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Züge der Bahn

Neue Konzernstrategie: Mehr Bahn für Deutschland

Fernzüge im 30-Minuten-Takt für große Städte, WLAN auch im Intercity, mehr Plätze in Pendlerzügen: Die Bahn will sich mit einem kräftigen Ausbau des Zugverkehrs in Deutschland wieder stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Im Fernverkehr soll sich die Zahl der Fahrgäste nahezu verdoppeln, in Regionalzügen um die Hälfte zulegen. Alles, was sie tue, werde die Bahn auf „eine starke Schiene“ ausrichten, versicherte Vorstandschef Richard Lutz.

ICE

Neues Ziel der Bahn: 260 Millionen Fahrgäste pro Jahr

Mit einem milliardenschweren Kraftakt will die wegen Pannen und Zugausfällen unter Druck stehende Deutsche Bahn das Angebot für Reisende in den nächsten Jahren ausbauen und verbessern.

Der Staatskonzern hat sich zum Ziel gesetzt, im Fernverkehr auf mehr als 260 Millionen Fahrgäste pro Jahr zu kommen - das sind im Vergleich zu 2015 doppelt so viele. Das geht nach dpa-Informationen vom Freitag aus einer neuen Konzernstrategie des bundeseigenen Unternehmens hervor.

 Arriva-Bus im britschen Tamworth in Staffordshire: Die Busse und Bahnen des Verkehrsunternehmens fahren in 14 europäischen Länd

Bahntochter zu verkaufen: Arriva soll Milliarden bringen

Die Ansage von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an den Vorstand der Deutschen Bahn Anfang des Jahres war klar. Bis zur Aufsichtsratssitzung im Juni soll Bahnchef Richard Lutz sagen, wie er die aktuelle Finanzierungslücke von gut zwei Milliarden Euro in diesem Jahr füllen will. Denn diese Summe fehlt, um die Investitionen des Konzerns, zum Beispiel in neue Züge, zu finanzieren. In den nächsten Jahren fehlen weitere drei Milliarden Euro.

Bahn-Tochter Arriva

Bahntochter Arriva soll Milliarden für Investitionen bringen

Im Kampf gegen überfüllte Züge und Verspätungen in Deutschland erschließt die Deutsche Bahn eine neue Geldquelle: Der Verkauf des großen Tochterunternehmens Arriva wird wahrscheinlicher.

„Es gibt eine Reihe von Interessenten“, hieß es aus Konzernkreisen kurz vor Ablauf der Interessenbekundungsfrist an diesem Freitag. Arriva betreibt Busse und Regionalzüge in 14 europäischen Ländern, der Verkauf soll Milliarden für die Eisenbahn hierzulande bringen.

Bahn sieht eine Reihe von Kaufinteressenten für Arriva

Mehr Geld für die Eisenbahn in Deutschland: Ein Verkauf der Bahn-Tochter Arriva wird wahrscheinlicher. In den vergangenen Tagen haben sich mehrere mögliche Investoren gemeldet. „Es gibt eine Reihe von Interessenten“, hieß es aus Konzernkreisen kurz vor Ablauf der Interessenbekundungsfrist. Arriva betreibt Busse und Züge in 14 europäischen Ländern, der Verkauf soll Milliarden für die Eisenbahn hierzulande bringen. Auf das Unternehmen mit 53 000 Mitarbeitern haben dem Vernehmen nach demnach Finanzinvestoren und Infrastrukturunternehmen ein Auge ...

Arriva in Großbritannien

Trotz Fahrgastrekords im Fernverkehr: Bahn-Gewinn bricht ein

Die Deutsche Bahn kann ungeachtet vieler Pannen im Fernverkehr zwar zulegen - kämpft nach einem Krisenjahr und einem Gewinneinbruch aber mit wachsenden Finanzproblemen.

2018 fuhren trotz Zugausfällen und Verspätungen rund 148 Millionen Reisende mit Fernverkehrszügen und damit vier Prozent mehr als noch 2017, wie der bundeseigene Konzern am Donnerstag in Berlin bekanntgab.

Der Passagierrekord verhinderte aber nicht, dass die Gewinne sanken.

Deutsche Bahn legt Bilanz für 2018 vor

Die Deutsche Bahn legt heute in Berlin ihre Konzernbilanz für das vergangene Jahr vor. Der bundeseigene Konzern steht seit längerem wegen Zugverspätungen, Ausfällen und Servicemängeln bei vielen Fernzügen in der Kritik. Ein Thema auf der Bilanz-Pressekonferenz könnte auch die Entscheidung des Aufsichtsrates sein, wonach der Vorstand Verkaufsoptionen für die profitable Auslandstochter Arriva prüfen soll.

Arriva in Großbritannien

Bahn-Führung soll Verkaufsoptionen für Tochter Arriva prüfen

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat entschieden: Der Vorstand des bundeseigenen Unternehmens soll verschiedene Verkaufsoptionen für die Auslandstochter Arriva prüfen. Das teilte die Deutsche Bahn nach der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in Berlin mit.

Endgültig über eine mögliche Veräußerung entscheiden will der Aufsichtsrat nach früheren Informationen im September. Der Vorstand soll den Angaben zufolge verschiedene Optionen prüfen: einen Verkauf von bis zu 100 Prozent an einen oder mehrere Investoren sowie einen Börsengang.

 Ein Intercity 2 der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof in Stuttgart: Bis Ende 2021 sollen alle IC-Züge für insgesamt 30 Millionen E

Bald gibt es Internet in allen Fernzügen

Bald werden auch die Bahnfahrer im Intercity während der Fahrt kostenlos im Internet surfen können. Die ersten testweise umgerüsteten Wagen der Deutschen Bahn (DB) sind bereits seit Mitte März unterwegs. Insgesamt werden in den kommenden drei Jahren 1000 Intercity-Wagen umgerüstet. „WLAN steht auf der Wunschliste unserer Kunden ganz oben“, sagt der zuständige Bahnvorstand Berthold Huber. Dafür nehme die Bahn nun 30 Millionen Euro in die Hand.

„Ab Ende 2021 wird es in allen DB-Fernverkehrszügen WLAN geben, ohne jede Ausnahme“, ...

Abfahrt

Ausgefallene Zughalte - meist liegt es an der Bahn selbst

Wenn der Zug nicht zu spät kommt, sondern gar nicht: Knapp jeder 40. Fernzughalt ist im vergangenen Jahr ausgefallen. Und meistens gibt es dafür hausgemachte Gründe bei der Deutschen Bahn.

„Insgesamt sind externe Gründe für mehr als ein Drittel aller Haltausfälle verantwortlich“, erklärte der Bahnbeauftragte des Bundes, Enak Ferlemann, in seiner Antwort an die Grünen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gemeint sind vor allem Unwetter, Streiks und Suizide.