner in mehr als zwei Jahrzehnten gesammelten Erfahrung als Verwaltungsbeamter in den Dienst der Gemeinde und ihrer Bürger stellen. „Die Langenargener wünschen sich einen Bürgermeister zum Anfassen. Einen, der Kommunikation der Konfrontation vorzieht, der ausgleichend wirkt, wenn es kritisch wird“, so der 48-Jährige.

Monika Ludy am Schreibtisch

Waldsees Erste Beigeordnete ist seit 100 Tagen im Amt

Exakt 100 Tage ist die neue Erste Beigeordnete Monika Ludy nun im Amt. Zeit, um auf ihre erste Phase in der verantwortungsvollen und prestigeträchtigen Position zurückzublicken sowie die zukünftige Entwicklung der Stadt in den Fokus zu nehmen.

Wolfgang Heyer hat mit der 60-Jährigen über ihre Anfangszeit, die „Erste Beigeordnete im zweiten Versuch“ und die coronabedingte angespannte Finanzlage gesprochen.

Frau Ludy, Sie sind genau 100 Tage im Amt.

Roland Weinschenk mit einem Miniatur-Rathaus in der Hand

Bürgermeister Roland Weinschenk im großen SZ-Abschiedsinterview

Eine Ära geht zu Ende: Bad Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk stehen seine letzten Tage im Amt bevor, ehe er am 5. April offiziell in die Ruhestand eintritt. Im Abschiedsinterview mit Wolfgang Heyer blickt der 65-Jährige auf seine langjährige Tätigkeit als Stadtoberhaupt zurück, berichtet, wie er mit Kritik umgegangen ist und was er in seiner Rente erleben möchte.

Herr Weinschenk, Sie waren insgesamt knapp 30 Jahre Bürgermeister – 16 Jahre davon in Bad Waldsee, 13,5 Jahre in Waldenburg.

 Monika Ludy-Wagner

Monika Ludy-Wagner: Waldsees Erste Beigeordnete im zweiten Anlauf

Der Bad Waldseer Gemeinderat hat Monika Ludy-Wagner zur neuen Ersten Beigeordneten gewählt. 13 der insgesamt 24 Stadträte gaben ihre Stimme an die derzeitige Leiterin des Kommunal- und Prüfungsamtes beim Landratsamt Biberach und verschafften ihr die nötige, wenn auch knappe Mehrheit, um sich gegen die zweite Bewerberin, Bettina Schön, durchzusetzen. Beide Frauen überzeugten während ihren Vorstellungen mit Fachkompetenz.

„Es gibt drei Möglichkeiten: aufgeben, nachgeben oder alles geben“, mit diesen Worte eröffnete Ludy-Wagner ihre ...

Rathaus

Video: Das war die Wahl zum neuen Ersten Beigeordneten in Bad Waldsee

Es war die Negativ-Überraschung, mit der zum Jahreswechsel hin niemand gerechnet hatte: Ole Münder sagte kurz vor seinem Dienstantritt als neu gewählter Erster Beigeordneter aus gesundheitlichen Gründen ab.

Der Gemeinderat wählt am Dienstag, 17. März, ab 18 Uhr im Haus am Stadtsee einen neuen Ersten Beigeordneten. Wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus dürfen nur 28 Zuschauer im Haus am Stadtsee dabei sein.

Wir zeigen euch die Sitzung im Live-Stream.