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Marcus Weinberg

Hamburgs CDU sucht nach der Wahlschlappe ihre neue Rolle

Angesichts des guten Abschneidens von SPD und Grünen bei der Hamburger Bürgerschaftswahl diskutiert die geschwächte CDU über ihre künftige Rolle.

„Dieses Wahlergebnis und die Konsequenzen daraus müssen wir erst einmal verdauen“, sagte Fraktionschef André Trepoll zu den 11,2 Prozent, dem schlechtesten Ergebnis in der Geschichte der Hamburger CDU. „Die für uns wahrscheinlichste Rolle als einzige bürgerliche Oppositionskraft stellt uns vor enorme Herausforderungen und bringt eine große Verantwortung mit sich.

Ein Mann im Anzug

Das Rennen um die CDU-Spitze ist eröffnet

Jetzt muss es doch ganz schnell gehen: Noch im April will die CDU das Kapitel Kramp-Karrenbauer beenden und nicht nur einen neuen Parteichef bestimmen, sondern auch die Vorentscheidung zur Kanzlerkandidatur herbeiführen. Damit ist das Rennen um die Merkel-Nachfolge offiziell eröffnet. Und mit Friedrich Merz geht auch umgehend ein Favorit an den Start.

Tempo ist für die CDU dringend nötig, denn seit der Rücktrittsankündigung der Parteichefin vor zwei Wochen taumelt die CDU führungslos dahin.

FDP nach der Hamburg-Wahl

FDP nur mit einer Abgeordneten in Hamburgischer Bürgerschaft

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg ist die FDP ganz knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kamen die Liberalen auf 4,9 Prozent und verpassten so den Einzug ins Landesparlament.

Allerdings gewann FDP-Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels-Frowein in ihrem Wahlkreis Blankenese ein Mandat. Nach ersten Zahlen vom Sonntagabend hatte die FDP noch bei 5,0 Prozent gelegen. Bei der Wahl vor fünf Jahren holte die FDP 7,4 Prozent.

Leon Goretzka sitzt bei einer Presekonferenz

Goretzka zu AfD-Wählerzuwachs: „Man fasst sich an den Kopf“

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka betrachtet den Aufschwung der AfD mit Unverständnis und Sorge. Auf die Frage, was der starke Wählerzuwachs der rechtspopulistischen Partei in den vergangenen Jahren bei ihm auslöse, sagte der Profi des FC Bayern München: „Sorge. Man fasst sich an den Kopf und fragt sich, wie das passieren kann. Ich denke aber, dass viele Leute nicht aus Überzeugung, sondern aus Mangel an Alternativen die AfD wählen.“

In dem Interview von „Spox“ und DAZN, das vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg geführt wurde, ...

Leon Goretzka

Goretzka zu AfD-Wählerzuwachs: „Man fasst sich an den Kopf“

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka betrachtet den Aufschwung der AfD mit Unverständnis und Sorge.

Auf die Frage, was der starke Wählerzuwachs der rechtspopulistischen Partei in den vergangenen Jahren bei ihm auslöse, sagte der Profi des FC Bayern München: „Sorge. Man fasst sich an den Kopf und fragt sich, wie das passieren kann. Ich denke aber, dass viele Leute nicht aus Überzeugung, sondern aus Mangel an Alternativen die AfD wählen.

Friedrich Merz

Auch Friedrich Merz will CDU-Chef werden

Die CDU wird erneut in einer Kampfkandidatur über ihren künftigen Parteivorsitz entscheiden. Nach dem CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will sich auch der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz um den Vorsitz bewerben, wie die dpa am Montag aus Parteikreisen erfuhr.

Damit läuft die CDU Gefahr, die innerparteiliche Spaltung zu vertiefen. Gewählt werden soll auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin. Mögliche Bewerber würden noch in der laufenden Woche erklären, ob sie kandidieren wollten, kündigte die scheidende ...

Jens Spahn

CDU nach Hamburg: Führungsleute drängen auf Entscheidungen

Nach dem CDU-Debakel bei der Hamburger Bürgerschaftswahl drängen führende Christdemokraten auf eine schnelle Klärung des Kurses und einen Fahrplan für die Kanzlerkandidatur.

„Das Ergebnis muss uns alle ein Stück wachrütteln, dass es gerade um viel geht“, sagte einer der potenziellen Anwärter, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der Deutschen Presse-Agentur. Er zählte auf: „Das ist Hamburg, das ist Thüringen, das sind die Umfragewerte, das ist die Lage der Bundespartei.

Nach der Bürgerschaftswahl

Rot-grüner Wahlsieg in Hamburg - FDP-Ergebnis ungewiss

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat die SPD nach Auszählung aller Landesstimmen ihre Position als stärkste Kraft klar verteidigt.

Eine mögliche Verwechslung bei der Stimmerfassung im Wahlbezirk Hamburg-Langenhorn stellt allerdings den knappen Wiedereinzug der FDP in die Bürgerschaft infrage. In einem Wahllokal kamen die Liberalen nach der vereinfachten Auszählung am Sonntagabend auf 22,4 Prozent, die Grünen hingegen nur auf 5,1 Prozent.

Menschen, die traurig schauen

Hamburger Wähler strafen CDU ab

Vor der Thüringen-Krise war das Interesse an der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft übersichtlich: Die spannendste Frage schien noch im Januar, ob die Grünen die SPD überholen und so die rot-grüne Koalition umdrehen können.

Ansonsten schien die Sache hanseatisch unaufgeregt: Die Bevölkerung ist zufrieden, die Regierung unter Peter Tschentscher (SPD) beliebt, die Themen sind lokal, bei den Oppositionsparteien waren keine großen Sprünge zu erwarten.

Starke Zivilgesellschaft

Wahl in Hamburg: Schwere Zeiten für das sogenannte bürgerliche Lager

Um Hamburger Politik ging es nicht wirklich. Aber auch die Widrigkeiten der Bundespolitik gaben bei dieser Regionalwahl nicht den Ausschlag, hielten doch etwa die deutschlandweit schwächelnden Sozialdemokraten ihre zwei neuen Bundesvorsitzenden bewusst fern der Hansestadt.

Bei dieser Bürgerschaftswahl berührte die Menschen etwas ganz anderes, und deshalb suchten sie in hoher Zahl die Wahllokale auf: die Morde von Hanau und das thüringische Ministerpräsidenten-Debakel.