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Der Rumpf der ehemaligen Lufthansa-Maschine „Landshut“ wird auf dem Flughafen Friedrichshafen mit einem Kran auf einen Tieflader

15 Millionen für Museum: Jetzt landet die „Landshut“ doch in Friedrichshafen

Gatow, Tempelhof, Potsdam, Fürstenfeldbruck – in den vergangenen Monaten sind viele Standorte für ein „Landshut“-Museum gehandelt worden. Friedrichshafen, wo die 1977 von linken Terroristen entführte und der GSG 9 befreite Lufthansa-Boeing 737 seit drei Jahren vor sich hin rottet, schien nach Finanzstreitigkeiten längst aus dem Spiel. Bis Freitag früh, 1.40 Uhr. Zu nachtschlafender Zeit segnete der Haushaltsausschuss des Bundestags 15 Millionen Euro für einen Erinnerungsort „Landshut“ ab.

Der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD)

Museum für „Landshut“ in Friedrichshafen geplant

Die 1977 von Terroristen entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ soll in Friedrichshafen am Bodensee bleiben und ein eigenes Museum bekommen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags stellt dafür 15 Millionen Euro zur Verfügung, wie der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, Martin Gerster (SPD), am Freitag in Berlin mitteilte. Zuvor standen auch Ausstellungsorte in Berlin, Hamburg und München zur Diskussion.

Palästinensische Terroristen hatten die „Landshut“ mit 82 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord am 13.

Soldaten der Bundeswehr

Entschädigung für homosexuelle Soldaten beschlossen

Berlin (dpa)- Homosexuelle Soldaten sollen für erlittenes Unrecht rehabilitiert und mit dem symbolischen Betrag von 3000 Euro entschädigt werden. Das Kabinett beschloss den Entwurf eines Gesetzes, das Urteile der Truppendienstgerichte wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen aufhebt.

Die finanzielle Entschädigung erhalten neben den verurteilten Soldaten auch diejenigen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung entlassen, nicht mehr befördert, degradiert oder nicht mehr mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurden.

Fregatte «Hamburg»

Kramp-Karrenbauer verteidigt Bundeswehr-Kontrolle vor Libyen

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Kontrolle eines türkischen Frachtschiffes durch die Bundeswehr im Rahmen der EU-Mission gegen Waffenschmuggel nach Libyen verteidigt.

„Die Bundeswehrsoldaten (haben) sich vollkommen korrekt verhalten“, sagte die CDU-Chefin am Dienstag bei einem außenpolitischen Forum der Körber-Stiftung in Berlin. „Sie haben das getan, was im Rahmen des europäischen Mandates „Irini“ von ihnen verlangt wird.

Frauenquote

Koalition will Frauenquote in Vorständen voranbringen

Nach der grundsätzlichen Einigung auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen dringen Politikerinnen der schwarz-roten Koalition auf eine rasche Verabschiedung des geplanten Gesetzes.

„Wir wollen, dass der Gesetzgebungsprozess unbedingt noch vor der Bundestagswahl abgeschlossen wird“, sagte Unionsfraktionsvize Nadine Schön (CDU) am Sonntag in einem Online-Pressegespräch. „Deshalb haben wir das Gesetz so angelegt, dass es nicht mitbestimmungspflichtig durch den Bundesrat wird.

Kramp-Karrenbauer beklagt ruinösen Wettbewerb um CDU-Vorsitz

Die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Bewerbern um ihre Nachfolge vorgeworfen, mit einem zerstörerischen Wettbewerb der Partei geschadet zu haben.

„Die Partei hat bei dieser Diskussion gespürt, dass aus diesem fairen Rennen ein ruinöser Wettbewerb geworden ist. Und dieser ruinöse Wettbewerb fällt zuallererst auf die Kandidaten selbst zurück, aber auch auf die CDU“, sagte sie der „Augsburger Allgemeinen“. „Deshalb habe ich immer davor gewarnt.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

AKK gibt Macron contra: Werden Nato und USA brauchen

Angesichts der Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erneut ihre Auffassung bekräftigt, dass sich Europa absehbar nicht ohne die USA verteidigen kann. Die scheidende CDU-Chefin sagte am Mittwochabend bei der Veranstaltungsreihe „Augsburger Allgemeine Live“, in weiten Teilen sei sie sich mit Macron zwar einig, nämlich dass die Europäer mehr tun müssten für ihre eigene Sicherheit und Verteidigung.

Franziska Giffey

FU Berlin prüft erneut Giffeys Dissertation

Obwohl Bundesfamilienministerin Franziska Giffey nach Diskussionen um ihre Dissertation auf das Führen ihres Doktortitels verzichtet, prüft die Freie Universität Berlin die umstrittene wissenschaftliche Arbeit erneut. Das teilte die Universität mit.

Es solle nun untersucht werden, ob in der Abwägung nach Abschluss des ersten Prüfverfahrens die richtige Entscheidung getroffen worden sei. Es bestehe der Wunsch, das Verfahren - ungeachtet der Komplexität - möglichst in der Vorlesungszeit des Wintersemesters abzuschließen.

Donald Trump

Trump befiehlt weiteren Truppenrückzug

Alle Appelle und Warnungen waren umsonst: US-Präsident Donald Trump hat ohne Absprache mit Deutschland und den anderen Nato-Partnern den Abzug weiterer Truppen aus Afghanistan angeordnet.

Bis zum 15. Januar soll die Anzahl der US-Soldaten auf etwa 2500 reduziert werden. Die Alliierten sind alarmiert. Zerstört Trump in den letzten Wochen seiner Amtszeit alles, was in Afghanistan in knapp 20 Jahren erreicht wurde?

Warum wird die Entscheidung von Trump als gefährlich angesehen?

Annegret Kramp-Karrenbauer

AKK bietet Macron die Stirn: Europa braucht Amerika

Trotz scharfer Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bleibt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Position, dass Europa sich auf absehbare Zeit nicht ohne die USA verteidigen kann.

„Die Idee einer strategischen Autonomie Europas geht zu weit, wenn sie die Illusion nährt, wir könnten Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in Europa ohne die Nato und ohne die USA gewährleisten“, sagte die CDU-Vorsitzende am Dienstag in einer Grundsatzrede.