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Aurora

Reeperbahn-Festival: Power-Frauen drängen nach vorn

Branchentreff, Business-Plattform, Fachkonferenz, Livemusik-Magnet mitten in Hamburg: Das Reeperbahn-Festival will längst mehr sein als nur eine spätsommerliche Pop-Sause.

Vom 18. bis 21. September gehen die Macher von Europas größtem Club-Festival daher erneut mit einem gesellschaftlichen Topthema in die Offensive - dem „Keychange“-Programm zur Gleichstellung der Geschlechter (Gender Equality) in der Musik, das bis 2022 ein ausgewogenes 50-Prozent-Ziel erreichen will.

David Byrne liefert Musik als Seelenbalsam für politisch Frustrierte.

David Byrne hofft auf eine bessere Welt

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre, da waren die Talking Heads für viele Rockkritiker die beste Band der Welt. Ihre brodelnde Mixtur aus Post-Punk, Funk, Avantgarde-Pop und World Music klang beispiellos mitreißend. Zehn Jahre später löste Frontmann David Byrne das virtuose Quartett auf, um sich einer Karriere unter eigenem Namen zu widmen – weiterhin als Musiker, aber auch als Filmkomponist, Buchautor, Fotograf, Kolumnenschreiber und Radfahrer.

David Byrne

Für eine bessere Welt: David Byrnes „American Utopia“

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre, da waren die Talking Heads für viele Rockkritiker die beste Band der Welt. Ihre brodelnde Mixtur aus Post-Punk, Funk, Avantgarde-Pop und World Music klang beispiellos mitreißend. Zehn Jahre später löste Frontmann David Byrne das virtuose Quartett auf, um sich einer Karriere unter eigenem Namen zu widmen.

Byrne war seitdem weiterhin als Musiker aktiv, aber auch als Filmkomponist, Buchautor, Fotograf, Kolumnenschreiber für die „New York Times“ (und als missionarisch eifriger Radfahrer).

Oscars - Jane Fonda

Sexy ist wieder „in“: Die Oscar-Outfits in Tops und Flops

Wahrscheinlich war die Kleiderwahl für eine Oscar-Nacht noch nie so schwierig wie in diesem Jahr. Die einen erwarteten den gewohnten Glamour, die anderen Reaktionen auf die #MeToo-Debatte und weitere aktuelle Themen.

Zur Verleihung der Golden Globes im Januar waren die meisten Stars in Schwarz erschienen - ein Statement gegen sexuelle Übergriffe. Und jetzt? Dekolletés! Pailletten! Metallic-Glanz! Farben! Angeführt von Weiß- und Nude-Tönen gab es Pink, Rot, Lila und ein metallisches Blau.

St. Vincent

St. Vincent wird wieder „ein bisschen größer“

Der „Rolling Stone“ nannte sie kürzlich „die weibliche Bowie“ - eine der höchsten Respektsbezeugungen, die es knapp zwei Jahre nach dem Tod des Popgenies geben kann. Die Rede ist von St. Vincent, der höchst angesagten US-Artpop-Musikerin.

Und es scheint ja durchaus etwas dran zu sein an dem Vergleich. Denn Annie Clark - so heißt St. Vincent mit bürgerlichem Namen - hat ebenfalls etwas von einem Chamäleon, sowohl mit ihren ständig wechselnden Looks und Outfits als auch mit ihrer Genregrenzen ignorierenden Musik.

A Bigger Splash

„A Bigger Splash“: Dolce Vita mit Tilda Swinton

Sie ist so lässig, stilvoll, ätherisch-schön - unfassbar, dass Tilda Swinton schon 55 Jahre alt sein soll. Die anglo-schottische Diva gibt mit ihrem Indie-Charme jetzt einem Romy-Schneider-Klassiker einen frischen Look.

Das Eifersuchtsdrama „A Bigger Splash“ ist eine Neuverfilmung der französischen Vierecksgeschichte „Der Swimmingpool“ („La piscine“) aus dem Jahr 1969 mit Alain Delon und Romy Schneider.

Swinton ist wie gemacht für die Hauptfigur Marianne Lane, die als angeschlagene Starsängerin daherkommt und mit ...

Cara Delevingne

„The Future is Female“: Ein Slogan kommt zurück

Stars wie das Model Cara Delevingne und ihre Freundin, die Musikerin Annie Clark, sind bereits damit gesichtet worden: „The Future is Female“ (auf Deutsch: Die Zukunft ist weiblich) stand auf einem Pullover, mit dem beide bereits fotografiert wurden.

Auch in den sozialen Netzwerken entwickeln sich Pullover, T-Shirts, Baby-Strampler und sogar Strickereien oder geschnitzte Kürbisse mit dem Slogan zum Trend. Ursprünglich stammt der Spruch aus den Anfängen der Lesbenbewegung in New York in den 70er Jahren, wie die „New York Times“ ...

St. Vincent: Nächste Ausfahrt Party-Platte

Berlin (dpa) - Diese Dame bleibt unberechenbar: Äußerlich wie auch musikalisch hat sich St. Vincent (bürgerlich: Annie Clark) wieder mal neu erfunden. Mit gerade mal 31 Jahren veröffentlicht sie bereits ihr fünftes Album - es ist ihr bislang bestes.

„Der Groove sollte absolute Priorität haben“, sagt die einst dunkelhaarige, jüngst ergraublondete Sängerin, Songwriterin und Gitarristin über ihr selbstbetiteltes neues Werk. Das spürt man gleich zu Beginn mit äußerster Intensität: „Rattlesnake“ stürmt auf einem wuchtigen Elektro-Groove ...

Harmonierende Freigeister: David Byrne & St. Vincent

Berlin (dpa) - Mit dieser generationenübergreifenden Kooperation zweier Pop-Freigeister war nicht unbedingt zu rechnen, aber sie erscheint logisch und richtig, wenn man das Ergebnis hört: David Byrne und St. Vincent haben ein gemeinsames Album gemacht.

Und was für eines! Der in Fachkreisen geraunte Begriff „Blasmusi-Platte“ trifft auf „Love This Giant“ (4AD/Beggars) zwar nicht ganz zu, weil er den Eindruck von tumber Schuhplattelei und Biergaudi-Folklore vermittelt.

Walentina Tereschkowa

„Verwegene Frauen“ erforschen die Welt

Hamburg (dpa) - Immer sind es Männer: Der erste Mensch auf dem Mond, Weltumsegler, Wissenschaftler, die Entdecker der neuen Welt Amerika. Christoph Kolumbus ist berühmt.

Doch wer spricht von Gudrídur Thorbjarnardóttir, der furchtlosen Wikingerin, die immerhin 500 Jahre vor Kolumbus den neuen Kontinent betrat? Oder von Annie Smith Peck, die mit 82 Jahren noch den Mount Madison bestieg. In ihrem Buch „Verwegene Frauen“ berichtet die selbst viel gereiste Forscherin Lorie Karnath von weiblichem Entdeckergeist unter schwierigsten ...