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 Grenke-Chefin Antje Leminsky: Abgang zum 30. Juni.

Paukenschlag bei Bürofinanzierer Grenke: Vorstandschefin tritt überraschend zurück

Es ist ein Paukenschlag, der am späten Montagabend um kurz vor neun aus der Konzernzentrale von Grenke zu hören war: Das Unternehmen gebe bekannt, dass die Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky zum 30. Juni Grenke verlassen werde. Der quasi sofortige Rücktritt spricht für sich.

„Mir ist bewusst, dass Sie der Umstand an sich und vor allem der Zeitpunkt überraschen werde“, schrieb Leminsky in einem Brief an die Mitarbeiter. „Nach all dem, was wir gemeinsam erreicht haben, ist ein solcher Schritt nicht selbstverständlich.

Grenke

Grenke bekommt neuen Chef

Beim krisengeschüttelten Leasingspezialisten Grenke kehrt weiter keine Ruhe ein. Am Montagabend gab das Unternehmen überraschend den baldigen Abgang seiner mehrjährigen Chefin bekannt. Antje Leminsky habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, nach acht Jahren im Vorstand, davon drei Jahre als Vorstandsvorsitzende, das Unternehmen zum 30. Juni 2021 zu verlassen, hieß es. «Der Aufsichtsrat dankt Frau Leminsky für ihre wertvolle Arbeit in den letzten Jahren.

Firmengründer Wolfgang Grenke lässt sein Aufsichtsratsmandat vorübergehend ruhen.

Nach Manipulationsvorwürfen und Corona: Leasing-Spezialist Grenke mit Gewinneinbruch

Grenke will wieder zurück in die Normalität. Nach Angriffen des Leerverkäufers Fraser Perring und im Zuge der Pandemie ist das Neugeschäft des Baden-Badener Konzerns zu Jahresbeginn um 39 Prozent eingebrochen. Der Gewinn des Leasing-Spezialisten für IT-Ausrüstung und Büromaschinen brach im ersten Quartal um 18 Prozent auf 14 Millionen Euro ein. „Jetzt müssen wir in die Normalität, um unser Geschäft wieder auszubauen. In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir, dass unser Neugeschäft anzieht“, zeigte sich Finanzvorstand Sebastian Hirsch ...

Eine Flagge mit dem Schriftzug des Finanzdienstleisters Grenke AG

Grenke erhält Testat für Jahresabschluss 2020

Der wegen seiner Bilanzierung kritisierte Leasingspezialist Grenke hat nach eigenen Angaben von der Prüfungsgesellschaft KPMG ein uneingeschränktes Testat für den Konzernabschluss 2020 bekommen. «Wir haben geliefert. Mit dem uneingeschränkten Testat gewinnen wir Vertrauen zurück», sagte Grenke-Chefin Antje Leminsky laut einer Mitteilung vom Montag.

Das Unternehmen war im vergangenen Jahr wegen seines Geschäftsmodells und des Umgangs mit Franchise-Gesellschaften in die Kritik geraten.

Grenke

Grenke rechnet weiter mit deutlichen Ergebnisbelastungen

Der wegen seiner Bilanzierung kritisierte Leasingspezialist Grenke geht wegen der Corona-Pandemie und laufender Sonderprüfungen weiter von einer deutlichen Belastung für seine Gewinne aus. In diesem Jahr plant der Vorstand um Chefin Antje Leminsky einen Nettogewinn von 50 bis 70 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Freitag in Baden-Baden mitteilte. Das ist noch einmal weniger als die 2020 laut vorläufigen Zahlen erzielten 79,9 Millionen Euro, die bereits einen Rückgang zur Vorjahr von gut 40 Prozent bedeuteten.

Firmenzentrale des des Finanzdienstleisters Grenke AG in Baden-Baden: Das Unternehmen hat am Freitag über den Zwischenstand der

Sonderprüfer stellt Leasingfirma Grenke vernichtendes Zeugnis aus

Der wegen seiner Bilanzierung in der Kritik stehende Leasingspezialist Grenke hat in der Nacht auf Freitag erste Ergebnisse aus der mit Spannung erwarteten Sonderprüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars bekanntgegeben. Auch wenn sich Grenke durch den Bericht „entlastet“ sieht: Mazars geht mit dem Konzern aus Baden-Baden hart ins Gericht, die aufgedeckten Mängel sind massiv.

Unser Geschäftsmodell ist intakt.

Vorstandschefin Antje Leminsky

Die Liste reicht von schwerwiegenden Fehlern in der ...

Grenke AG

Shutdown bremst Leasingspezialist Grenke im vierten Quartal

Der mit Manipulationsvorwürfen konfrontierte Leasingspezialist Grenke hat seine Ziele im Leasing-Neugeschäft Ende 2020 nicht ganz erreicht. Im vierten Quartal lag das Volumen mit 426,7 Millionen Euro bei gut 56 Prozent des Vorjahreswerts, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Dienstag in Baden-Baden mitteilte. Im Oktober hatte der Vorstand rund 60 Prozent angepeilt. Im gesamten Jahr 2020 erzielte Grenke damit ein Neugeschäft von 2,03 Milliarden Euro, rund 29 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Wolfgang Grenke

Leasingspezialist Grenke fliegt aus MDax

Der eine ist quasi ein neuer Börsenstar, der andere im Moment eher eine Sternschnuppe: Erst vor zweieinhalb Monaten wurde Siemens Energy aus dem Mutterkonzern herausgelöst und kam an die Börse. Nun darf das Unternehmen in die zweite Börsenliga des MDax einziehen. Im Gegenzug muss Grenke weichen und steigt in den SDax ab.

Solche Änderungen spiegeln vor allem den Börsenwert eines Unternehmens wider: Während Siemens Energy von Beginn an ein Schwergewicht war und aktuell rund 18 Milliarden Euro auf die Börsenwaage bringt, sind es bei ...

Grenke

Grenke will Franchise-Gesellschaften integrieren

Der seit Wochen mit einer Leerverkäufer-Attacke ringende Leasingspezialist Grenke will das heftig attackierte Franchise-System beenden. Die 16 Franchise-Gesellschaften, die der Konzern noch nicht übernommen hat, sollen in den kommenden 12 bis 18 Monaten in den Konzern integriert werden, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Baden-Baden an. Damit reagiert Grenke unter anderem auf die Vorwürfe der Investorengruppe Viceroy. Zudem soll der Vorstand erweitert werden.

 Grenke-Gründer Wolfgang Grenke.

Reaktion auf Betrugsvorwürfe: Wolfgang Grenke lässt Aufsichtsratsmandat ruhen

Infolge der Betrugsvorwürfe gegen den Leasingspezia-listen Grenke aus Baden-Baden, lässt Unternehmensgründer und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Grenke (Foto: dpa) sein Aufsichtsratsmandat mit sofortiger Wirkung ruhen. Das gab das Unternehmen am Montagmorgen bekannt.

Analysereport setzt Grenke unter Druck Der Hintergrund: Vergangene Woche hatte die Investorengruppe Viceroy Research einen Analysereport über Grenke veröffentlicht.