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 Tochter Sina hilft ihrer Mutter Kerstin Stöckler und hat Schilder für das offene Atelier gestaltet.

Vom Zeitungsfetzen zum Holzbalken

Bei der Aktion „Offene Ateliers“ am kommenden Wochenende präsentiert die Bildhauerin Kerstin Stöckler ihre Ausstellung „Stillstand“. Entgegen des ersten Eindrucks zur Bedeutung des Titels hat sich bei der Altshauser Künstlerin aber einiges getan. Rund 20 neue Werke präsentiert sie im Atelier in der Hauptstraße 49.

Die regionalen Mitglieder des Internationalen Bodensee Clubs hätten eigentlich schon im Mai ihre Ateliers gezeigt, mussten den Termin aber wegen der Corona-Pandemie auf Ende Juni verschieben.

 Das sind die Vorstandsmitglieder und Beiräte des Kunstvereins (v.l.): Anja Jelly, Edith Griebel, Andreas Ruess, Silke Nowak, Ur

Skulptur von Robert Schad soll in den Besitz der Stadt übergehen

Ein positives Bild des vergangenen Vereinsjahrs haben die Vorsitzende Regine Dichmann und die Vorstandsmitglieder bei der Hauptversammlung des Kunstvereins Bad Saulgau gezeichnet. Als gewichtiges Vorhaben der aktuellen Saison gilt die Beteiligung des Vereins am Kauf einer Schad-Skulptur, die vom Plenum gebilligt wurde.

In ihrem Blick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtete Regina Dichmann von drei Kunstfahrten, die zu spannenden Ausstellungen mit Werken von Sepp Mahler in Ehingen, Jakob Bräckle in Biberach sowie Willi ...

Wolfgang Raiser (links) lässt sich von Gerold Jäggle erklären, wie er den Kopf von Martin Walser aus Wachs geformt hat.

Jäggles Kunst lädt zum Entdecken ein

Viele Gäste haben am Freitagabend der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Alte Posthalterei in Mengen beigewohnt und sich das Wirken und Schaffen des Ertinger Künstlers Gerold Jäggle näher bringen lassen. Damit haben sie laut Ulla Mross, die die Einführung übernahm, bereits einen Wunsch Jäggles an die Betrachter seiner Werke erfüllt: neugierig sein. Sich auf Neues einzulassen und bereit sein, für Entdeckungen auch Hürden zu nehmen, könnten dann weitere Schritte sein.

 Der Ertinger Künstler Gerold Jäggle stellt im Stadtmuseum in Mengen aus. Sein Skizzenbuch zum Brezeltisch bringt er auch mit.

Von Brezeln, Kanaldeckeln und Youtube

Den Stier, der mit einem Mann vor der Rinderunion in Herbertingen steht, kennt jeder vom Vorbeifahren. Er wurde genauso vom Ertinger Künstler Gerold Jäggle geschaffen wie die Spiralnudel aus Edelstahl vor dem Nudelhaus in Ennetach, die Stationen des Herbertinger Kreuzwegs oder die Narrenbrunnen in Riedlingen und Rottenburg. Seine kleineren Stiermodelle, keltische Güsse und Holzschnitte sind ab dem kommenden Wochenende im Stadtmuseum Alte Posthalterei in Mengen zu sehen.

Simon Kaminski (links weißen Hemd) war mit der Familie zur Vernissage nach Mochental gekommen, wo die Werke seines Vaters zu seh

Ausstellungseröffnung: Moderne Interpretation barocker Deckengemälde

Max Kaminski gilt als einer der herausragendsten Malerpersönlichkeiten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Umso glücklicher war Galerist Ewald Schrade, Werke aus dessen letzter großer Schaffensperiode, die sich mit Interpretationen der Deckenfreskos des Schaezler-Palais in Augsburg befassen, in Mochental präsentieren zu dürfen. Er hat Kaminski, der im Januar 2019 verstorben ist, seit vielen Jahren im Galerieprogramm, sowohl in Karlsruhe als auch Mochental.

 Für einen kreativen Mensch im Atelier gibt es keinen Stillstand: Gerhard Langenfeld.

Gerhard Langenfeld vereint Wohnen und Arbeiten

Gerhard Langenfeld ist einer der meistbeachteten Künstler im Landkreis. Mit seinen Arbeiten ist er zurzeit in mehreren Ausstellungen auch außerhalb der Region vertreten. 2015 wurde er zum sechzigsten Geburtstag in der Kreisgalerie mit einer Einzelausstellung geehrt. Seit zwei Jahren wohnt er mit seiner Familie im neu gebauten Haus in Bondorf, das Wohnen und Arbeiten im Atelier verbindet. Bei einem Atelierbesuch öffnete der gebürtige Saulgauer sein Refugium, in dem seine Bilder entstehen, ihn aber auch umgeben und beim Reflektieren und ...

 Sie sind von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt worden (von links): Christian Haug (Schatzmeister), Friederike Ivanov

Kulturgemeinde Wangen hat einen zweiten Vorsitzenden

Die Wahl des Vorstandes der Kulturgemeinde Wangen hat die Bestätigung der bisherigen Verantwortlichen und eine Überraschung gebracht. Hajo Fickus, schon immer eng mit dem Verein und seiner Programmgestaltung verbunden, komplettiert seit Donnerstagabend den Vorstand als zweiter Vorsitzender.

Der Kreis der zur Hauptversammlung erschienenen Mitglieder war mit 20 Personen zwar sehr klein, aber dafür war der der Rückblick auf das im vergangenen Jahr und die Vorschau auf zu Erwartendes umso imposanter.

Der Waldseer Maler Richard W. Allgaier bereitet derzeit seine Ausstellung im Kornhaus vor.

Museum im Kornhaus ehrt Richard Allgaier und Rupert Leser

Mit dem Maler Richard W. Allgaier und dem 2017 verstorbenen Fotografen Rupert Leser ehrt der Museums- und Heimatverein in diesem Jahr zwei Waldseer Künstler, die über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus bekannt sind. Eröffnet wird das neue Ausstellungsjahr im Museum im Kornhaus am Donnerstag, 28. März, mit der Schülerausstellung. Den Schlusspunkt setzt der Kunstpädagoge Thomas Volkwein im Herbst mit Malerei und Zeichnung.

Das historische Kornhaus beendet kommende Woche seinen Winterschlaf.

 Daniel Erfle, Thorax IV, 2017, Papierriss.

Papierplastiken und Papierrisse

Die Ausstellung mit dem Bildhauer Daniel Erfle „Dazwischen in-zwischen zwischen-durch“ zeigt im Foyer des Landratsamtes von Donnerstag, 14. März, bis zum 18. April Papierplastiken und Papierrisse.

Daniel Erfle arbeitet seit 1998 vornehmlich mit dem Material Papier. Durch Reißen des Papiers entwickelt er räumliche und raumgreifende Objekte. Seine Plastiken sind gedreht, gewölbt, gebogen und scheinen schwerelos im Raum zu schweben. Ihre Formen beflügeln die Phantasie und entfalten auf die Betrachter den Eindruck und das Gefühl von ...

 Diese Künstler öffnen ihr Ateliers: D. A. Marbach (vorne links), Reiner Anwander, Hendrike Kösel, Ulla Mross sowie Kerstin Stöc

Mit Künstlern entspannt ein Schwätzchen halten

In diesem Jahr finden die Tage der offenen Ateliers zum 8. Mal statt. Kunstfreunde sollten sich den 20. und 21. Oktober vormerken, um einer Reihe von Künstlern aus Bad Saulgau und Umgebung über die Schulter zu schauen. Der Teilnehmerkreis hat sich etwas verringert. Doch die Möglichkeit, mit den Künstlern in entspannter Atmosphäre ein Schwätzchen zu halten, zu diskutieren und ihre Arbeitsweise näher in Augenschein zu nehmen, ist immer einen Atelierbesuch wert.