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Seit acht Jahren wird im Mordfall Bögerl ermittelt - bisher erfolglos.

Hunderte ungeklärte Morde - Polizei klagt: „Können uns die Leute nicht aus den Rippen schneiden“

Missbraucht und mit dem eigenen Slip erdrosselt: Michaela Eisch wurde gerade mal acht Jahre alt. Noch immer erinnert in München ein Kreuz unweit des Tatorts an der Braunauer Eisenbahnbrücke an das vor mehr als drei Jahrzehnten getötete Mädchen. Der Mörder ist bis heute nicht gefasst worden.

Auch der Fall Maria Bögerl gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Die Bankiersgattin wurde im Mai 2010 im baden-württembergischen Heidenheim an der Brenz entführt.

 Vor über acht Jahren ist Maria Bögerl ermordet worden.

Es gibt weitere Spuren im Mordfall Bögerl

Es ist eines der größten und ungelösten Kapitalverbrechen in Deutschland. Der Mord an der Bankiersfrau Maria Bögerl, der vor achteinhalb Jahren bundesweit für Schlagzeilen sorgte und mehrfach in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY ausgestrahlt wurde. Seit gut einem Jahr ist es ruhig geworden um den Fall. Doch ad acta gelegt hat die Polizei diesen immer noch nicht. „Es gibt nach wie vor Spuren, denen wir nachgehen“, sagt der Pressesprecher der Ellwanger Staatsanwaltschaft, Armin Burger, auf Nachfrage der „Aalener Nachrichten“.

 Seit 1. Oktober leitet Stephan Schlotz das Polizeirevier Ellwangen.

Neuer Revierleiter: „Das ist meine Traum-Dienststelle“

Es ist ein nahtloser Übergang im Ellwanger Polizeirevier: Gerald Jüngel und sein Nachfolger Stephan Schlotz haben sich praktisch die Klinke in die Hand gegeben. Dass eine Stelle so schnell wieder besetzt wird, ist nicht unbedingt üblich. Alles andere wäre in Ellwangen aber auch nur schwer vermittelbar gewesen.

Nun also übernimmt der 37-jährige Schorndorfer die Regie, ist Vorgesetzter von rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zehn davon im Polizeiposten Bopfingen, drei in Tannhausen.

Tatort: Schlangengrube

So war die „Tatort“-Saison 2017/18

Die alljährliche Sommerpause beim Sonntagskrimi steht an. Nach dem Münchner „Tatort“ („Freies Land“) steht am kommenden Sonntag folgt noch ein Rostocker „Polizeiruf 110“ („In Flammen“) im Programm.

Die von Ende August bis Juni laufende Saison 2017/18 beim „Tatort“ ist damit zu Ende - nicht zuletzt wegen der Fußball-WM, die bald alles dominiert.

Während der Sommerpause stehen „Tatort“-technisch wochenlang hauptsächlich Wiederholungen im Programm, wobei es dieses Jahr eine Ausnahme und Unterbrechung gibt: die ...

Tatort

„Tatort“-Jahr 2017: Weniger Leichen, weniger Zuschauer

Beim „Tatort“ sind dieses Jahr lediglich 85 Leichen gezählt worden - ein extremes Minus im Vergleich zum Vorjahr, als es mit 162 Krimi-Toten eine Rekordzahl gab. Die Zählung kommt von der Fan-Seite „Tatort-Fundus.de“.

Am Dienstag - dem Zweiten Weihnachtstag - lief mit der Weimar-Folge „Der wüste Gobi“ der 35. und letzte „Tatort“ des Jahres 2017. Es war der 1040. Krimi der Reihe seit 1970.

Im Schnitt sahen 8,91 Millionen Menschen jede Erstausstrahlung der „Tatort“-Krimis.

Tatort: Hardcore

2017 war das Jahr der „Tatort“-Experimente

Im Oktober zog der „Tatort“ dieses Jahr besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Erst kam ein Münchner Krimi über die Sexfilmbranche, in dem es recht freizügig unter anderem um die Gruppensex-Praktik Bukkake ging.

Eine Woche nach dem „Porno-"Tatort"“ folgte dann Dominik Grafs ambitionierter Stuttgarter RAF-„Tatort“, den manche Experten wie Stefan Aust zu realitätsfern fanden. Eine weitere Woche später war dann mit dem Bremer Ermittler Stedefreund - also Oliver Mommsen - erstmals ein komplett nackter Kommissar zu sehen.

Tatort

„Tatort“: Der Mordfall Börgerl als Vorbild

Der Tatort am Sonntag hatte ein offenes Ende: Am Schluss verhaftete Charlotte Lindholm keinen Täter. Das entspricht dem realen Vorbild, dem Mordfall Bögerl. Die Reaktionen darauf waren deutlich: Viele Zuschauer zeigten sich beispielsweise auf Twitter ausgesprochen unzufrieden mit dem offenen Ende. Doch vielen war nicht bewusst, dass sich der Film an einem wahren Kriminalfall orientiert, der ebenfalls ungelöst ist. Der Tod der Bankiersgattin Maria Bö


Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ist nicht gut drauf.

Was hat der Tatort aus Hannover mit dem "Fall Bögerl" zu tun?

Hannover - Man habe sich durch verschiedene Entführungsfälle inspirieren lassen, so die junge Regisseurin Anne Zohra Berrached, die bei ihrem „Tatort“-Debüt gleich ein starkes Stück liefert.

Tatsächlich sind die Parallelen zum bis heute nicht aufgeklärten Entführungsfall der Bankiersgattin Maria Bögerl aus Heidenheim eindeutig, die im Mai 2010 verschwunden ist und kurz darauf tot aufgefunden wurde. Zeitweise wurden aufgrund von Ermittlungspannen der Polizei Familienmitglieder verdächtigt.


Im Computer von Rainer Wortmann sind 4500 virtuelle Gesichter gespeichert, die der Kriminalhauptkommissar nach Angaben von Zeug

Verbrechern ein Gesicht geben

In Tuttlingen sucht die Polizei einen Enkeltrick-Betrüger. In Reutlingen hat ein Mann die Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamts überfallen. Und in Karlsruhe wird nach einem Tankstellenräuber gefahndet. Drei Fälle, drei Täter – und eine Gemeinsamkeit. In allen drei Fällen setzt die Polizei darauf, den unbekannten Verdächtigen mithilfe eines Phantombilds auf die Spur zu kommen.

Phantombilder geben Verbrechern ein Gesicht, bevor deren Identitä

Massiv waren die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Landgericht Ellwangen beim sogenannten Rockerprozess. Der Leitende Oberstaatsan

Fall Bögerl: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

Auch wenn es eine heiße Spur im Mordfall Bögerl derzeit nicht gibt: „Wir sind weit davon entfernt, das Verfahren einzustellen.“ Das hat Erster Staatsanwalt und Pressesprecher Armin Burger versichert. Es ist bei weitem nicht der einzige, dafür aber der prominenteste Fall, der die Staatsanwaltschaft Ellwangen 2016 beschäftigt hat und bis heute beschäftigt. Deshalb war er bei der bei der Jahrespressekonferenz am Freitag auch Thema.