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Annegret Kramp-Karrenbauer

Initiative für EU-Eingreiftruppe gestartet

Deutschland hat gemeinsam mit vier weiteren Staaten eine neue Initiative für den Aufbau einer schnellen militärischen Eingreiftruppe der EU gestartet.

Das heute bekannt gewordene Konzept sieht vor, die bereits existierenden EU-Battlegroups zu schlagkräftigen und kurzfristig einsetzbaren Krisenreaktionskräften weiterzuentwickeln. Dazu sollen auch Weltraum- und Cyberfähigkeiten sowie Spezialeinsatzkräfte und strategische Lufttransportkapazitäten bereitgestellt werden.

Der große Moment in Tokio: Anna-Maria Wagner bezwingt Kalima Antomarchi im Bronzekampf.

Hinter Judoka Anna-Maria Wagner liegt ein unvergessliches Jahr

Die Erinnerungen an ihr bisher erfolgreichstes Jahr werden Anna-Maria Wagner wohl ihr ganzes Leben lang begleiten. Und sollte die 25-jährige Judoka vom KJC Ravensburg künftig doch einmal einen kleinen Denkanstoß brauchen, muss sie einfach auf die Innenseite ihres linken Handgelenks blicken.

Dort sind seit wenigen Wochen die fünf olympischen Ringe eintätowiert als sichtbarer Schlusspunkt hinter einer Saison, die für sie kaum besser hätte laufen können.

Ehrung

Bundesverteidigungsministerin ehrt Olympiateilnehmer

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat auf einem Festakt die Bundeswehr-Angehörigen geehrt, die an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio teilgenommen haben.

Die Spiele seien aufgrund der Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie eine große Herausforderung gewesen und würden als ganz besondere Spiele in Erinnerung bleiben, sagte Kramp-Karrenbauer in Berlin und verwies dabei unter anderem auf das Fehlen von Zuschauern.

CDU-Politiker Röttgen

Röttgen sieht keine baldige Chance für EU-Armee

CDU-Politiker Norbert Röttgen sieht keine baldige Chance für eine europäische Armee. «Wir werden in den nächsten fünf Jahren, eher auch in den nächsten zehn Jahren weder eine europäische Armee bekommen, noch eine konsistente, europäische Außenpolitik», sagte Röttgen am Mittwoch beim Bodensee Business Forum der «Schwäbischen Zeitung» in Friedrichshafen. «Ich glaube, wir haben die Einigkeit dafür nicht.»

Zentrales Ziel deutscher Außenpolitik müsse stattdessen eine Zusammenarbeit mit einzelnen EU-Staaten zu bestimmten Themen sein, ...

Opposition braucht kluge Strategie

CDU muss Opposition neu lernen

Die politische Karriere von CDU-Chef Armin Laschet ist zu Ende. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Christdemokraten diese Schlussfolgerung aus der blamabel verlorenen Bundestagswahl zogen. Und auch die zweite Erkenntnis scheint erst allmählich durchzusickern: Die Union wird nach 16 Jahren an der Macht nun Oppositionspartei im Bund.

Wenn die C-Parteien aber irgendeine Chance auf Wiedereroberung des Kanzleramts in vier Jahren haben wollen, müssen sie jetzt anfangen, die Grundlage dafür zu legen.

Deutschlandtag der Jungen Union

Laschet weist Rückzugsforderungen gegen Schäuble zurück

CDU-Chef Armin Laschet hat Forderungen zum Mandatsverzicht gegen Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zurückgewiesen. «Ich sage hier in aller Klarheit: Ein solch verdienter Mann hat es nicht verdient, dass er von irgendjemand aus dem Amt gedrängt wird. Ich werde das nicht dulden», erklärte Laschet beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) am Samstag in Münster unter großem Beifall der Delegierten.

Der bayerische JU-Vorsitzende Christian Doleschal hatte Schäuble vor wenigen Tagen zum Rückzug aus dem Parlament gedrängt.

JU-Landeschef Bürkle will für Friedrich Merz eine wichtige Rolle in der CDU

Während SPD, Grüne und FDP eine Ampelkoalition sondieren, sortiert sich die CDU neu für ihre wahrscheinliche Rolle als Oppositionspartei. Eine Wegmarke ist dabei der Deutschlandtag der Jungen Union an diesem Freitag und Samstag in Münster, auf dem unter anderem Jens Spahn, Ralph Brinkhaus, Markus Söder und Friedrich Merz vor dem Parteinachwuchs auftreten. Im Interview sagt Philipp Bürkle, Landesvorsitzender der Jungen Union in Baden-Württemberg, was er jetzt von der Parteispitze erwartet.

Philipp Bürkle

JU im Südwesten empört: Bayerisches Foulspiel gegen Schäuble

Der Chef der Jungen Union im Südwesten hat empört darauf reagiert, dass sein bayerischer Amtskollege Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zum Rückzug aus dem Bundestag aufgefordert hat. Der 79-jährige Schäuble sei ein «sehr verdienter Politiker, der über Jahrzehnte die Politik Deutschlands und der Union entscheidend mitgeprägt hat», sagte der baden-württembergische JU-Landesvorsitzende Philipp Bürkle am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Christian Doleschal

Bayerns JU-Chef Doleschal drängt Schäuble zu Mandatsverzicht

Der Vorsitzende der Jungen Union in Bayern, Christian Doleschal, drängt den bisherigen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU) zum Rückzug aus dem Parlament. «Annegret Kramp-Karrenbauers und Peter Altmaiers Verzicht auf ihre Mandate verdient großen Respekt und ist ein Zeichen für den Aufbruch», sagte der Chef des CSU-Parteinachwuchses dem «Spiegel». «Diesen mutigen Schritt im Dienst für eine Erneuerung der Union dürften ruhig auch andere gehen.

Gedenkakt

Politik würdigt schweren Afghanistan-Einsatz

Mit einem zentralen Abschlussappell haben die Spitzen der Bundesrepublik den in Afghanistan eingesetzten Männern und Frauen der Bundeswehr für ihren Dienst gedankt. Dabei wurde der 59 Soldaten gedacht, die in den vergangenen 20 Jahren dort ihr Leben ließen.

«Sie haben den höchsten Preis gezahlt, den ein Soldat im Auftrag seines Landes zahlen kann. Wir stehen tief in ihrer Schuld», sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der wie auch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu den angetretenen Soldaten und ...