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Eingefrorenes Forschungsschiff Polarstern.

„Polarstern“ erreicht Spitzbergen

Der Forschungseisbrecher „Polarstern“ hat am Donnerstag nach knapp drei Wochen Fahrt Spitzbergen erreicht.Am späten Dienstagabend sei die Eiskante des Nordpolarmeeres erreicht worden, sagte ein Sprecher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (Awi).

Die „Polarstern“ hatte nach über sieben Monaten der Eisdrift in der Arktis den Motor wieder angestellt. Wegen der Corona-Pandemie muss das Schiff die einjährige „Mosaic“-Expedition unterbrechen, um das Personal wechseln zu können.

Christian Drosten

Die Forscher und das breite Publikum

Die Stimmung zwischen Christian Drosten und der „Bild“ könnte schlechter nicht sein. Am Montag stellten Reporter der Boulevardzeitung dem Virologen Fragen zu einer seiner Studien. Thema: die Viruskonzentration bei verschiedenen Altersgruppen. Kein leichter Stoff also, zumal die Datenlage relativ dünn ist. Trotzdem setzte die „Bild“ Drosten eine knappe Frist. Eine Stunde hatte er Zeit zu antworten – was er nicht tat. Stattdessen veröffentlichte er die Anfrage bei Twitter, zunächst samt Mailadresse und Handynummer des Journalisten.

Ablösung für «Polarstern»-Forscher unterwegs

Arktis-Expedition steht vor Personalwechsel

Für Markus Rex und sein Team wird die Corona-Pandemie in den nächsten Wochen keine Rolle mehr spielen. Die Lebensräume des Wissenschaftlers und seiner Kollegen sind garantiert frei von Sars-CoV-2: Es sind die Forschungsschiffe „Sonne“ und „Maria S. Merian“.

Am Montag brachen sie von Bremerhaven aus Richtung Arktis auf, um dort ab dem Wochenende auf den Eisbrecher „Polarstern“ zu treffen - ebenfalls ein Corona-freies Habitat. Bevor es losging, verbrachte das neue Team zwei Wochen in Quarantäne, dreimal wurde es negativ auf das ...

Klimaschützer befürchten seit langem das Abschmelzen der Polkappen. Tatsächlich werden Sommer schon bald öfter eisfrei. Auch rad

Arktis im Sommer öfter eisfrei

Bis zum Jahr 2050 wird der Nordpol nach Berechnung Hamburger Wissenschaftler zumindest in einigen Sommern eisfrei sein. Eine Analyse von 40 Klimamodellen habe ergeben, dass das Eis im Arktischen Ozean auch dann schmelzen werde, wenn die Menschheit ehrgeizige Klimaziele beim Kohlendioxidausstoß verwirkliche.

„Wenn wir die Emissionen weltweit schnell und deutlich reduzieren und so das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wird das Arktiseis trotzdem noch vor 2050 im Sommer immer mal wieder weitestgehend abschmelzen“, sagte der Leitautor der ...

Gladiatoren an der Nähmaschine: Warum diese Corona-Idee voll einschlägt

Das Coronavirus bestimmt auch die aktuelle Nachrichtenlage, führt zu Verunsicherung und Sorgen. Mit Ihrer Hilfe wollen wir das ändern, und den Alltag ein bisschen leichter und erträglicher machen.

Ab sofort schenken wir auf Schwäbische.de von Montag bis Freitag den schönen und positiven Nachrichten aus der Welt und der Region mehr Öffentlichkeit und somit Aufmerksamkeit. An dieser Stelle lesen Sie positive Meldungen mit Bezug zu Corona - aber eben nicht nur.

In der Arktis - Eisbären

Arktis bis 2050 im Sommer öfter eisfrei

Bis zum Jahr 2050 wird der Nordpol nach Berechnung Hamburger Wissenschaftler zumindest in einigen Sommern eisfrei sein.

Eine Analyse von 40 Klimamodellen habe ergeben, dass das Eis im Arktischen Ozean auch dann schmelzen werde, wenn die Menschheit ehrgeizige Klimaziele beim Kohlendioxidausstoß verwirkliche.

„Wenn wir die Emissionen weltweit schnell und deutlich reduzieren und so das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wird das Arktiseis trotzdem noch vor 2050 im Sommer immer mal wieder weitestgehend abschmelzen“, sagte der ...

Mann steht neben einem Pistenbully im Schnee

Spezialfahrzeug aus Laupheim: Dieser Pistenbully kommt in der Arktis zum Einsatz

Theoretisch können ihm immer Eisbären begegnen. „Aber es ist eher unwahrscheinlich, weil sie auf Geräusche sehr empfindlich reagieren“, sagt Thomas Sterbenz. In der Fahrerkabine hat er trotzdem eine Signalpistole dabei, um Bären zu vertreiben, gegebenenfalls auch ein Gewehr. Denn die neugierigen Tiere könnten sich hervorwagen, wenn der Motor des Pistenbullys ausgeschaltet ist – ein paar haben sich schon auf dem Forschungsgelände, das speziell ausgebildete Bärenwächter sichern, umgeschaut.

Polarsstern

Forschungsschiff „Polarstern“ setzt seine Drift aus

Als Folge der weltweiten Corona-Pandemie unterbricht das Forschungsschiff „Polarstern“ während seiner einjährigen Arktis-Expedition für drei Wochen seine Eisdrift.

Nur so sei es möglich, den nächsten Personalwechsel an Bord zu ermöglichen, sagte Expeditionsleiter Markus Rex am Freitag. „Wir sind froh, dass wir diese Lösung gefunden haben“, betonte er.

Mitte Mai werde der Eisbrecher nach Monaten der Drift seinen Motor wieder anstellen und bis zur Eiskante des Nordpolarmeeres fahren.

Grönland

Strahlendes Sonnenwetter bringt Grönland starken Eisverlust

Rund 600 Milliarden Tonnen Eis hat der Eisschild auf Grönland im Jahr 2019 verloren. Das entspricht einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels um knapp zwei Millimeter.

Als Grund nennt eine aktuelle Studie außergewöhnlich häufiges Hochdruckwetter mit wolkenlosem, klarem Himmel über Grönland im Sommer 2019. Marco Tedesco von der Columbia University in New York (USA) und Xavier Fettweiss von der Universität Lüttich (Belgien) veröffentlichten ihre Untersuchungsergebnisse im Fachjournal „The Cryosphere“.

Erhöhte Sonnenbrandgefahr an Ostern

Am Osterwochenende sollten sich Sonnenanbeter vor dem ersten Sonnenbrand schützen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rechnet mit deutlich erhöhter UV-Strahlung, wie die Behörde am Donnerstag in Oberschleißheim bei München mitteilte.

Der UV-Index könne am Karfreitag und Samstag einen Wert von bis zu fünf in Norddeutschland erreichen - das entspricht einer mittleren Belastung. Im Süden Deutschlands seien Werte von bis zu sechs möglich (hohe Belastung), in den Alpen sogar bis zu acht (sehr hohe Belastung).