Suchergebnis

Danny Fenster und Bill Richardson

US-Journalist Danny Fenster in Myanmar wieder frei

Der seit fünfeinhalb Monaten in Myanmar inhaftierte und erst vor wenigen Tagen zu elf Jahren Haft verurteilte US-Journalist Danny Fenster ist überraschend freigelassen worden.

Der 37-Jährige sei nach einem «privaten humanitären Besuch» des ehemaligen US-Diplomaten Bill Richardson in dem Krisenland und persönlichen Verhandlungen mit Junta-Chef Min Aung Hlaing aus der Haft gekommen, hieß es am Montag in einer Mitteilung. «Dies ist der Tag, von dem man hofft, dass er kommt, wenn man diese Arbeit tut», erklärte Richardson, der in der ...

Insein-Gefängnis Yangon

Neue Anklagen gegen US-Journalist in Myanmar

Gegen einen unter der Militärherrschaft in Myanmar festgenommenen amerikanischen Journalisten ist Anklage in zwei weiteren Punkten erhoben worden.

Der seit fünfeinhalb Monaten inhaftierte Danny Fenster, ein leitender Redakteur des englischsprachigen Magazins «Frontier Myanmar», müsse sich nun auch wegen Terrorismus und Aufruhrs vor Gericht verantworten, sagte sein Anwalt Than Zaw Aung am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Ihm drohe damit eine lebenslange Haftstrafe.

Myanmar

UN: Humanitäre Hilfe für Myanmar

Myanmar steht den Vereinten Nationen zufolge vor einer schweren humanitären Krise. Gründe dafür seien der Militärputsch und die Corona-Pandemie. Bereits jetzt benötigten in dem südostasiatischen Land drei Millionen Menschen humanitäre Hilfe, teilte das UN-Nothilfebüro (OCHA) mit.

Besonders betroffen seien Familien in Großstädten wie Yangon und Mandalay sowie Menschen in Konfliktregionen im Südosten und im Westen des Landes. Mehr als 220.

UN-Vollversammlung

UN-Generaldebatte endet ohne Beitrag von Afghanistan

Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung ist ohne Beiträge Afghanistans und Myanmars zu Ende gegangen. Nach sechs Tagen voller Reden und Nebenveranstaltungen schloss die 76. Generaldebatte am Montag mit der Ansprache des Vertreters von Osttimor.

Die eigentlich für Montag angekündigten Reden von Vertretern Afghanistans und Myanmars waren zuvor ausgefallen. Die jeweiligen UN-Vertretungen der Länder hatten darum gebeten, von der Rednerliste gestrichen zu werden.

Angriff auf Myanmars UN-Botschafter vereitelt

Männer wollten offenbar Myanmars UN-Botschafter verletzen

Wegen einer mutmaßlich geplanten Attacke auf den Ständigen Vertreter Myanmars bei den Vereinten Nationen sind in den USA zwei Männer festgenommen worden. Beide seien Staatsangehörige Myanmars und hätten in New York gewohnt, teilte die New Yorker Staatsanwaltschaft mit.

Den 28 und 20 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, dass sie den Botschafter schwer verletzen oder töten wollten. Beide wurden am Freitag erstmals einem Richter vorgeführt.

Militärputsch

Myanmars Militärführung will Neuwahlen erst 2023

Nach dem Putsch des Militärs in Myanmar soll es in dem südostasiatischen Land erst im August 2023 Neuwahlen geben. Juntachef Min Aung Hlaing kündigte in einer langen Fernsehansprache am Sonntag an, dass der Ausnahmezustand bis dahin verlängert werde.

Die Junta teilte außerdem mit, dass Min Aung Hlaing zum Premierminister einer «Übergangsregierung» ernannt wurde. Das Militär hatte genau ein halbes Jahr zuvor, am 1. Februar dieses Jahres, die Macht ergriffen.

General

Myanmar: Militär erklärt Wahlergebnis offiziell für nichtig

Die Militärjunta in Myanmar hat knapp sechs Monate nach ihrem Putsch das Ergebnis der Parlamentswahl vom November 2020 offiziell für ungültig erklärt.

Die Anfang Februar gestürzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi hatte die Wahl mit ihrer Partei «Nationale Liga für Demokratie» (NLD) klar gewonnen. Größere Unregelmäßigkeiten waren von Beobachtern nicht festgestellt worden. Die Generäle hatten das Resultat aber angezweifelt und angeblichen Betrug als Grund für den Putsch genannt.

Myanmar

Nach dem Putsch jetzt massive Corona-Welle in Myanmar

Fünf Monate nach dem Militärputsch in Myanmar kämpft das Krisenland gegen seine bisher schwerste Corona-Welle.

Am Mittwoch meldete das Gesundheitsministerium eine Rekordzahl von fast 4000 Neuinfektionen und 57 Todesfällen in Verbindung mit Covid-19 - jedoch wird befürchtet, dass die wahren Zahlen noch viel höher sind. Eines der größten Probleme ist das Misstrauen der Menschen in das staatliche Gesundheitssystem, das jetzt von der Junta geführt wird.

Proteste in Myanmar

„Blumenstreik“ zu Aung San Suu Kyis Geburtstag in Myanmar

In Myanmar haben am Samstag zahlreiche Menschen zum Zeichen ihrer Unterstützung für die entmachtete und festgesetzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit Blumen im Haar demonstriert.

Anlass für den landesweiten sogenannten «Blumenstreik» war der 76. Geburtstag der beliebten Politikerin, die sich meist mit frischen Blumen im Haar präsentiert, wie örtliche Medien berichteten.

«Ich möchte, dass sie weiß, wie sehr die Menschen sie lieben», sagte die Demonstrantin Yin Yin in der größten Stadt Yangon der Deutschen ...

Aung San Suu Kyi

Verfahren gegen Aung San Suu Kyi in Myanmar begonnen

In Myanmar hat am Montag der Prozess gegen die entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi begonnen. Die Justiz wirft der 75-Jährigen ein halbes Dutzend Vergehen vor.

Die Friedensnobelpreisträgerin sitzt seit dem Militärputsch von Anfang Februar im Hausarrest.

Seither wurden immer neue Vorwürfe gegen sie erhoben. Beobachter und Menschenrechtsexperten vermuten, dass die Junta die beliebte Politikerin durch die Verfahren langfristig zum Schweigen bringen will.