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Praktika in Firmen sind in Zeiten von Corona-Pandemie, Lockdown und Homeschooling nur sehr selten möglich. Über mögliche Ausbild

Suche nach Lehrstelle und Bewerber erfordert in Zeiten von Corona und Lockdown auch Fantasie

Susanne Müller-Koberstein will bewusst „positiv in die Zukunft sehen“. Denn die Leiterin der Lindauer Arbeitsagentur weiß: Die Corona-Pandemie mit all ihren Folgen wie Kurzarbeit und Lockdown macht dem Arbeitsmarkt im Landkreis Lindau weiter zu schaffen. Zwar ist im Februar die Arbeitslosigkeit ganz leicht zurückgegangen, beträgt bei aktuell 1675 Betroffenen aber immer noch 3,7 Prozent. Das sind rund ein Drittel mehr Erwerbslose als vor einem Jahr.

 Sie hoffen auf ein baldiges Ende der Einschränkungen wegen Corona: IHK-Regionalvorsitzender Thomas Holderried (rechts) und IHK-

IHK-Vertreter fordern: Das Geld muss bald auf den Konten sein, sonst gibt es Pleiten

Die Stimmung in der heimischen Wirtschaft ist angespannt. Zudem können sich die Unternehmen nicht beim traditionellen Neujahrsempfang der IHK austauschen. LZ-Redakteur Dirk Augustin hat sich deshalb mit Regionalpräsident Thomas Holderried und Regionalgeschäftsführer Markus Anselment unterhalten.

Wie geht es Ihnen?

Anselment: Persönlich geht es mir gut. Aber als Vertreter einer Wirtschaftsorganisation sehe ich durchaus sorgenvoll, was die Pandemie anrichtet.

2020 ist die Arbeitslosigkeit in der Region gestiegen. Nicht nur Corona ist schuld: Der Wandel hat sich schon vorher abgezeichne

Arbeitsmarkt: Corona als „Brandbeschleuniger“

Ein schwieriges Jahr mit großen Herausforderungen - so hat Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aalen, 2020 in der diesjährigen Bilanzpressekonferenz beschrieben.

Um 25,8 Prozent ist die Arbeitslosigkeit 2020 in Ostwürttemberg im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. So gab es im Dezember 2019 noch 7990 Arbeitslose, im Dezember 2020 waren es 10049. Allerdings hat der Strukturwandel laut Zillert schon vor der Pandemie begonnen.

Die Messe war jedes Jahr ein beliebter Treffpunkt für Austausch zwischen Schülern und Betrieben.

Munderkinger Ausbildungsmesse ist alternativlos abgesagt

Bereits zum zehnten Mal würde am Freitag, 22. Januar, der „Regionale Ausbildungstag“ in Munderkingen in und um die Donauhalle stattgefunden. „Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir die beliebte Ausbildungsmesse schweren Herzens abgesagt“, sagt Hauptorganisator Waldemar Schalt.

„Von Beginn an, also bereits seit zehn Jahren, leistet der Regionale Ausbildungstag in Munderkingen und in der gesamten Region einen wichtigen Beitrag, um jungen Menschen einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen“, betont Munderkingens ...

 Wegen Corona konnte das Festival 2020 nicht stattfinden.

So lief 2020 zwischen Bopfingen und dem Ries

Von Januar bis Dezember ist in Bopfingen, dem Ries, zwischen Ipf und Jagst viel passiert ist. Ein kleiner Überblick:

Eger wegen Biber nicht verlegen

In Bopfingen leben rund 70 Biber, manche davon auch an der Eger. Entlang des Flusses verläuft allerdings auch der Abwasserhauptsammler der Stadt – und dieser ist von den geschützten Tieren bereits teilweise unterhöhlt worden. Wenn es nach einem Vorschlag des Regierungspräsidiums Stuttgart geht, ist eine Verlegung des Flusses die Lösung.

 Holger Fedyna leitet seit August die Härtsfeldschule.

Rektor der Härtsfeldschule will so viel Normalität wie möglich schaffen

Seit Anfang August leitet Holger Fedyna als Rektor die Neresheimer Härtsfeldschule (HFS) – Zeit für ein erstes Fazit. Im Gespräch erläutert der neue Schulleiter seinen Umgang mit der Corona-Pandemie, spricht über die ersten Anforderungen und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Herr Fedyna, wie sind Sie an der Härtsfeldschule angekommen?

Aufgrund der Rahmenbedingungen waren die ersten Tage sehr intensiv. Aber mir wurde es trotzdem leicht gemacht, mich hier einzufinden.

Auch der Weihnachtsbaum am Stadtbrunnen soll wieder zur adventlichen Stimmung beitragen.

Bad Wurzacher Schloss und Stadtpfarrkirche werden angestrahlt

In Zeiten der Corona-Pandemie muss sich die Gesellschaft auf einige Änderungen einstellen. Gerade deshalb sei es derzeit wichtig, ein Stück Beständigkeit und Verlässlichkeit zu fördern, teilt der Bad Wurzacher Handels- und Gewerbeverein (HGV) mit.

Aus diesem Grund wollen die Händler auch in diesem Jahr wieder ihre Geschäfte weihnachtlich schmücken, sodass erneut eine besondere Atmosphäre in die Innenstadt einkehrt. Neu ist eine effektvolle Beleuchtung des Bad Wurzacher Schlosses sowie der Stadtpfarrkirche St.

 Masken gibt’s längst wirklich genug. Aber nicht jeder will stets eine tragen.

Coronavirus auf der Ostalb: 150 Neuinfektionen über das Wochenende

Die Gesundheitsbehörde hat über das vergangene Wochenende 150 Neuinfektionen im Ostalbkreis registriert. Damit steigt der Wert der aktiven Fälle um 79 auf 579.

Ebenfalls hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert erneut erhöht. Im Vergleich zum Freitag sind 24 Neuinfektionen hinzugekommen. 146 Menschen sind in den vergangenen sieben Tagen pro 100000 Einwohner positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.

Seit Ausbruch der Pandemie sind im Kreisgebiet 3298 Infizierte registriert worden.

Anders als in den vergangenen Jahren findet die Ellwanger Ausbildungs- und Studienmesse heuer erstmals als digitale Veranstaltun

Jugendliche können ihren Chef beim digitalen Speed-Dating kennenlernen

Die Ellwanger Ausbildungs- und Studienmesse findet am Samstag, 21. November, als virtuelle Veranstaltung im Internet statt. Das haben Oberbürgermeister Michael Dambacher, Landrat Joachim Bläse und der Geschäftsführer der Arbeitsagentur Aalen, Elmar Zillert, in einem Online-Pressegespräch erklärt. 37 Unternehmen und Organisationen werden sich den künftigen Auszubildenden auf einer Internet-Plattform präsentieren. Bis zum Start wollen die Ausrichter aber noch weitere Unternehmen anwerben.

 Eine Zunahme bei den Berufsausbildungsstellen ist im Ausbildungsbezirk Ostwürttemberg vor allem in den Bereichen Bau, Architekt

Corona hinterlässt im Ausbildungsjahr nur leichte Spuren

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aalen, Elmar Zillert, ist froh, dass der Ausbildungsmarkt in Ostwürttemberg von den Auswirkungen der Pandemie nicht so stark betroffen ist wie zunächst vermutet. „Der Start des Beratungsjahres im September 2019 und die Entwicklungen bis zum Beginn des Lockdown konnten vieles kompensieren.

Ich bin überzeugt, dass wir die wahren Auswirkungen der letzten Monate und die noch kommenden Einschränkungen erst im kommenden Jahr spüren werden.