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 Die Gastgeber aus Neufra feiern gemeinsam die Fasnet.

Hexen, Bräutlingsgesellen und jede Menge Bonbons

Die angenehmen Temperaturen haben am Freitagabend Narren und Zuschauer in Scharen nach Neufra zum Nachtumzug gelockt. Ausgelassen zogen die Narren Richtung Halle und Zelt, um dort noch kräftig zu feiern. Beim Guggenmusiktreffen am Samstag kamen die Freunde dieser Musikrichtung auf ihre Kosten.

„Beim Aufbau des Zeltes wurden wir vom Wetter nicht verwöhnt, es hat gestürmt und geregnet. Aber lieber beim Aufbau als beim Umzug“, sagt Jan Wiesner von den Neufraer Burgnarren.

 Joachim Keck bei der Arbeit als Färbler auf der Skipiste in Garmisch-Partenkirchen.

Picasso auf der Skipiste: Joachim Keck ist als Färbler bei vielen Skirennen dabei

Skirennen sind die große Leidenschaft von Joachim Keck. Der Friedrichshafener fährt zwar nicht selbst, ist aber bei vielen Weltcup-Rennen auf der Piste. Er gehört zum Pistenteam und ist als Färbler im Einsatz. Zuletzt war er am vergangenen Wochenende beim Abfahrtssieg von Thomas Dreßen in Garmisch-Partenkirchen dabei.

Bevor die Rennläufer auf die Piste gehen, schnallt sich Joachim Keck einen Kanister – Maximalgewicht 40 Kilogramm – mit blauer Farbe auf den Rücken.

Gute Laune pur: Der Umzug am Sonntag ist der Höhepunkt des Alb-Lauchert-Ringtreffens in Albstadt-Ebingen.

Ebingen wird zur närrischen Anlaufstelle für 91 Fasnetsgruppen

Mit der Fasnetseröffnung vor zwei Wochen gab die Narrenzunft Schlossbergturm um Zunftmeister Patrick Ferrari und Stellvertreter Ralph Simmack grünes Licht für Schelm und Schabernack, der bis Aschermittwoch anhalten solle. Jetzt hat die Zunft von Freitag bis Sonntag erstmals das Alb-Lauchert-Ringtreffen in seiner 37. Auflage ausgerichtet und machte Ebingen zur Anlaufstelle für die Narren.

Eröffnet wurde dieses am Freitagabend mit einem Nachtumzug.

Die Gastgeber des Nachtumzugs: Die Narrenzunft Inneringen präsentiert sich den Zuschauern.

Beste Partystimmung zum Fasnetsauftakt

Das angenehme Klima lockte vermutlich auch den verwöhntesten Schön-Wetter-Narr zum großen Fasnetsnachtumzug nach Inneringen. Gut 2500 Hästräger der 40 Gastzünfte am Samstagabend verwandelten den Ort zur närrischen Hochburg, zahlreiche Zuschauer säumten die Straße, um sich auf die Fasnetssaison einzustimmen.

Mit dem Zunftmeisterempfang am späten Nachmittag begann die Narretei im Narrenheim, wo die jeweilige Abordnung der Zünfte auf den bevorstehenden Umzug eingestimmt und verköstigt wurde.

 Abteilungsleiterin Christine Johner (von links), organisiert mit ihren Mitarbeiterinnen Rita Keller und Lisa Streif das Meersbu

Literatur, Musik und Kunst im Vineum

Voller Kulturkalender in Meersburg: Die Abteilung Kultur und Museum der Stadt Meersburg sowie des Vineum Bodensee haben zusammen ein Programm für 2020 erstellt.

Ein Höhepunkt soll laut Pressemitteilung die Sonderausstellung unter dem Titel „Die 1920er in Meersburg – Vision einer besseren Zukunft?“ werden. Fünf Jahre nach der Sonderausstellung über Franz Anton Mesmer, die damals im halbfertigen Vineum über 6000 Besucher anzog, wird der Veranstaltungssaal erneut auf eine außergewöhnliche Weise inszeniert werden.

Kieler Tatort

Tatort: Borowski und das Haus am Meer

Der Tote war in den 1970er Jahren ein radikaler Reformpädagoge gewesen. Dann wurde er dement und durfte zuletzt im Pfarrhaus seines Sohnes leben. Des Sohnes, den er immer abgelehnt hat. Irgendjemand hat den ruppigen Alten, der nachts in einem Wald am Ostseestrand zu Boden kommt, mit dem Gesicht unter Wasser gedrückt - bis er ertrunken ist.

Was der Kieler „Tatort“-Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) und seine Assistentin Mila Sahin (Almila Bagriacik) im Zuge der Ermittlungen aufklären, ist weit mehr als ein Mordfall.

Riesenschildkröte Schurli

Riesenschildkröten können lernen und haben langes Gedächtnis

Riesenschildkröten sind einer Studie zufolge lernfähig und haben ein langes Gedächtnis.

So konnte sich Schurli, eine 120 Jahre alte Riesenschildkröte im Wiener Tiergarten Schönbrunn, noch nach neun Jahren ohne Probleme an die Lösung einer Aufgabe erinnern, wie der Tiergarten am Dienstag berichtete. Schurli und zwei andere Artgenossen bekamen in einer Studie der Hebrew University (Jerusalem/Israel) eine Karotte als Belohnung, wenn sie in einen blauen Ball bissen.

Bei Hillu’s Herzdropfa im Kurhaus wurden Tränen gelacht

Mit Recycling zur süddeutschen Gründlichkeit

Mit „Hillu‘s Herzdropfa” hat erneut der Schwäbische Urknall der Comedyszene aus Justingen im ausverkauften Kurhaus gastiert. Ihr neues Programm „s’Ländle nauf, S’Ländle na“ war eine Reminiszenz an das bäuerliche Leben von Lene und Maddeis Schuhdone; garniert mit Geschichten vom Dorfleben auf der Alb.

Geschichten, wie man sie vermutlich nur in Schwaben kennt. Nach einer schwäbisch, philosophischen Passage über Putzlappen, stieg das Duo in die Welt des Recyclings ein.

 Die Fichte, bisher der „Brotbaum der Waldbesitzer“, verkraftet den Klimawandel nicht und wird schon aufgegeben.

Forstbetriebe schlagen Alarm

Die Waldbesitzer sind in Alarmstimmung. Die Folgen des Klimawandels sind teilweise bereits existenzbedrohend. Der drohende Verlust des ganzen Ökosystems Wald hat im September viele Waldbesitzer dazu getrieben, in Stuttgart zu demonstrieren. All dies kam bei der Hauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Ellwangen im Gasthaus Lamm zur Sprache.

Vorsitzender Helmuth Waizmann begrüßte mehr als 100 Mitglieder und zahlreiche Gäste aus der Forstverwaltung, der Sägeindustrie und von Forstbetriebsgemeinschaften aus dem Ostalbkreis.

 Das Amtsgericht Biberach hat sein Urteil gesprochen: Drei 20-Jährige müssen Geldstrafen und Schadenersatz zahlen, weil sie mehr

Fliegende Fäuste aus Riedlingen

Still saßen drei 20-jährige Männer nebeneinander im Saal 010 des Biberacher Amtsgerichts. Der eine faltete seine Hände, der zweite blickte regungslos vor sich hin, der dritte zappelte mit seinem Bein. Mit Turnschuhen bekleidet wirkten sie wie gewöhnliche junge Menschen. Doch harmlos sind Anton M., Holger W. und Dominik R. aus Riedlingen nicht (Redaktion hat Namen geändert). Sie hat das Strafgericht bei seiner Jugendschöffensitzung am 18. November zu gemeinschaftlich gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung in mehreren Fällen verurteilt.