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Myanmar: Militär erklärt Wahlergebnis offiziell für nichtig

Die Militärjunta in Myanmar hat knapp sechs Monate nach ihrem Putsch das Ergebnis der Parlamentswahl vom November 2020 offiziell für ungültig erklärt.

Die Anfang Februar gestürzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi hatte die Wahl mit ihrer Partei «Nationale Liga für Demokratie» (NLD) klar gewonnen. Größere Unregelmäßigkeiten waren von Beobachtern nicht festgestellt worden. Die Generäle hatten das Resultat aber angezweifelt und angeblichen Betrug als Grund für den Putsch genannt.

Myanmar

Nach dem Putsch jetzt massive Corona-Welle in Myanmar

Fünf Monate nach dem Militärputsch in Myanmar kämpft das Krisenland gegen seine bisher schwerste Corona-Welle.

Am Mittwoch meldete das Gesundheitsministerium eine Rekordzahl von fast 4000 Neuinfektionen und 57 Todesfällen in Verbindung mit Covid-19 - jedoch wird befürchtet, dass die wahren Zahlen noch viel höher sind. Eines der größten Probleme ist das Misstrauen der Menschen in das staatliche Gesundheitssystem, das jetzt von der Junta geführt wird.

Proteste in Myanmar

„Blumenstreik“ zu Aung San Suu Kyis Geburtstag in Myanmar

In Myanmar haben am Samstag zahlreiche Menschen zum Zeichen ihrer Unterstützung für die entmachtete und festgesetzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit Blumen im Haar demonstriert.

Anlass für den landesweiten sogenannten «Blumenstreik» war der 76. Geburtstag der beliebten Politikerin, die sich meist mit frischen Blumen im Haar präsentiert, wie örtliche Medien berichteten.

«Ich möchte, dass sie weiß, wie sehr die Menschen sie lieben», sagte die Demonstrantin Yin Yin in der größten Stadt Yangon der Deutschen ...

Aung San Suu Kyi

Verfahren gegen Aung San Suu Kyi in Myanmar begonnen

In Myanmar hat am Montag der Prozess gegen die entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi begonnen. Die Justiz wirft der 75-Jährigen ein halbes Dutzend Vergehen vor.

Die Friedensnobelpreisträgerin sitzt seit dem Militärputsch von Anfang Februar im Hausarrest.

Seither wurden immer neue Vorwürfe gegen sie erhoben. Beobachter und Menschenrechtsexperten vermuten, dass die Junta die beliebte Politikerin durch die Verfahren langfristig zum Schweigen bringen will.

Proteste in Myanmar

UN warnen vor Eskalation in Myanmar

Die Vereinten Nationen haben vor einer weiteren Eskalation der Gewalt im Krisenland Myanmar gewarnt.

Vier Monate nach dem Militärputsch deuteten Berichte auf eine militärische Aufrüstung hin, insbesondere im Bundesstaat Kayah im Osten und im Bundesstaat Chin im Westen des Landes, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet. Die Armee gehe mit schweren Waffen und Luftangriffen gegen bewaffnete Gruppen, aber auch gegen Zivilisten vor.

Militärflugzeug abgestürzt

Myanmar: Mehrere Tote bei Absturz von Militärflugzeug

Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Krisenland Myanmar sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich in der Nähe der zweitgrößten Stadt Mandalay im Zentrum des Landes ereignet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur.

Unter den Opfern sei auch ein prominenter buddhistischer Mönch, der von Junta-Führer Min Aung Hlaing sehr verehrt werde, berichtete die Zeitung «The Irrawaddy».

Die anderen Opfer seien ein weiterer Mönch, fünf Soldaten sowie fünf Spender, die den Bau eines ...

Proteste in Myanmar

Medien: Etwa zwanzig Tote bei Zusammenstößen in Myanmar

Bei Zusammenstößen mit Soldaten der Militärjunta im Süden Myanmars sind Medien zufolge etwa zwanzig Zivilisten getötet worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Delta News.

Die Auseinandersetzungen hätten im Ort Hlay Swel in der Reis-Anbauregion Ayeyarwady begonnen, als ein führendes Gemeindemitglied von Junta-Kräften festgenommen und vor den Augen der Einwohner misshandelt worden sei, sagte eine Augenzeugin der Deutschen Presse-Agentur am Telefon.

Aung San Suu Kyi

Myanmar: Aung San Suu Kyi trifft erstmals ihre Anwälte

Die unter Hausarrest gestellte Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, hat am Montag erstmals seit dem Militärputsch von Anfang Februar Zugang zu ihren Anwälten bekommen.

Vor einem persönlichen Gerichtstermin in der Hauptstadt Naypyidaw habe die 75-Jährige in einem gesonderten Raum eine halbe Stunde Zeit bekommen, um sich mit ihrem Verteidigungsteam zu beraten, sagte der Anwalt Thae Maung Maung der Deutschen Presse-Agentur. «Sie ist bei guter Gesundheit», erklärte der Jurist.

Gefechte in Myanmar

Myanmar: 20 Tote bei Gefechten - 125.000 Lehrer suspendiert

Im Süden Myanmars sind mindestens 20 Mitglieder der Junta-Streitkräfte bei Gefechten mit Gegnern ums Leben gekommen.

Sie seien am Sonntag im Ort Moe Bye nahe der Grenze zwischen den Staaten Shan und Kayah getötet worden, als Widerstandskämpfer eine Polizeistation eingenommen hätten, berichteten mehrere örtliche Medien. Vier Polizisten seien in Gewahrsam genommen worden.

Seit dem Putsch der Generäle in dem südostasiatischen Land (ehemals Birma) Anfang Februar geht die neue Führung hart gegen Gegner vor.

Protest in Myanmar

Proteste gegen Militärs in Myanmar reißen nicht ab

Mehr als drei Monate nach dem Putsch in Myanmar haben Tausende Menschen ihre Proteste gegen die Militärregierung fortgesetzt.

«Heute sind es 100 Tage seit dem Putsch, und das Land stirbt unter der Kontrolle von (Junta-Chef) Min Aung Hlaing, der nie an unsere Bevölkerung denkt», sagte Demonstrant Kyaw Theht am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur bei Protesten in der Großstadt Yangon. Auch in anderen Städten wie Mandalay oder Dawei gingen wieder Menschen für Freiheit und Demokratie auf die Straßen.