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Frankfurter Wertpapierbörse

Corona-Crash: Wie der Wirtschaft geholfen werden soll

Drastische Umsatzeinbrüche, Absturz an den Börsen - droht wegen der Corona-Pandemie eine Wirtschaftskrise in Deutschland?

Die Bundesregierung will sich dagegen mit einem Notfallpaket stemmen. Im Zentrum stehen erweiterte Regeln zur Kurzarbeit ähnlich wie bei der Finanzkrise 2008/2009. Nach einem Beschluss des Koalitionsausschusses vom frühen Montagmorgen will das Bundeskabinett die Regeln bereits an diesem Mittwoch beschließen. Auch direkte Finanzhilfen für Firmen sind angedacht.

Genügend Geld?

Mehr als eine Million Senioren sollen Grundrente bekommen

Die Renten von rund 1,3 Millionen Menschen mit kleinen Bezügen sollen ab kommendem Jahr aufgebessert werden. Nach monatelangem Streit beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch dafür den Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zur Grundrente.

Wer mindestens 33 Jahren Beiträge für Beschäftigung, Erziehung oder Pflege geleistet hat, soll davon profitieren können. Im Startjahr 2021 soll die Grundrente die Steuerzahler 1,3 Milliarden Euro kosten.

Hubertus Heil

Heil und Spahn klären offene Fragen für Grundrenten-Entwurf

Nach monatelangem Streit will die Bundesregierung die Grundrente für Geringverdiener in der kommenden Woche auf den Weg bringen.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hätten „die letzten noch offenen Fragen“ im Gesetzentwurf geklärt, teilten beide Ressorts mit. Er wurde in die regierungsinterne Abstimmung gegeben. Angestrebt wird, dass sich das Kabinett am kommenden Mittwoch (12. Februar) damit befasst.

Im Kindergarten

Mehr als 1,5 Millionen Kinder auf Hartz IV angewiesen

Mehr als 1,5 Millionen Kinder in Deutschland sind auf Hartz IV angewiesen. Die Zahl ist innerhalb von drei Jahren leicht gesunken, allerdings ging sie deutlich langsamer zurück als die Zahl der Hartz-IV-Empfänger insgesamt.

Das zeigt eine Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DBG). Die Auswertung lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. DGB, Sozialverband Deutschland und Kinderschutzbund kritisierten die Entwicklung und forderten mehr staatliche Hilfen für Kinder.

Krankenkassen-Beiträge

Gesetzliche Kassen rutschen tiefer in die roten Zahlen

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen sich auf eine schwierigere Finanzlage ein. Die Ausgaben für die Versorgung stiegen derzeit stark an, sagte der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, der Deutschen Presse-Agentur.

Aktuell geschehe das mit einer Rate von mehr als fünf Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die gute Konjunktur mit steigenden Einnahmen der Sozialsysteme habe bisher dennoch eine stabile Finanzsituation und den Aufbau von Rücklagen ermöglicht.

Firmen suchen

Fachkräftemangel: Merkel warnt vor Abwanderung von Firmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland vor der Abwanderung von Firmen gewarnt. „Wir kennen viele Handwerker und Betriebe, die händeringend Fachkräfte suchen“, sagte Merkel in ihrem Video-Podcast vor dem Fachkräftegipfel am Montag.

„Deshalb ist es notwendig, dass wir uns um ausreichend Fachkräfte bemühen. Denn sonst müssen Unternehmen abwandern - und das wollen wir natürlich nicht.“

Bundesregierung, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften kommen am Montag im Kanzleramt zu ...

DGB: Regierung muss Fachkräfte auch stärker im Inland suchen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Bundesregierung zu mehr Anstrengungen aufgefordert, damit auch in Deutschland mehr Fachkräfte gewonnen werden. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte, es sei richtig, auf Anwerbung im Ausland zu setzen, denn sonst werde der Fachkräftebedarf in den kommenden Jahren nicht gestillt werden können. Die Bundesregierung müsse das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Denn hierzulande gebe es bereits ein Fachkräftepotenzial, das über Qualifizierung und Weiterbildung endlich gehoben werden müsse.

DGB: Beamte sollten in Rentenversicherung einzahlen

Nach dem Sozialverband VdK dringt auch das DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach auf einen grundlegende Reform des Rentensystems. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sprach sie sich dafür aus, auch Beamte und Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen. Aber es müsse klar sein, „dass das nur für die Zukunft gelten kann und nicht für die Vergangenheit“, sagte sie mit Blick auf die Beamten. Diejenigen, denen man Pensionsversprechen gemacht habe, müssten sich darauf verlassen können.

Senioren sitzen nebeneinander auf einer langen Bank

Großbaustelle Rente: Welche Gesetze fehlen und welche Fragen offen sind

Wird die junge Generation bei der Rente über den Tisch gezogen? Droht bald massenhaft Altersarmut? Lohnt sich in der Nullzinsphase sparen für die Altersvorsorge überhaupt noch und wie kann die Alterssicherung auch in den nächsten Jahrzehnten gerecht und finanzierbar gehalten werden? Wissenschaftler und Politiker müssen auf diese Fragen bald Antworten geben. Im kommenden März wird die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihren Bericht vorlegen.

Zwei ältere Personen sitzen nebeneinander auf einer Bank

Zukunft der Rente: Was in den kommenden Jahrzehnten passieren könnte

Der Rentenversicherung in Deutschland und somit auch vielen Senioren geht es besser als vor einigen Jahren erwartet. Im kommenden Jahr steigen die Renten noch einmal spürbar. Die Koalition hat bei der Rente auch viel Versprochenes abgearbeitet oder in Angriff genommen – auch wenn bei der Grundrente das letzte Wort bei weitem noch nicht gesprochen ist. Völlig unklar ist aber, wie die Politik den kommenden düsteren Zeiten begegnen will.

Vergleichsweise klein scheinen da die Sorgen, die die geplante Grundrente der Rentenversicherung ...