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Annette Vincenz

(*1969 in Siegburg) arbeitet seit Anfang 2000 in der Lokalredaktion Ravensburg. Nach ihrem Volontariat beim Bonner General-Anzeiger kam sie 1997 zur Schwäbischen Zeitung und baute zunächst die neue...

Annette Vincenz

Zu hoch gepokert

Schlappe für Landrat Harald Sievers, der sich in Sachen Polizeipräsidium keine Freunde gemacht hat. Da wäre einmal der Kreistag: Das Kommunalparlament soll so empört über seinen Alleingang gewesen sein, das Telekom-Gebäude ohne Rücksprache mit den Fraktionen dem Land Baden-Württemberg anzubieten, dass es einen Begleitarbeitskreis für die Standort- und Flächenkonzeption des Kreises installiert hat. Das zeugt nicht von Vertrauen in den Landrat und zeigt, dass sein anfangs großer Rückhalt im Kreistag schwindet.

Die alte Polizeidirektion an der Gartenstraße: Auf diesem Grundstück wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das neue Präsidium entste

Polizeipräsidium soll doch neu gebaut werden

Das neue Polizeipräsidium Oberschwaben bekommt allem Anschein nach doch einen Neubau an der Ravensburger Gartenstraße. Die Option, das ehemalige Telekom-Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft vom Landkreis zu kaufen und dort eine Art Landesbehördenhaus samt Staatsanwaltschaft einzurichten, ist vom Tisch. Entsprechende Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ bestätigte der Leiter des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg in Ravensburg, Hermann Zettler.


Roland Dieterich mag Kunst, Mode und Architektur. Der FDP-Stadtrat gibt sein Mandat im Ravensburger Gemeinderat auf.

FDP-Stadtrat legt Mandat nieder

Einer der schillerndsten Stadträte im Ravensburger Gemeinderat legt sein Mandat nieder: Roland Dieterich (FDP) hört im Mai mit der Kommunalpolitik auf. Der 74-jährige frühere Fraktionschef der Liberalen will sich zwar weiterhin ehrenamtlich engagieren, aber eher in der Betreuung von Menschen, die nicht mehr selbst über ihr Leben entscheiden können, oder in der Schuldnerberatung. Denn obwohl dem früheren Notar und Rechtsanwalt viele nachsagen, dass er im Gemeinderat oft Klientelpolitik für Bauträger und reiche Investoren betrieben habe, hat ...


Kaminöfen sind in Ravensburg umstritten.

„Engere Kontrollen sind derzeit nicht möglich“

Die Ravensburger Stadtverwaltung sieht sich personell außerstande, illegal eingebaute Holzöfen zu kontrollieren. Das kam bei einer Anfrage der Grünen-Fraktion im Gemeinderat heraus. Die Umweltpartei hatte nachgehakt, in welchen Wohngebieten Holzkamine eigentlich verboten sind und was die Stadt dagegen tut. Auch die „Schwäbische Zeitung“ hatte über das Thema in der vergangenen Woche berichtet (Stadt duldet seit Jahren illegal eingebaute Holzkamine, 5.


Vor 2020 wird mit dem Umbau der Bauhütte für die Musikschule nicht begonnen.

Umzug der Musikschule in die Bauhütte nimmt weitere Hürde

Diese Entscheidung könnte vieles ins Rollen bringen: Der Gemeinderat billigte am Montagabend grundsätzlich den Plan, die Musikschule in der leer werdenden Bauhütte am nördlichen Marienplatz unterzubringen und die frühkindliche Musikerziehung im Vogthaus an der Charlottenstraße. Die Stadtkämmerei zieht bekanntlich in diesem Jahr von der Bauhütte ins alte Notariat an der Rudolfstraße.

An der Entscheidung hängen noch weitere Meilensteine der Stadtentwicklung: Das Bürgerliche Brauhaus plant, den jetzigen „Storchen“ zu einem ...


Dicke Luft: Gerade bei Inversionswetterlagen zieht der Kaminrauch im Winter kaum ab. Obwohl feste Brennstoffe in einigen Ravens

Stadt duldet seit Jahren illegal eingebaute Holzkamine

Holzkamine in Wohnhäusern geraten zunehmend in die Kritik, weil sie gefährlichen Feinstaub in bedenklichen Mengen ausstoßen. Die Grünen im Ravensburger Gemeinderat fordern, Holzöfen in Neubaugebieten nicht mehr zuzulassen, solange es keine Filterpflicht gibt. Für ein Verbot sprechen sich auch die „Bürger für Ravensburg“ aus.

Recherchen der „Schwäbischen Zeitung“ haben jetzt ergeben: In einigen älteren Wohngebieten gibt es solche Verbote schon.


Ein Tunnel – ob nun für die Eisenbahn wie hier oder den Straßenverkehr – ist viel komplizierter als ein normales Straßenbauproj

Molldietetunnel wird möglicherweise erst in 25 Jahren fertig

Große Freude herrscht in Ravensburg darüber, dass der Molldietunnel gebaut wird. Trotzdem wird es noch viele Jahre dauern, bis das erste Auto durch die Röhre fährt. Vielleicht sogar ein Vierteljahrhundert.

Fest steht nach Veröffentlichung der Prioritätenliste des Landes Baden-Württemberg für die Bundesstraßenplanung nur, dass mit der Planung des Tunnels, der die Ravensburger Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten soll, vor 2025 begonnen wird.


Patientenakten mit hochsensiblen Daten waren im Dezember 2017 im Altpapier auf dem Ravensburger Wertstoffhof gefunden worden. D

Patientenakten im Altpapier: Keine Anklage gegen verantwortlichen Arzt

Der frühere Belegarzt der Oberschwabenklinik, der Patientenakten mit hochsensiblen Daten ungeschreddert auf dem Wertstoffhof in Ravensburg ins Altpapier geworfen hat, muss keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten. Das Verfahren wurde von der Ravensburger Staatsanwaltschaft zwischenzeitlich mangels hinreichenden Tatverdachts für eine Straftat (in dem Fall der Verletzung von Privatgeheimnissen) eingestellt.

Allerdings wurden die Unterlagen zur Verfolgung etwaiger Ordnungswidrigkeiten nach dem Datenschutzgesetz an das dafür ...


Der Eschersteg heute auf dem Gelände des Baubetriebshofs in Mariatal.

Ravensburger Eschersteg schafft es in die Zeitschrift „Der Steuerzahler“

Der Fall Eschersteg hat weiterhin gute Chancen, ins Schwarzbuch des „Bundes der Steuerzahler“ zu kommen. Zumindest schafft er es in die April-Ausgabe der monatlich erscheinenden Zeitschrift „Der Steuerzahler“. Der Verein, der sich für eine sinnvolle Verwendung von Steuergeldern einsetzt und die Verschwendung derselben anprangert, hat umfangreiche Recherchen bei der Ravensburger Stadtverwaltung und dem Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt.

Wie mehrfach berichtet, ficht die Stadt Ravensburg gerade einen Rechtsstreit mit dem ...