Suchergebnis

Atomkraftwerk

IAEA: Klimaziele sind ohne Atomkraft unerreichbar

Ein Erreichen der globalen Klimaziele ist nach Überzeugung des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, ohne Atomkraft praktisch ausgeschlossen.

Insofern sei das für 2022 beschlossene Ende der Kernenergie in Deutschland politisch legitim, aber in Bezug auf das Klima und das Zwei-Grad-Ziel nicht wissenschaftlich begründbar.

„Die wissenschaftliche Tatsache ist, dass Atomkraftwerke einen extrem geringen Kohlendioxid-Ausstoß verursachen“, sagte Grossi der Deutschen Presse-Agentur in Wien.

Thorsten Glauber spricht

Bayern will Endlagersuche mit eigener Kommission begleiten

Die seit Jahren politisch umstrittene Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland wird im Freistaat künftig durch eine eigene Kommission begleitet. Kernaufgabe des neuen „Bayerischen Begleitgremiums Endlagersuche“ sei es, das Suchverfahren kritisch zu hinterfragen und die Interessen der betreffenden Regionen zu bündeln, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Freitag in München. Die Kommission bilden demnach zunächst Vertreter der Bezirksregierungen, des Umweltministeriums und des Landesamts für Umwelt.

 Kleine Gemeinden wie Emeringen sollen sich nur begrenzt entwickeln.

Landrat protestiert gegen Entwicklungs-Begrenzung für kleine Gemeinden: „Dann sterben die Orte“

Ein Vorhaben der Verwaltung des Regionalverbandes Donau-Iller hat deutlichen Protest ausgelöst, vor allem von Alb-Donau-Landrat Heiner Scheffold. Laut Planung soll es 25 kleinen Gemeinden in der Region künftig untersagt werden, größere Wohn- und Gewerbeflächen auszuweisen. Bürgermeister betroffener Gemeinden kritisieren die Planungen ebenfalls. Am größten wäre die Betroffenheit im Alb-Donau-Kreis, der Entwicklungsstopp soll aber auch im Kreis Biberach wirksam werden.

Landet Atommüll in der Region?

So will die Donau-Iller-Region ein Atommüll-Endlager verhindern

„Atommüll? Nein – danke!“ Die Region ist noch nicht aus dem Schneider, sondern weiter im Rennen um ein Endlager für den radioaktiven Müll, der in den deutschen Atomkraftwerken angefallen ist und noch anfällt. Die Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. Der Regionalverband Donau-Iller ist nun der Auffassung: Soweit kommt es nicht.

Karten auf dem Tisch Der vor allem für überregionale Planungen zuständige Verband hat am Dienstag seine Karten auf den Tisch gelegt und aufgezeigt, warum ein Endlager in der Region aus seiner Sicht ...

Suche nach Atomendlager

Atommüll: Bundesamt warnt vor „Wegducken“

Der Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König, hat die Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager einen langen und steinigen Weg genannt. „Aber er ist leider ohne ernsthafte Alternativen“, sagte König der Deutschen Presse-Agentur.

Er verglich die Suche mit einer Gipfelbesteigung. Zur Frage, was dabei die schwierigsten Herausforderungen seien, sagte König: „Dass die Seilschaft auch bei schwierigen Wetterverhältnissen zusammen bleibt und ganz wesentlich, dass die Kondition ausreicht.

Debatte um Atommüll-Endlager

Suche nach Atomendlager: Gorleben raus - aber Ärger bleibt

Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen als Symbol für die Anti-Atomkraftbewegung ist zwar raus bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager - sorgt aber weiter für Streit.

Grund sind Aussagen des Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wolfram König. Er hatte es in der „Süddeutschen Zeitung“ als problematisch bezeichnet, dass Gorleben schon im ersten Schritt der Suche, noch vor einer Beteiligung der Öffentlichkeit, rausgefallen sei.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern

Atommüll und Nationalpark: Söder will mit Tschechien reden

Deutschlands ältester Nationalpark soll größer werden - um gut 600 Hektar. Zum 50. Jahrestag der Eröffnung hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Informationszentrum in Neuschönau (Landkreis Freyung-Grafenau) besucht und die vom Ministerrat beschlossene Erweiterung offiziell verkündet. Der Nationalpark Bayerischer Wald sei ein Schatz, den es zu schätzen und zu schützen gelte, sagte er. Zur Debatte um mögliche Standorte für ein Atommüll-Endlager sagte Söder, es gebe wohl geeignetere Orte als einen Waldnationalpark.

Podcast: Die schwierige Suche nach einem Atommüll-Endlager- auch in der Region

Im SZ-Podcast „Die Leitung steht“ diskutieren die Chefredakteure von „Schwäbischer Zeitung“ (Hendrik Groth) und „Südwestpresse“ (Ulrich Becker) über den möglichen neuen Parteivorsitzenden bei der CDU.

Außerdem geht es um die Corona-Politik und die Frage, ob große Veranstaltungen derzeit stattfinden sollten oder lieber nicht. Die beiden Gesprächspartner sprechen auch darüber, dass neue Atommüll-Endlager geplant sind und wo diese entstehen könnten.

Auch große Teile des Schwarzwald-Baar-Kreises würden sich grundsätzlich für die Anlage eines Endlager für hochradioaktive Abfäll

Kreis taugt für Atommüll-Endlager

Es soll der erste Meilenstein auf dem Weg zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland sein: der Zwischenbericht Teilgebiete. Große Teile des Landkreises Schwarzwald-Baar bieten demnach die Voraussetzungen für ein solches Endlager.

Auf der interaktiven Karte der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist der Bereich orange markiert: Die Farbe signalisiert, dass hier kristallines Wirtsgestein vorhanden und das Gebiet damit grundsätzlich für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle geeignet sei.

Atommüll-Endlager auch in der Region?

Atommüll-Endlager auch in der Region?

Könnten Sie sich vorstellen in der Nähe eines Endlagers zu wohnen, in dem haufenweise radioaktive Abfälle gelagert werden? Für manche Menschen wird das wohl Mitte des Jahrhunderts Realität werden. Ein neues Endlager für Deutschlands Atommüll muss her. Und es muss bestimmte Bedingungen erfüllen, um sicher zu sein. Welche Standorte in Frage kommen hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung untersucht – auch in unserer Region