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Eine Statue der Justitia

Belgisches Gericht beginnt Prozess zu vereiteltem Anschlag

Rund zweieinhalb Jahre nach einem vereitelten Sprengstoffanschlag auf eine Großkundgebung von Exil-Iranern in Frankreich hat in Belgien am Freitag der Prozess gegen vier mutmaßliche Tatbeteiligte begonnen. Den Angeklagten wird vor einem Gericht in Antwerpen vorgeworfen, das Attentat auf die Veranstaltung mit Tausenden Teilnehmern geplant und vorbereitet zu haben. Es hätte nach Einschätzung von Ermittlern zahlreiche Tote und Verletzte zur Folge haben können.

Polizei

Belgisches Gericht beginnt Prozess zu vereiteltem Anschlag

Rund zweieinhalb Jahre nach einem vereitelten Sprengstoffanschlag auf eine Großkundgebung von Exil-Iranern in Frankreich hat in Belgien der Prozess gegen vier mutmaßliche Tatbeteiligte begonnen.

Den Angeklagten wird vor einem Gericht in Antwerpen vorgeworfen, das Attentat auf die Veranstaltung mit Tausenden Teilnehmern geplant und vorbereitet zu haben. Es hätte nach Einschätzung von Ermittlern zahlreiche Tote und Verletzte zur Folge haben können.

Blauchlicht auf Polizeiauto

Ohne Führerschein mit gestohlenem Auto des Chefs unterwegs

Weil der Chef ihm noch nicht seinen Lohn gezahlt haben soll, hat ein Mann nach Polizeiangaben bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg) den Wagen des Vorgesetzten gestohlen. Bei der Kontrolle des Autos kam zudem ans Licht, dass der Mann keinen Führerschein besitzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Mit dem gestohlenen Auto sammelte der Mann am Mittwochabend vier Mitfahrer ein, alle aus verschiedenen Haushalten. Den Fahrer erwarten nun mehrere Anzeigen - die Mitfahrer müssen sich auf eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gefasst ...

Notfallrettungsdienst

Drei Verletzte nach Unfallserie wegen Ölspur auf Autobahn

Ausgelaufenes Öl auf der Autobahn 3 hat bei Waldaschaff (Landkreis Aschaffenburg) innerhalb kürzester Zeit zu drei Unfälle geführt. Zum ersten Zusammenstoß sei es am Montagmittag in Richtung Frankfurt gekommen, als ein 50-Jähriger mit seinem Auto ins Schleudern geriet und in den Wagen einer dreiköpfigen Familie krachte, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die beiden Fahrer wurden schwer, eine Beifahrerin leicht verletzt.

Weil ein nachfolgender 54-jähriger Autofahrer dem Unfall ausweichen wollte und dabei ein neben ihm fahrendes Auto ...

Mehrere Streifenwagen der Polizei stehen aufgereiht nebeneinander

Kein Schutz für Handwerker nach Erpressungen geplant

Nach den Festnahmen wegen Schutzgelderpressungen im Rhein-Main-Gebiet sehen die Ermittler bislang keinen Grund, den bedrohten Handwerker besonders zu schützen. Es gebe keine Hinweise auf eine erhöhte Gefährdungslage des 46-Jährigen, sagte ein Polizeisprecher. Einer der inzwischen in Untersuchungshaft sitzenden drei Tatverdächtigen ist nach Angaben der Ermittler aus dem Rockermilieu. Bei den anderen beiden prüfen die Beamten noch mögliche Verbindungen zu Rockern.

Feuerwehr

Motiv von zündelndem Feuerwehrmann unklar

Nach der Festnahme eines Feuerwehrmanns wegen Brandstiftungen in Aschaffenburg ist das Motiv des Verdächtigen bisher unbekannt. Der Mann wisse nach eigener Aussage nicht, warum er die Brände verursacht habe, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der 30-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Der Feuerwehrmann soll mehrfach in Waldstücken Feuer gelegt und auch gelagertes Brennholz angezündet haben. Menschen wurden bei den Bränden nicht verletzt, der Sachschaden betrug mehrere Tausend Euro.

Blaulicht auf Polizeiwagen

Festnahmen nach Schutzgelderpressung

Spezialeinheiten der Polizei haben drei Männer im Rhein-Main-Gebiet wegen der Erpressung von Schutzgeld festgenommen. Einen 30-Jährigen aus dem Rockermilieu überwältigten die Beamten am Bahnhof in Aschaffenburg, als diesem 10 000 Euro Bargeld übergeben worden waren, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

Die Ermittler gehen davon aus, dass er das Geld zuvor mit zwei Komplizen bei einem Handwerker erpresst hatte. Sie drohten ihm demnach mit dem Tod, sollte er das Schutzgeld nicht zahlen.

Polizei

Feuerwehrmann nach Brandstiftungen in U-Haft

Nach mehreren Brandstiftungen im unterfränkischen Aschaffenburg sitzt ein Feuerwehrmann in Untersuchungshaft. Der 30-Jährige habe ein Geständnis abgelegt, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag.

Im August hatte der Mann nach den Ermittlungen mehrfach in Waldstücken Feuer gelegt, später steckte er gelagertes Brennholz an. Der letzte Brand vom 7. November führte die Polizei auf die Spur des 30-Jährigen. Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr wurde nach einer Wohnungsdurchsuchung ein Haftbefehl erlassen.

Gaststätten mussten vor dem Lockdown die Kontaktdaten der Gäste abfragen und für maximal vier Wochen archivieren.

Viele Zettel, kaum Abfragen

Die Zettelwirtschaft war gigantisch: Bis zum neuerlichen Lockdown mussten in der Gastronomie täglich Hunderttausende Gästedaten erfasst werden, um gegebenenfalls Corona-Infektionswege nachvollziehen zu können. Es gab Probleme mit dem Datenschutz wegen offen ausgelegter Listen, und die Politik belegte Falschangaben à la „Donald Duck“ mit Bußgeldern. Die FDP und Verbände hinterfragen daher die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme.

Nachfragen bei einzelnen Gesundheitsämtern im Freistaat deuten darauf hin, dass die seit Mai bestehende Pflicht ...

Polizei Blaulicht

Transportierte Autos lösen sich bei Unfall aus Sicherung

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 3 haben sich zwei Autos von der Ladefläche eines Transporters gelöst und sind gegen das Führerhaus gestoßen. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 41-Jährige habe am Montag zu spät erkannt, dass ein Transporter auf Höhe Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) abbremsen musste. Obwohl die Sicherung der transportierten Autos ordnungsgemäß gewesen sei, hielt sie dem Aufprall nicht stand.