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Schmetterling

Schmetterlingsforscher: „Artenvielfalt in freiem Fall“

Vielfalt und Zahl der Schmetterlinge sind nach einer neuen Studie in ganz Baden-Württemberg eingebrochen. Gründe seien unter anderem die intensive Landwirtschaft und die Versiegelung von Flächen, bilanzieren mehrere Wissenschaftler in einer Arbeit für das Magazin „Scientific Reports“. Es handele sich um die erste flächendeckende Langzeitstudie, für die Daten über die tagaktiven Schmetterlinge in Südwestdeutschland bis zurück in das 18. Jahrhundert genutzt werden konnten.

 Auf ihrer Klausurtagung hat sich die Ostalb CDU unter anderem mit dem Volksbegehren „Pro Biene“ beschäftigt.

Christdemokraten sehen Volksbegehren Artenschutz kritisch

Auf ihrer Klausurtagung und Ortsvorsitzendenkonferenz haben die Christdemokraten auf der Ostalb im Tagungshauses Schönenberg ihre inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden beiden Jahre erarbeitet. Besonders wichtig ist ihnen, Ökologie und Ökonomie miteinander zu versöhnen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

„Die Bewahrung unserer Schöpfung ist uns als Christdemokraten ein wichtiges Kernanliegen“, betonte der CDU-Kreisvorsitzende und direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter.

Ökologisch und nachhaltige Energiegewinnung? Der Streit um den Bau des Solarparks Reute in Laichingen eskaliert.

Landwirte positionieren sich gegen Solaranlage und warnen vor Flächenverbrauch

Bevor der Bürgerentscheid zur Errichtung der Photovoltaik-Freiflächenanlage auf dem Flurstück „Gewann Reute“ am 10. November stattfindet, wird die Stadt Laichingen eine öffentliche Podiumsdiskussion höchstwahrscheinlich am 26. Oktober veranstalten.

Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann teilte der „Schwäbischen Zeitung“ am Mittwoch mit, der Termin am letzten Samstag im Oktober werde derzeit ins Auge gefasst. Die Stadtverwaltung werde in Kürze den Zeitpunkt für die Veranstaltung offiziell bekanntgeben.

 Zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ äußern sich Karseer Landwirte und ein Niederwangener Imker.

Das sagen Landwirte und Imker aus Wangen zu „Rettet die Bienen“

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist derzeit in aller Munde – auch durch die vielen grünen Kreuze am Wegesrand. Und es zeigt in der Politik erste Wirkung. So favorisiert die Landesregierung nun einen Kompromiss für mehr Artenschutz.

Die SZ Wangen lässt beide Seiten, Gegner und Befürworter, zu Wort kommen. Die Karseer Landwirte Roswitha Geyer-Fäßler und Wolfgang Fäßler sagen „Nein“ zum Begehren, vom Niederwangener Imker Karl Miller ist quasi ein „Ja, aber“ zu hören.

 Der Riedleparkwald ist Teil des Stadtwaldes. Er soll künftig wieder von einem städtischen Förster gepflegt werden.

Stadt will Wald wieder selbst pflegen

Die Stadt will ihr Holz künftig über die „Vermarktungsgesellschaft Holz Allgäu-Bodensee-Oberschwaben eG“ vermarkten. Bisher wurde das Fichtenstammholz von der Holzvermarktung Sigmaringen und das restliche Holz über das Forstamt Bodenseekreis vertrieben. Außerdem will die Verwaltung die Beförsterung des Stadtwaldes künftig wieder in Eigenregie durchführen und deshalb eine Försterstelle schaffen. Der Ausschuss für Planung, Bauen und Umwelt (PBU) hat die Pläne einstimmig abgesegnet, ein entsprechender Beschluss soll im Gemeinderat am 21.

ARCHIV - 15.09.2014, Baden-Württemberg, Immendingen: Äpfel sind auf einer Wiese mit Streuobstbäumen zu sehen. Bei der ersten nie

Welche Auswirkungen das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ für Streuobstwiesen hätte

Das Artenschutz-Volksbegehren „Rettet die Bienen“ verfolgt das Ziel, in Baden-Württemberg die Artenvielfalt zu stärken. Um das zu erreichen, schlagen die Initiatoren verschiedene Schritte bei der Bewirtschaftung der land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen vor.

Ein Teilaspekt sind dabei auch die Streuobstwiesen, die überwiegend von Hobbygärtnern und Privatleuten bewirtschaftet werden. Claudia Klausner, Vorsitzende des Netzwerks der Fachwarte und Baumwarte im Landkreis Biberach, und Landschaftsökologe Armin Müller erklären ...

Biene

Untersteller zu Artenschutz-Eckpunkten: „Kein Kompromiss“

Eine Umsetzung der grün-schwarzen Eckpunkte zum Artenschutz würde Baden-Württemberg aus Sicht von Umweltminister Franz Untersteller (Grün) zum Vorreiter im Artenschutz machen. „Kein Land in Deutschland plant auch nur annähernd ein so umfassendes Maßnahmenpaket“, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch im Landtag. Die bislang ergriffenen Maßnahmen reichten nicht aus, um das Artensterben zu stoppen. Die Eckpunkte der Regierung würden teils noch weiter gehen als der Gesetzesentwurf des umstrittenen Volksbegehrens.

 Die AfD hat im Kreistag einen Antrag zur Bekämpfung antijüdischer Tendenzen gestellt. Die Entscheidung darüber wurde vertagt.

AfD will antijüdische Tendenzen bekämpfen

Die AfD hat am Dienstag in der Sitzung des Kreistags kurzfristig einen Antrag zur Bekämpfung antijüdischer Tendenzen gestellt. Über das Papier sollte dann aber doch nicht diskutiert werden. Die Entscheidung darüber wurde vertagt. Der Antrag kommt erst in der nächsten Sitzung auf die Agenda. Die AfD-Fraktion fordert in ihrem Antrag, dass der Kreistag „seine volle Solidarität mit den Juden in Deutschland“ bekunden möge. Darüber hinaus solle sich der Ostalbkreis für die „Durchsetzung des rechtlichen Schutzes des jüdischen Lebens“ einsetzen und ...

 Die Artenvielfalt im Land soll gefördert werden. Auf entsprechende Eckpunkte haben sich die Koalitionspartner verständigt.

Bienen-Volksbegehren liegt auf Eis

Die Initiatoren des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ wollen ihre Unterschriftensammlung bis Mitte Dezember ruhen lassen. Das teilte der Trägerkreis am Dienstagabend mit. Er reagiert damit auf einen Kompromissvorschlag für mehr Artenschutz, auf den sich die grün-schwarze Landesregierung zuvor verständigt hatte.

Am Dienstagfrüh haben sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der Umwelt- und der Agrarminister sowie die Fraktionschefs der regierenden Grünen und der CDU auf Eckpunkte zu einer Förderung der Artenvielfalt im ...

Mit einer Spezialmaschine, die extra breite Ketten hat und nur geringen Bodendruck verursacht, wird am Schmiechener See gearbeit

Schwere Geräte sorgen für mehr Ausblick am Schmiechener See

Das Vorhaben klingt paradox: Schwere Spezialmaschinen rollen derzeit auf den Flächen des Naturschutzgebietes Schmiechener See und schneiden kiloweise Gehölz aus dem sensiblen Areal – für den Artenschutz.

Gebietsreferent Sven Jeßberger vom Regierungspräsidium Tübingen (RP) erklärt: „Der Schmiechener See ist eine Schatzkammer des Artenschutzes und deswegen werden Seggenbestände, Röhrichte und Kleingewässer von Gehölzen befreit. Damit werden Lebensräume für landesweit hochgradig gefährdete Arten entwickelt.