Suchergebnis

 Der Tunnel, der von der Nordwest-Umfahrung auf die B 30 führt, soll 2025 fertig sein.

80 Millionen Euro teurer Tunnel von Biberach zur B30 ist fast beschlossene Sache

Dem längsten Straßentunnel im Landkreis Biberach steht fast nichts mehr im Weg. Nachdem der Gemeinderat sich bereits mehrheitlich für die Tunnelvariante für den Aufstieg zur B 30 ausgesprochen hatte, stimmte nun auch der Ausschuss für Umwelt und Technik des Landkreises Biberach mehrheitlich für die 80 Millionen Euro teure Maßnahme.

Es gab fünf Gegenstimmen. Am Ende entscheidet der Kreistag, der am kommenden Mittwoch, 15. Juli, um 14 Uhr in der Turn- und Festhalle in Mittelbiberach tagt.

 Ziel des geplanten Straßenprojekts war, die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten.

Stadt gibt dieses uralte Straßenprojekt endgültig auf

Derzeit läuft die Aufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) 2035 für die Region, der auch die Verkehrsplanungen für den Bereich der Stadt Biberach für die kommenden 15 Jahre enthält. Der Biberacher Gemeinderat hat diesen Umstand genutzt, um sich unter anderem von einem uralten Straßenprojekt zu verabschieden.

Die Königsbergallee führt von der Memminger Straße über die große Brücke bis hinüber an die Kreuzung beim Roten Bau. Vor Jahrzehnten bereits wurde der Plan entwickelt, die Königsbergallee bis zur Riedlinger Straße nördlich ...

B30-Aufstieg: Das ist der aktuelle Stand

Der Verkehr wird immer mehr in Biberach – dass etwas getan werden muss, darüber sind sich Landkreis, Stadt und umliegende Gemeinden einig. Seit Jahrzehnten wird deshalb daran getüftelt, wie ein dritter Anschluss an die Bundesstraße 30 aussehen könnte. Jetzt wird es langsam konkret: In der jüngsten Gemeinderatssitzung haben sie Räte über den aktuellen Planungsstand gesprochen und welche Maßnahmen in der Innenstadt Voraussetzung für das Vorhaben sind.

 Der Gmünder Tunnel wird am Montagabend gesperrt.

In Biberach soll der größte Tunnel der Region entstehen

Er wäre der längste Straßentunnel im Landkreis Biberach und der gesamten Region – der Aufstieg zur B 30 bei Biberach. Rund 900 Meter lang soll das Bauwerk sein, das den Verkehr zwischen Nordwest-Umfahrung im Tal und der B30 oberhalb des Rißtals verbindet und die Innenstadt entlasten soll.

Warum die Stadt sich für die Tunnellösung ausspricht, was diese kosten und bis wann sie fertig sein soll und welche weiteren Bedingungen daran geknüpft sind, erläuterte der Biberacher Baubürgermeister Christian Kuhlmann diese Woche erstmals ...

Lastwagen auf Bundesstraße

„Lebensader“ B30 - So geht es mit der Straße weiter

Die B30 zwischen Ulm und Friedrichshafen birgt viele Geschichten in sich. In der Serie „B30 – Verkehrsader am Limit“ haben wir etliche davon erzählt: Pendler haben von ihrem Leben auf der Straße berichtet, Gastrokritiker Erich Nyffenegger hat sich durch Imbisse probiert, Feuerwehrleute haben über ihre schwersten Einsätze gesprochen. Doch die Geschichte der B30 ist noch lange nicht fertig geschrieben. An allen Ecken und Enden geht es weiter. Doch wo manche sich auf eine Erweiterung freuen, formiert sich anderswo Widerstand.

In den Stoßzeiten stockt der Verkehr in Biberach wegen der vielen Pendler. Die Stadt arbeitet an der Verbesserung der Infrastruk

Berufspendler zwingen Biberach, neue Straßen zu bauen

Wohnraummangel und eine wachsende Mobilität – anstatt direkt am Arbeitsort zu leben, pendeln viele Menschen zur Arbeit. Nach Biberach mit seinen knapp 33.000 Einwohnern kommen laut aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit täglich nochmals 19.800 Menschen hinzu, die in der Stadt arbeiten. Mit Blick auf den Verkehr eine Herausforderung, für die städtischen Finanzen sind die Pendler aber durchaus lukrativ.

Biberach ist eine klassische Einpendlerstadt.

B-30-Aufstieg: Tunnel oder Überdeckelung gefordert

Nicht alle wollen den B30-Aufstieg

Der Bauausschuss des Biberacher Gemeinderats sowie der Gemeinderat Warthausen haben sich am Montagabend mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die sogenannte Variante 2 für die Planung des Aufstiegs zur B 30 weiterzuverfolgen. Diese führt als Verlängerung der Nordwest-Umfahrung den Rißtalhang hinauf zu B 30. Gegenstimmen gab es in Biberach von den Grünen. Auch der Ortschaftsrat Mettenberg hat sich vor einigen Tagen mehrheitlich gegen den Aufstieg ausgesprochen.

B-30-Aufstieg: Tunnel oder Überdeckelung gefordert

B30-Aufstieg: Tunnel oder Überdeckelung gefordert

Beim geplanten Bau des Aufstiegs zur B 30 hat sich der Umwelt- und Technikausschuss des Kreistags klar für die Planungsvariante ausgesprochen, die zwischen Oberhöfen und Mettenberg verläuft. Die etwa 1,9 Kilometer lange Strecke muss allerdings teilweise überdeckelt oder als Tunnel gebaut werden, so das Urteil eines Fachingenieurs. Außerdem müsse sich die Stadt Biberach im Vorfeld vertraglich zu verkehrslenkenden Maßnahmen in der Innenstadt verpflichten, um den Eingriff in die Natur zu rechtfertigen und eine Chance auf die Genehmigung des ...


Der Ravensburger Molldiete-Tunnel wird im Bundesverkehrswegeplan weiterhin als „vordringlich“ eingestuft. Wegen Personalmangels

Molldiete-Tunnel: Beginn der Planungen völlig in der Schwebe

Bei der Straßenbaukonferenz am Dienstag in Stuttgart hat Verkehrsminister Winfried Hermann über die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans gesprochen. Die gute Nachricht: Der Ravensburger Molldiete-Tunnel wird weiterhin als „vordringlich“ eingestuft. Die schlechte Nachricht: Wegen dem anhaltenden Personalmangel in der Landesstraßenbauverwaltung ist nach dem Treffen in Stuttgart völlig unklar, welche Projekte in welcher Reihenfolge umgesetzt werden.

Nur wenige Veränderungen plant die Stadt 2017 an den Ampelanlagen in Biberach.

Beim Thema Ampeln ist nicht alles grün

Die Stadtverwaltung wird an den Ampelanlagen im Stadtgebiet in diesem Jahr einige wenige Veränderungen vornehmen (siehe Kasten). Im Wesentlichen funktioniere die Verkehrslenkung durch die Ampeln in Biberach, sagte Baubürgermeister Christian Kuhlmann. Er informierte den Bauausschuss über den aktuellen Sachstand beim Thema Ampeln.

27 Ampelanlagen gibt es derzeit im gesamten Biberacher Stadtgebiet. Für deren Programmierung und Wartung sind insgesamt sechs verschiedene Signalbaufirmen und Ingenieurbüros zuständig.