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Konflikt in Afghanistan

Friedens-Abkommen zwischen USA und Taliban bis Ende Februar

Die militant-islamistischen Taliban sind optimistisch, demnächst mit den USA ein Abkommen über Wege zu Frieden zu unterzeichnen.

Eine Übereinkunft werde bis Ende Februar unterschrieben, teilte der Sprecher des politischen Büros der Taliban in Doha, Suhail Schahin, über Whatsapp der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Bestätigung von US-Seite gab es zunächst nicht. Die Gewalt im Land dauert weiter an.

Schahin zufolge beinhalte das USA-Taliban-Abkommen, dass alle internationalen Truppen Afghanistan verlassen.

Fregatte «Augsburg»

Neue EU-Marinemission soll Libyen-Waffenembargo überwachen

Um dem Frieden in Libyen ein Stück näher zu kommen, soll eine neue EU-Mission künftig den Waffenschmuggel in das Bürgerkriegsland überwachen - aus der Luft, per Satellit und trotz großer Bedenken einiger EU-Länder auch auf dem Meer.

Bundesaußenminister Heiko Maas war nach den Gesprächen mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel sichtlich erleichtert. Rund vier Wochen nach dem Berliner Libyen-Gipfel gebe es eine „positive Grundsatzentscheidung“, sagte der SPD-Politiker.

Libyen-Gespräche

Libyen: Neues Bekenntnis zu Waffenembargo

Vier Wochen nach dem Berliner Libyen-Gipfel haben sich die Teilnehmerstaaten trotz massiver Verstöße gegen ihre Beschlüsse noch einmal dazu bekannt, die Einmischung in den Konflikt beenden zu wollen.

Bei einem Außenministertreffen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz bekräftigten die zwölf vertretenen Länder und drei internationalen Organisationen vor allem das Ziel, das seit 2011 bestehende UN-Waffenembargo vollständig umzusetzen.

Münchner Sicherheitskonferenz

Tiefe Kluft zwischen USA und Europa in München

Die Münchner Sicherheitskonferenz hat einen tiefen Graben zwischen der US-Regierung und Europa bei der Lösung weltweiter Konflikte offengelegt.

Während europäische Top-Politiker am Wochenende Handlungsunfähigkeit beklagten und Washington eine Abkehr von internationalen Institutionen vorhielten, wies US-Außenminister Mike Pompeo alle Kritik zurück. „Ich bin glücklich Ihnen mitzuteilen, dass der Tod des transatlantischen Bündnisses krass übertrieben ist.

Cavusoglu und Maas

Sicherheitskonferenz endet mit Treffen zur Libyen-Krise

Am letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz wollen heute etwa ein Dutzend Außenminister sowie Vertreter internationaler Organisationen eine Lösung des Libyen-Konflikts vorantreiben.

Bei dem Treffen (9.00 Uhr) unter Vorsitz von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und der Vereinten Nationen soll über die Umsetzung der Beschlüsse des Berliner Gipfels vor vier Wochen beraten werden.

„Es geht jetzt Stück für Stück darum, das umzusetzen, was in Berlin beschlossen wurde“, sagte Maas.

Bono

Bono fordert bessere Bildung für Mädchen

Der irische Musiker Bono (59) hat bei den Vereinten Nationen mehr Engagement für eine bessere Bildung von Mädchen weltweit gefordert. Gemeinsam mit der früheren irischen Präsidentin Mary Robinson stellte der Musiker am Dienstag bei den Vereinten Nationen in New York dafür eine neue Kampagne vor.

Rund 130 Millionen Mädchen weltweit besuchten derzeit keine Schule, hieß es von den Organisatoren der „Drive For 4“-Kampagne. Länder weltweit werden aufgerufen, kostenlose, zwölf Jahre dauernde Schulbildung für alle sicherzustellen.

Bono

Bono fordert mehr Einsatz für bessere Bildung für Mädchen

Der irische Musiker Bono (59) hat bei den Vereinten Nationen mehr Engagement für eine bessere Bildung von Mädchen weltweit gefordert. Gemeinsam mit der früheren irischen Präsidentin Mary Robinson stellte der Musiker bei den Vereinten Nationen in New York dafür eine neue Kampagne vor.

Rund 130 Millionen Mädchen weltweit besuchten derzeit keine Schule, hieß es von den Organisatoren der „Drive For 4“-Kampagne. Länder weltweit werden aufgerufen, kostenlose, zwölf Jahre dauernde Schulbildung für alle sicherzustellen.

Merkel in Südafrika

Merkel wirbt in Südafrika um Partnerschaft im Libyenkonflikt

Kanzlerin Angela Merkel hat in Südafrika für eine enge Partnerschaft bei der Krisenlösung in Libyen und der Sahelzone geworben. „Ohne den afrikanischen Sachverstand werden wir das gar nicht lösen können“, sagte Merkel nach einem Treffen mit Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa.

Die Kanzlerin bot dem zu knapp 90 Prozent von Kohlekraftwerken abhängigen Kap-Staat zudem Unterstützung bei der Sanierung der maroden Energieversorgung und dem Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine weitere Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen an.

Libyen-Konferenz

UN-Chef: Libyen-Entwicklung Skandal

UN-Generalsekretär António Guterres hat sich wütend über die geringen Fortschritte nach der vielversprechenden Libyen-Konferenz in Berlin gezeigt. „Ich bin zutiefst frustriert über das, was in Libyen passiert, und ich finde, es ist ein Skandal“, sagte Guterres.

Neben der Situation in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland beklagte der UN-Chef am Dienstag in New York auch die seit Beginn des Jahres stark angestiegenen globalen Spannungen: „Ich habe kürzlich über den Wind der Hoffnung geredet, aber heute fegt der Wind des Wahnsinns ...

Militäroffensive der Türkei

Türkei startet Vergeltungsangriff in Syrien

Nach der Tötung mehrerer türkischer Soldaten in Syrien hat die Türkei einen Vergeltungsangriff im Nordwesten des Bürgerkriegslandes begonnen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Montag, dabei seien bislang 30 bis 35 syrische Kämpfer „außer Gefecht gesetzt“ worden. Das kann etwa getötet oder verletzt bedeuten. Aktivisten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge kamen bei den türkischen Angriffen 13 Soldaten der syrischen Regierung ums Leben.