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Die letzten Meter

UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

Der Internationale Gerichtshof hat Myanmar zum sofortigen Schutz der muslimischen Rohingya-Minderheit vor einem Völkermord verpflichtet.

In seinem ersten Urteil im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar ordnete das höchste Gericht der Vereinten Nationen am Donnerstag in Den Haag Sofortmaßnahmen an. Myanmar müsse „alles in seiner Macht Stehende“ tun, um einen Völkermord an den noch im Land lebenden 600.000 muslimischen Rohingya zu verhindern.

John le Carré

Olof-Palme-Preis für John le Carré

Der britische Schriftsteller und Spionageexperte John le Carré erhält den schwedischen Olof-Palme-Preis. Er werde „für seine engagierte und humanistische Meinungsbildung in literarischer Form in Bezug auf die Freiheit des Einzelnen und die Schicksalsfragen der Menschheit“ geehrt, teilte die Jury am Freitag mit.

Der 88 Jahre alte Autor, der bürgerlich David Cornwell heißt, bekommt den Preis für das Jahr 2019 am 30. Januar in einer feierlichen Zeremonie in Stockholm verliehen.

Völkermord-Klage: Aung San Suu Kyi verteidigt Militärs

Die Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Myanmars, Aung San Suu Kyi, hat in Den Haag ihr Land gegen Völkermord-Vorwürfe verteidigt. Von Völkermord könne keine Rede sein. Die Beschuldigungen seien „irreführend“. Die Klage wurde von Gambia eingereicht, einem Staat in Westafrika mit muslimischer Mehrheit. Gambia wirft Myanmar wegen der Gewalttaten der Militärs gegen die Rohingya-Minderheit Völkermord vor. Die Regierungschefin rechtfertigte jedoch das Vorgehen.

Aung San Suu Kyi weist Völkermord-Klage zurück

Im Völkermord-Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof hat Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi Vorwürfe gegen ihr Land entschieden zurückgewiesen. Die Beschuldigungen seien „irreführend und unvollständig“, betonte die Friedensnobelpreisträgerinvor dem höchsten UN-Gericht in Den Haag. Gambia hatte Klage eingereicht und Myanmar wegen der Gewalttaten der Militärs gegen die muslimische Rohingya-Minderheit Völkermord vorgeworfen. Aung San Suu Kyi rechtfertigte aber das Vorgehen.

Die letzten Meter

Völkermord-Klage: Suu Kyi verteidigt Militärs von Myanmar

Schmal, fast zerbrechlich wirkt Aung San Suu Kyi, als sie vor die höchsten Richter der Vereinten Nationen tritt. Die Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Myanmars verteidigt am Mittwoch in Den Haag ihr Land gegen Völkermord-Vorwürfe.

Die dunklen Haare hat sie hinterm Kopf zusammengebunden und mit rosafarbenen Blumen geschmückt. Die 74-Jährige spricht mit fester Stimme. Ihre Botschaft ist unmissverständlich. Von Völkermord könne keine Rede sein.

Aung San Suu Kyi

Aung San Suu Kyi verfolgt Völkermord-Klage gegen Myanmar

Im Beisein der Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat vor dem Internationalen Gerichtshof ein Völkermord-Verfahren gegen ihr Land Myanmar begonnen.

Gambia beschuldigte Myanmar am Dienstag des Völkermordes an der muslimischen Minderheit der Rohingya und forderte Sofortmaßnahmen gegen das Land. Äußerlich unbewegt verfolgte die Regierungsschefin in der ersten Reihe des Gerichts im Den Haager Friedenspalast die Anschuldigungen.

 Atomwaffen bringen keine größere Sicherheit, sondern machen die Welt gefährlicher: Thomas Wipf.

Mit Rache kann es keinen dauerhaften Frieden geben

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Darin sind sich die Vertreter der verschiedenen Weltreligionen einig. Doch welchen Beitrag können die Religionen leisten, um positiven Frieden zu erreichen? Dieser Frage gingen sie beim Welttreffen „Religions for Peace“ in Lindau nach. Dabei waren sie sich einig, dass Versöhnung eine wichtige Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden ist. Dazu gehört der Verzicht auf Rache.

Einig sind sich die Religionsführer auch darin, dass sie sich gemeinsam noch mehr für den Frieden einsetzen ...

Jürgen Bader, stellvertretender VHS-Leiter, und Barbara Brodt-Geiger, VHS-Leiterin präsentieren des neue Programm für den Herbst

Volkshochschule Weingarten erweitert mehr digitales Lernangebot

Mit insgesamt 409 Veranstaltungen startet die Volkshochschule (VHS) Weingarten in den Herbst und Winter 2019. Das gedruckte Programm ist seit dem 11. Juli in der Weingartener Bücherei, in Ämtern und im Einzelhandel erhältlich.

Neben einem neuen Logo, das das bisherigen mit dem des Deutschen Volkshochschulverbands kombiniert, liegt der inhaltliche Schwerpunkt des Programm auf den digitalen Lernwelten, VHS in Europa sowie VHS international.

Monsun

Mehr als 150 Menschen sterben bei Monsunregen in Südasien

Der heftige Monsunregen in Südasien hat schon mehr 150 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Toten wurden bislang aus Nepal gemeldet: In dem Himalaya-Staat fielen laut Polizei bislang mindestens 65 Menschen Überschwemmungen und Erdrutschen zum Opfer.

Auch in Indien, Bangladesch und Pakistan brachten die Unwetter Tod und Zerstörung. In Nepal erfassten die starken Regenfälle 30 der 77 Bezirke, darunter auch die Hauptstadt Kathmandu, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Wa Lone und Kyaw Soe Oo nach ihrer Freilassung

Frei nach 511 Tagen: Myanmar begnadigt Reporter

Nach 511 Tagen Haft endlich frei: In Myanmar haben zwei Reporter der internationalen Nachrichtenagentur Reuters ihr Gefängnis verlassen dürfen.

Die beiden Journalisten Kyaw Soe Oo (29) und Wa Lone (33) wurden heute in der ehemaligen Hauptstadt Rangun vorzeitig begnadigt. Familie und Freunde nahmen sie mit großem Jubel in Empfang. Die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi reagierte damit auch auf internationalen Druck.