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Brinkhaus

Brinkhaus ruft Union zu Zusammenhalt auf

CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Union nach der Niederlage bei der Bundestagswahl zur Geschlossenheit aufgerufen.

«Wir müssen ändern, wie wir zusammenarbeiten», sagte der CDU-Politiker beim Deutschlandtag der Jungen Union am Sonntag in Münster. Dabei müssten Loyalität und Zusammenhalt wieder im Mittelpunkt stehen. Brinkhaus verwies als positives Beispiel im Wahlkampf auf die SPD, die gestanden habe wie ein Block und sei ohne Inhalte erfolgreich gewesen.

Markus Blume

CSU-Generalsekretär: Union wird starke Opposition sein

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat die Union beim Deutschlandtag der Jungen Union auf eine starke Oppositionsarbeit eingeschworen. «Wir müssen jetzt die Realität anerkennen: Wir sind Opposition. Aber wir sind eine starke Opposition», sagte Blume am Samstag im Münster vor gut 300 Delegierten. «Die Substanz der Union ist stark.» Komme es zu einer Koalition von SPD, Grünen und FDP, werde die Union «ein starkes Stoppschild aufstellen» bei falschen Entscheidungen einer neuen Ampel-Regierung.

Deutschlandtag der Jungen Union

Laschet weist Rückzugsforderungen gegen Schäuble zurück

CDU-Chef Armin Laschet hat Forderungen zum Mandatsverzicht gegen Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zurückgewiesen. «Ich sage hier in aller Klarheit: Ein solch verdienter Mann hat es nicht verdient, dass er von irgendjemand aus dem Amt gedrängt wird. Ich werde das nicht dulden», erklärte Laschet beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) am Samstag in Münster unter großem Beifall der Delegierten.

Der bayerische JU-Vorsitzende Christian Doleschal hatte Schäuble vor wenigen Tagen zum Rückzug aus dem Parlament gedrängt.

Laschet

Laschet zu Wahldebakel: „Verantwortung trage ich“

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat die alleinige Verantwortung für das miserable Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl übernommen.

„Wir haben ein bitteres Ergebnis erzielt“, sagte er am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster. „Nichts lässt sich schön reden. Die Verantwortung trage ich als Vorsitzender und Kanzlerkandidat“, sagte Laschet. „Den Wahlkampf, die Kampagne habe ich zu verantworten und sonst niemand.

Isabell Huber

CDU-Generalsekretärin sieht Mitgliederbefragung kritisch

Die baden-württembergische CDU-Generalsekretärin Isabell Huber sieht eine Mitgliederbefragung zur Bestimmung einer neuen Parteispitze im Bund sehr skeptisch. Huber sagte in Stuttgart: «Vor der nächsten Wahl von Bundespräsidium und Bundesvorstand muss es eine breite Beteiligung der Mitglieder geben. Daran führt kein Weg vorbei.» Die ersten Schritte hierzu seien bereits getan.

Doch Huber betonte: «Dabei gilt es auch, sich die Erfahrungen der CDU Baden-Württemberg in Erinnerung zu rufen.

Markus Söder spricht

Söder ruft CDU und CSU zu neuem Miteinander auf

Nach dem historischen Unions-Desaster bei der Bundestagswahl plädiert CSU-Chef Markus Söder nun für ein neues Miteinander der beiden Schwesterparteien CDU und CSU. «In Stil und Inhalt sollten wir wieder enger zusammenrücken, anstatt öffentlich übereinander zu reden», sagte Söder der «Welt am Sonntag». «Die CSU wird daher keine öffentlichen Ratschläge erteilen, sondern - wenn es gewünscht ist - mithelfen, die Union zu stabilisieren.» Man habe «eine gemeinsame bürgerliche Idee», sagte der CSU-Chef.

 Robin Mesarosch, hier bei der Wahlparty der Sozialdemokraten im Bootshaus in Sigmaringen am 26. September, ist einer von 206 SP

Robin Mesarosch macht Nägel mit Köpfen

Knapp drei Wochen ist es jetzt her, dass Robin Mesarosch für die SPD in den Bundestag eingezogen ist. Die Stadt Berlin und auch der Bundestag sind für ihn zwar kein Neuland, dennoch hat sich sein Leben grundlegend geändert: „Ich stehe jetzt auf der anderen Seite“, erklärt er. Seit 2013 war Mesarosch bereits als politischer Referent für diverse SPD-Abgeordnete in Berlin tätig gewesen, tourte 2017 mit dem damaligen Kanzlerkandidaten Martin Schulz durch Deutschland und arbeitete zuletzt Außenminister Heiko Maas zu.

Scholz

Scholz hofft auf langfristige Perspektive für Ampel

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz setzt auf eine langfristige Perspektive für ein Ampel-Bündnis mit Grünen und FDP.

«Wir wollen nicht nur jetzt professionelle Ampel-Verhandlungen führen, sondern gemeinsam dann auch so gut regieren, dass wir wiedergewählt werden», schrieb Scholz auf Twitter. Das gelinge, wenn die künftige Bundesregierung den Bürgerinnen und Bürgern zeige: «Da ist ein Aufbruch, die treffen die richtigen Entscheidungen für unsere Zukunft.

CDU

CDU-Landesverbände fordern mehr Beteiligung der Basis

Viele Landesverbände der CDU dringen bei der Suche nach einer neuen Parteispitze auf eine stärkere Beteiligung der Basis.

So plädierte der Chef der CDU-Niedersachsen, Bernd Althusmann, für eine Mitgliederbefragung - «insbesondere dann, wenn es doch auf eine strittige Entscheidung zwischen mehreren Kandidaten hinausläuft». Der Thüringer Landesvorstand will sich auf Bundesebene für eine Mitgliederbefragung einsetzen. Ein entsprechender Leitantrag soll heute auf einem Landesparteitag beschlossen werden.

Merz zollt Ampel-Parteien Respekt für ihr Sondierungspapier

Merz zollt Ampel-Parteien Respekt für ihr Sondierungspapier

Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat SPD, Grünen und FDP Anerkennung für ihr Sondierungspapier ausgesprochen, mit dem die Ampel-Parteien nun auf Koalitionsverhandlungen zusteuern. «Sie haben, wie ich finde, ein beachtliches Papier vorgelegt», sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Das ist ein Anlass zum Respekt und zur kritischen Selbstüberprüfung: Das hätten wir auch haben können.» Er äußerte sich damit in einem ganz anderen Tenor als Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus, der das Ampel-Papier inhaltlich deutlich kritisiert hatte.