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Bundeswehr in Mali

Anschlag auf deutsche Blauhelme in Mali: 13 Verletzte

Ein Selbstmordattentäter hat im westafrikanischen Mali eine Patrouille deutscher UN-Soldaten angegriffen und dabei 13 Menschen verletzt.

Der Angreifer zündete um 6.28 Ortszeit eine Autobombe gegen die noch stehenden Fahrzeuge und ihre Besatzungen, wie das Einsatzführungskommando den Obleuten im Bundestag mitteilte. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte, von 12 verwundeten Deutschen seien drei schwer verletzt, einer davon wurde noch operiert.

Assimi Goita

Paris setzt Mali unter Druck - Militär-Koop ausgesetzt

Frankreich setzt seine gemeinsamen militärischen Einsätze mit Mali zeitweise aus und verstärkt damit den Druck auf den Krisenstaat.

Nach dem jüngsten Putsch müsse es «Garantien» für den politischen Übergang in dem westafrikanischen Land geben, forderte das Verteidigungsministerium in Paris. Die Tageszeitung «Le Parisien» nannte den in der Nacht zum Freitag angekündigten Schritt eine «ernsthafte Warnung an Bamako». Auch Beratungsmissionen werden temporär von Paris ausgesetzt.

Macron

Frankreich setzt Militäroperationen mit Mali temporär aus

Frankreich will seine gemeinsamen militärischen Operationen mit Mali nach dem jüngsten Putsch in dem Krisenstaat zeitweise aussetzen.

Man warte auf Garantien für den politischen Übergang, hieß es in einem Schreiben des französischen Verteidigungsministeriums, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. Auch Beratungsmissionen sollen temporär ausgesetzt werden.

Das Militär in Mali hatte vergangene Woche die Übergangsregierung entmachtet, die bis zur Präsidentschaftswahl 2022 im Amt sein sollte.

Malis Putschistenführer übernimmt Präsidentenamt

Ecowas suspendiert Mali - und fordert zivilen Staatschef

Die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas hat die Mitgliedschaft des Krisenstaats Mali vorerst ausgesetzt - zwei Tage nachdem sich Putschistenführer Assimi Goïta zum neuen Übergangspräsidenten ausrufen ließ.

Ecowas fordere «die sofortige Ernennung eines neuen zivilen Staatschefs», hieß es in einer Mitteilung am späten Sonntagabend. Die Wirtschaftsgemeinschaft hatte im benachbarten Ghana einen Krisengipfel abgehalten.

Eine neue Übergangsregierung - bestehend aus Vertretern der Zivilgesellschaft und der Armee - ...

Assimi Goïta

Putschistenführer übernimmt in Mali Präsidentenamt

Im westafrikanischen Krisenstaat Mali hat sich Putschistenführer Assimi Goïta zum neuen Übergangspräsidenten ausrufen lassen. Das Verfassungsgericht in der Hauptstadt Bamako übertrug dem 38 Jahre alten Oberst am Freitagabend (Ortszeit) die Amtsgeschäfte.

Goïta hatte im vergangenen August einen Militärputsch geführt, der den gewählten Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta stürzte. Anfang der Woche zwang das Militär auch den bisherigen Interimspräsidenten Bah N'Daw und Premierminister Moctar Ouane zum Rücktritt.

Bah NDaw

Putschversuch in Mali: Empörung, Chaos und viele Fragen

Es fühlt sich an wie ein Déjà-vu. Soldaten in Mali nehmen den Staatschef fest und bringen ihn in ein Militärcamp. So will die Armee ihre Interessen durchsetzen und sich Führungspositionen in der Regierung sichern.

Es passierte in der Nacht zum Dienstag - und auch vor neun Monaten, im August 2020.

Wenige Stunden nachdem Malis Übergangspräsident Bah N'Daw und Ministerpräsident Moctar Ouane am Montag ein neues Kabinett ernannten, wurden sie festgenommen und in ein Militärcamp in Kati 15 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt ...