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 Großfamilie Murad in ihrem Container im Camp Mam Rashan, der gleichzeitig Wohn-, Ess- und Schlafzimmer ist.

Die Heimat der geflohenen Jesiden ist so nah – und doch unerreichbar

Aziza Azo Murad lacht über die Frage, ob sie sich manchmal im Camp langweile. „Wenn Du insgesamt 14 Kinder zu versorgen hast, gibt es keine Langeweile. Da gibt es immer etwas zu tun“, sagt sie: Drei Mahlzeiten am Tag vorbereiten, den Container sauber halten, Wäsche waschen. Auch um den pflegebedürftigen Schwiegervater kümmern sich Aziza Azo Murad und ihre beiden Schwägerinnen. Jetzt gerade machen aber alle Pause, weil der verspätete Besuch aus Deutschland doch noch eingetroffen ist.